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Perry Rhodan 2876: Der Zeitgast Perry Rhodan-Zyklus 'Sternengruft' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.09.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2876: Der Zeitgast

Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) werden zwei Gefahren von der Milchstraße abgewendet: die Herrschaft des Atopischen Tribunals, das aus der Zukunft agiert, und der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht sind. Beides kostet jedoch einen Preis: Künftig wird die Lokale Gruppe und deren Umfeld für alle Superintelligenzen und Hohen Mächte unliebsames Territorium sein. Welche Bedeutung dies haben wird, wird sich in den kommenden Jahren und Jahrhunderten zeigen. Zudem muss Perry Rhodan sterben und als Bewusstsein in ein tiuphorisches Sextadim-Banner eingehen. Auf diese Weise begleitet er den Abzug der Tiuphoren und die Reise in ihre Heimat: die vereiste Galaxis Orpleyd. Als er im Jahr 1522 NGZ dort ankommt, muss er feststellen, dass Orpleyd von einem Geheimnis umgeben wird, dem sich der Terraner nicht entziehen kann. Um es zu ergründen, wird Perry Rhodan DER ZEITGAST ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328751
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan 2876
    Größe: 4759 kBytes
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Perry Rhodan 2876: Der Zeitgast

"Große Umwälzungen nehmen ihren Anfang im Kleinen, oft unbemerkt sogar von jenen Einzelpersonen, die den Anstoß dazu geben. Getreu der Grundregel: Willst du die Welt verändern, beginne bei dir selbst."

(Dieses Zitat wird, leicht variiert, zirka dreihundert verschiedenen Weisen aus fast ebenso vielen Völkern und Epochen zugeschrieben.)

Prolog

Der Ruf

Alles war in Aufruhr.

Cuttra Yass spürte es, wohin er kam, mit wem er sprach, und am eigenen Leib. Manchmal verkrampfte sich plötzlich seine Bauchmuskulatur vor Nervosität. Manchmal flatterten ihm buchstäblich die Kniegelenke.

Immer öfter musste er sich zwingen, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen. Immer seltener fand er Schlaf in den vorgesehenen Ruhephasen.

Selbst Pendar, sein Ysicc, wurde von der allgemeinen Unruhe angesteckt. Cuttra kannte das liebe, wertvolle Tierchen, seit es geschlüpft war. Es war eines der bravsten, gefügigsten, leisesten und unaufdringlichsten seiner Art.

Seit sie aber die Große Reise durch die Sextadim-Halbspurtrasse angetreten hatten, schien Pendar wie ausgewechselt. Und nun, da der Konvoi der Tiuphoren sein Ziel fast erreicht hatte und sie aus dem Halo der Galaxis auf ihre ehemalige Heimat blickten, ließ sich der Ysicc kaum noch in Zaum halten.

"Der Ruf ist ergangen!", keckerte er schrill, wieder und wieder. "Der Ruf! Der Ruf zur Sammlung!"

"Ja doch", versuchte Cuttra den kleinen, treuen Begleiter zu besänftigen. Obwohl er wusste, dass akustische Kommunikation wenig fruchtete.

Ysiccs waren halbintelligente Flugwesen. Die klügsten - und zu diesen zählte Pendar sicherlich - vermochten, Wörter zu artikulieren und einfache Sätze nachzuplappern.

Tatsächlich verstanden sie nicht oder maximal ansatzweise, was sie von sich gaben. Sie sprachen bloß Phrasen nach, die sie oft hörten, sodass sie sich ihnen durch die Wiederholung einprägten. Ihre eigentliche Begabung, und damit ihre Unersetzlichkeit, gründete auf einer anderen, nonverbalen Ebene.

Aber, fragte sich Cuttra Yass beklommen, bin ich nicht ähnlich unfähig, das Ausmaß der jüngsten Entwicklungen zu erfassen?

Der Ruf zur Sammlung war ergangen.

Alle hatten, wie unzählige Generationen zuvor, davon geträumt, dass dies in ihrer eng beschränkten Lebensspanne geschehen möge. Niemand hatte daran geglaubt; nicht ernsthaft.

Und doch hatte sie ein Impuls erreicht. Ein Vorschein. Ein Vor-Hall.

Viele an Bord von Cuttras Sterngewerk CIPPACOTNAL waren skeptisch geblieben. Intelligente Tiuphoren zweifelten nichts mehr an, als dass uralte, mythische Prophezeiungen in Erfüllung gingen.

Ausgerechnet in dieser Epoche, die gar nicht ihre war? Just zu meiner Zeit?

Cuttra Yass hatte sich spontan der Fraktion der rationalen Kritiker angeschlossen. Wie hoch konnte die Wahrscheinlichkeit sein, dass ...?

Und war die nüchterne Interpretation, dass es sich um ein Täuschungsmanöver handelte, nicht viel naheliegender?

Den aktuellen Bewohnern der Galaxis Phariske-Erigon, insbesondere denjenigen, die der weit verzweigen Volksgruppe der Lemurer entstammten, musste man absolut jede Gemeinheit zutrauen. Das hatten die Tiuphoren erst nach und nach gelernt und bitter bezahlt.

Mehr als die Hälfte ihrer Sterngewerke hatten sie eingebüßt. Beim gescheiterten Versuch, die an sich perfekt geplante Banner-Kampagne mit der Eroberung und Auslöschung des Solsystems zu krönen, das sie bereits früher einmal besucht hatten, als dort die Kerouten gelebt hatten.

Sie hätten sich nicht zurückgezogen wie geprügelte Ylvis, gewiss nicht. Sie hätten weiter gekämpft, bis zum letzten Schiff, bis zum letzten Soldaten, bis zur letzten Kriegsbrünne.

Dazu war es jedoch nicht gekommen.

Weil davor ...

We

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