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Perry Rhodan 2869: Angakkuq Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2869: Angakkuq

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen. Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis. Perry Rhodan ist von einer Expedition in vergangene Zeiten in die Gegenwart zurückgekehrt. Diese wird nicht nur von der Herrschaft der Atopen bedroht, sondern auch durch die brutalen Tiuphoren, die durch einen Zeitriss aus tiefster Vergangenheit zurückgekehrt sind. Immerhin scheint mit dem ParaFrakt eine Abwehrwaffe gefunden zu sein. Doch schon droht die nächste Gefahr: Die von dem Zeitriss ausgehenden zerstörerischen Perforationszonen bewegen sich quer durch die Galaxis - eine direkt auf das Solsystem zu. In dieser Situation eröffnet ein Diener der Atopen wichtiges Wissen. Sein Name ist ANGAKKUQ ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 11.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328683
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2869
    Größe: 2123 kBytes
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Perry Rhodan 2869: Angakkuq

Prolog

GALILEO, 16. Oktober 1518 NGZ

Nicht schon wieder!, dachte Eleonore Pazza gequält, als sie den Gesang hörte.

Die Stimme, die die Worte von sich gab, war berückend schön, selbst ohne den Text zu verstehen. Er klang vage nach Interkosmo, aber sie verstand ihn trotzdem nicht. Er war irgendwie ... sphärisch, abgehoben, und dennoch fest in ihrer Welt verhaftet.

Sie brauchte den Text glücklicherweise nicht zu verstehen. Es war wie bei vielen dieser aktuellen Hits, die mitunter von Gatas stammten oder von Topsid, Ferrol oder Dutzenden anderer Welten. Sie schienen zu einer universellen Sprache gefunden zu haben, vermittelten Eindrücke oder Geschichten, die die Zuhörerin nicht im Detail nachvollziehen musste, um sie zu begreifen. Es waren einfache, aber trotzdem wichtige Erzählungen über bedeutsame Themen: Liebe, immer wieder Liebe, gefolgt von Treue, Verlust, Sehnsucht, Erfüllung, Glück.

Dutzendware der Gefühle, reduziert auf den einfachsten gemeinsamen Nenner, und mochte er noch so bedeutsam und wichtig erscheinen.

Aber dieses Lied war anders. Es war ... wichtig.

Die Stimme war die eines Mannes, ein Bass. Sie schien sie nicht nur zu verzaubern, sondern auch zu locken. Sie will, dass ich zu ihm komme.

Doch wo war der Mann, der so wunderschön sang?

Um die nächste Ecke, vermutete Eleonore. Diese Stimmen, diese Töne und Geräusche erklangen immer direkt hinter der nächsten Biegung, im nächsten Gang, in dem das bernsteinfarbene Licht schien, das hier wie dort den Polyport-Hof in einen fast unwirklichen Schimmer tauchte, durch den der Gesang stetig irrealer wurde.

Er war zum Greifen nah, aber niemals fassbar.

Unsicher sah Eleonore Pazza ihre Begleiter an. Mittlerweile kursierten über drei Dutzend Berichte über ungewöhnliche Vorfälle im Polyport-Hof, und Eleonore war schon zwei Mal Zeugin solcher Ereignisse gewesen. Der Gesang fiel eindeutig in diese Kategorie.

Ihr Blick war eine einzige Frage.

"Ich rieche es ebenfalls", sagte Pepe Felix, die Energieanlagenanalytikerin. "Frisches Wasser. Vor uns fließt ein kristallklarer Bergbach. Wo kommt er her? Mitten in einem Polyport-Hof? Wie kann das sein?"

"Haben dich alle Sternengötter verlassen?", brummte Fison Bethany, der ertrusische Hyperphysiker. Er schwankte sichtlich, konnte sich kaum auf den Beinen halten. "Ich rieche kein Wasser. Aber irgendwie habe ich Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten. Als hätte ich gewaltig einen über den Durst getrunken. Das ist ..." Er verstummte. Auch er kannte die Berichte über die falschen Wahrnehmungen, hatte aber nie zuvor eine erlebt und sie von daher in den Bereich der Fabeln abgetan.

Nun begriff er. "Du riechst frisches Wasser?"

"Und ich höre eine Bassstimme, die ein wunderschönes Lied singt!", sagte Eleonore. "Das ist wieder eine dieser falschen Wahrnehmungen, die seit zwei Tagen so häufig auftreten." Sie bedachte Bethany mit einem triumphierenden Blick. "Auch wenn manche bestreiten, dass es sie gibt. Jeder von uns sieht, hört, riecht oder schmeckt etwas anderes, und nichts von allem ist wahr."

"Du hast recht", sagte der Ertruser. "Es gibt sie wirklich, und meine hat mich völlig überraschend getroffen."

"Es hat sich nicht angedeutet", pflichtete Pepe ihm bei. "Es kam auch bei mir wie aus dem Nichts." Sie schaute auf die Anzeigen des hochempfindlichen Hyperortungssystems, das in ihren Anzug integriert war. "Keine Ausschläge im Zuckerman-Spektrum, nur das übliche Grundrauschen der Hyperaggregate. Es gibt nichts, was ich anmessen könnte."

"Das gibt es nie", sagte Eleonore. "Zumindest wird in keinem Bericht etwas darüber erwähnt." Sie schüttelte den Kopf. Stimmen aus dem Nichts. Das Plätschern von Bächen. Gleichgewichtsstörungen ...

Zumindest schienen diese Fehlwahrnehmunge

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