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Perry Rhodan 2863: Die Finale Stadt: Unten Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Thurner, Michael Marcus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.06.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2863: Die Finale Stadt: Unten

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen. Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis. Perry Rhodan ist von einer Expedition in vergangene Zeiten in die Gegenwart zurückgekehrt. Diese wird nicht nur durch die Atopen bedroht, sondern auch durch die brutalen Tiuphoren, die durch einen Zeitriss aus tiefster Vergangenheit zurückgekehrt sind. Immerhin scheint mit dem ParaFrakt eine Abwehrwaffe gefunden zu sein. Indessen hat sich der Arkonide Atlan ins vermutete Herz der Atopischen Macht begeben - die Ländereien jenseits der Zeit, über die Thez regiert. Mit Thez selbst oder einem seiner Vögte zu sprechen und dadurch die Milchstraße von der Atopischen Ordo zu befreien, ist Atlans Ziel. Sein Weg führt in DIE FINALE STADT: UNTEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 30.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328621
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan .2863
    Größe: 3177 kBytes
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Perry Rhodan 2863: Die Finale Stadt: Unten

Litanei der Finalen Stadt: Unten

(Faszikel Eins)

Die Letzte Stadt ist auch

die Stadt der Letzten.

Hier wohne ich;

es gibt kein anderswo.

1.

Atlan

Der Sturz nahm keinen Anfang und fand kein Ende. Es gab kaum Orientierungspunkte. Kein Unten, kein Oben. Manchmal meinte ich, kopfüber zu fallen, dann wieder fühlte ich den vagen Zug von Schwerkraft an meinen Beinen.

Ich würde es Leichtkraft nennen angesichts der geringen Wirkung, meinte der Extrasinn.

"Was nimmst du wahr?", fragte ich mit lauter Stimme, bloß, um sie wieder mal zu hören.

Dasselbe wie du, Narr!

"Ich könnte einer Sinnestäuschung unterliegen, die du durchschaust."

Meine Wahrnehmungen sind dieselben wie deine.

Der Extrasinn zog sich tiefer in mein gedankliches Innerstes zurück, ich war erneut mir selbst und dem endlosen Sturz überlassen.

Ich schloss die Augen und öffnete sie nach einigen Sekunden wieder. Um neu zu fokussieren, um mir meiner Situation bewusst zu werden.

Ich trieb durch den Expander, jenes von Matan Addaru installierte Fernverkehrssystem, das der Atopische Richter oder seine Bälge zur Überwindung großer Distanzen im Inneren der Veste Tau verwendeten.

Ich war von einem Graublau umgeben, das der Röhre des Expanders eine Räumlichkeit gab. Im Dahinter war nichts. Wortwörtlich. Dort drohte die völlige Leere.

Ab und zu nahm ich meine beiden Begleiter wahr, Lua Virtanen und Vogel Ziellos. Sie trudelten ebenso wie ich durch die Röhre, mit weit ausgestreckten Armen, als suchten sie Halt.

Funkverbindung kam keine zustande, meine Zurufe brachten ebenfalls keine Reaktionen. Nur einmal hob Vogel Ziellos einen Arm und winkte in meine Richtung, doch dies mochte Zufall sein.

Ich näherte mich der graublauen Innenwand, um mich rasch wieder zu entfernen und dann noch näher an die vermeintliche Hülle heranzugeraten.

Ich sah Blitze. Leuchterscheinungen, die sich in meine Netzhaut brannten und sonderbare Eindrücke hinterließen. Solche, die nicht mit meinen Empfindungen übereinstimmten.

Ich meinte, einer Vision ausgesetzt zu sein. Ich fühlte abgrundtief Fremdes. Gefahr. Ein katastrophales Ende des Sturzes. Etwas, das in weiterer Folge das Schicksal der Milchstraßenvölker besiegelte. Scheiterte ich, scheiterte Perry Rhodan, scheiterte das Galaktikum.

Der Raumzeitexpander beförderte mich aus dem Haus Addaru in Richtung Atopischer Hof. Das war, was mir in aller Klarheit bewusst war. Darüber hinaus vermochte ich kaum zu sagen, was ich hier zu tun und zu suchen hatte und warum ich so endlos lange in dieses leere Nirgendwo stürzte.

Der Schacht ähnelt der n-dimensionalen Laterale, meldete sich der Extrasinn zu Wort. Jenem System, das beim Rücktransport von Luna aus dem Neuroversum auf den Mond zugegriffen hat. Das ist ganz gewiss kein Zufall. Das Haus Addaru ist nun mal mit dem Mond identisch und nur durch die Zeit getrennt.

Ich ließ den Gedanken sacken. Ich hatte die Rückversetzung des Erdenmondes nicht leibhaftig erlebt. Ich kannte bloß Schilderungen des Vorgangs. Der Extrasinn hatte diese Informationen verdichtet und verarbeitet und einen Extrakt daraus gebildet. Um nun zu vergleichen und mir Zusammenhänge bewusst zu machen, die mir sonst verborgen geblieben wären.

"Danke", sagte ich, eine - gedachte - Antwort blieb aus.

Mein Fall setzte sich fort, diesmal kopfüber. Die Entladungsblitze der Wandungen zogen an mir vorbei, mal langsamer und mal rascher. Für kurze Zeit sah ich Lua Virtanen in meiner unmittelbaren Umgebung. Sie war in ihren Schutzanzug gepackt. Die weit aufgerissenen Augen starrten mich ängstlich an. Sie

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