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Perry Rhodan 2861: Der Flug der BRITOMARTIS Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2861: Der Flug der BRITOMARTIS

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen. Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis. Während sich der Arkonide Atlan ins vermutete Herz dieser Macht begeben hat - die Ländereien jenseits der Zeit -, ist Perry Rhodan von einer Expedition in vergangene Zeiten in die Gegenwart zurückgekehrt. Die Gegenwart, wie er sie kennt, wird nicht nur durch die Atopen bedroht, sondern auch durch die brutalen Tiuphoren, die durch einen Zeitriss aus tiefster Vergangenheit zurückgekehrt sind. Es gelingt Perry Rhodan, eine Abwehrwaffe gegen die Indoktrinatoren - die gefährlichste Waffe der Tiuphoren - zu entwickeln: Diese ParaFrakt genannte Technologie muss er nun möglichst schnell galaxisweit verbreiten, um gegen die über 45.000 Tiuphorenraumschiffe bestehen zu können. Um die Tiuphoren abzulenken, startet DER FLUG DER BRITOMARTIS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 16.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328607
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan 2861
    Größe: 2174 kBytes
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Perry Rhodan 2861: Der Flug der BRITOMARTIS

1.

Fallen, Spieße, Tricks und Möhren

28. September 1518 NGZ

Perry Rhodan begrüßte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der kurzfristig einberufenen Konferenz einzeln mit Handschlag. "Cai. Attilar. Willkommen an Bord der RAS TSCHUBAI. Danke, dass ihr so schnell gekommen seid. Gucky. Sichu. Danke für euren Beistand."

"Wer wären wir", sagte Cai Cheung, "deinem dringlichen Anruf nicht zu folgen?"

Rhodan schmunzelte. "Unabkömmliche Würdenträgerinnen, zum Beispiel?"

Die Solare Premier war nach Arun Joschannans Tod von beiden Kammern der LFT zur kommissarischen Residentin bestellt und von den Liga-Bürgern per Wahl in dieser Funktion bestätigt worden. Bereits vor mehr als zwei Monaten hatte sie wegen der Bedrohung durch den Zeitriss Vorbereitungen für eine Evakuierung des Solsystems eingeleitet.

Mit der Umsetzung hatte sie Residenz-Minister Otieno Portella beauftragt.

"Auch ohne mich oder dich", versetzte Cai süffisant, "kann das Solsystem bestehen. In dieser Stunde und in den nächsten Stunden. Sonst wäre ich nicht hier. - Also, worum geht's?"

"Unser aller guter Freund, der Direktor des Terranischen Liga-Dienstes", sagte Perry, "möchte uns einen kühnen Plan präsentieren."

"Na, da bin ich ja mal gespannt."

Nachdem Perry Rhodan ihm auffordernd zugenickt hatte, sagte Attilar Leccore: "Du hast dich entschlossen, ins Helitassystem zu fliegen, nach Tefor, um den Mutanten Dienbacer abzuholen."

"Weil wir ihn und seine Parafähigkeiten dringend benötigen, ja."

"Trotz meiner Warnung, es könnte sich um eine Falle handeln."

"Weshalb ich mich nicht allein, sondern mit der RAS TSCHUBAI auf den Weg machen werde. Ich trete Vetris-Molaud keineswegs ungeschützt entgegen. - Worauf zielst du ab?"

"Das Stichwort heißt 'Falle'. Was andere können oder könnten, bringen wir Terraner allemal ebenfalls zusammen. Ich rege an, umgekehrt den Tiuphoren eine Falle zu stellen."

Das war Perry nicht neu. Jedoch hatte sich Attilar Leccore noch nicht dazu bequemt, Details auszuformulieren. "Nämlich wie?"

"Die Tiuphoren hätten fast Erfolg damit gehabt, uns auf eine für uns bis dahin unbekannte Weise zu infiltrieren. Sie haben meinen Stellvertreter Sybrand Herzog übernommen, mit dem Ziel, äußerst sensible Daten zu erbeuten."

"Was ihnen beinahe gelungen wäre." Der von einem tiuphorischen Bewusstsein kontrollierte TLD-Vizechef hatte erst im letzten Moment gestoppt werden können.

"Wir sollten uns diese Sache zunutze machen", sagte Leccore. "Indem wir den Spieß umkehren und den Tiuphoren geben, wonach sie verlangen: die Bauunterlagen unserer Anti-Indoktrinatoren-Waffe."

Perry Rhodan lehnte sich zurück und widerstand dem Impuls, die Narbe auf seinem Nasenrücken zu befingern. "Das meinst du anders."

"Selbstverständlich meine ich das andersrum. Stellt euch einmal vor, wir würden es schaffen, den Tiuphoren Daten zuzuspielen, die in wichtigen Punkten von der wirklichen Waffe abweichen. Ein Kuckucksei, sozusagen. Wenn deswegen die tiuphorischen Ingenieure in die Irre geleitet werden, gewinnen wir einen möglicherweise entscheidenden Vorsprung."

"Schön wär's", warf Sichu Dorksteiger ein. "Aber worauf gründet dein Optimismus?"

"Unsere Feinde wissen nicht, dass ihr Agent gescheitert ist. Wir können ihnen also vormachen, was immer wir wollen."

"Blödsinn!", piepste Gucky schrill. "Ich habe gegen diese Typen gekämpft. Sie mögen aus unserer Sicht Barbaren sein, aber dumm sind sie nicht. Vor zwanzig Jahrmillionen haben sie unsere gesamte Galaxis erobert und verwüstet!"

"Und?"

"Was - und?"

"Die Tiuphoren", sagte Attilar Leccore, "kommen aus tiefster Vergangenheit. Durch den Zeitriss wurden sie in unsere Gegenwart gespült. Mittlerweile haben sie sich bedenklich gut orientiert, und ihre Systeme angepasst. Trotzdem

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