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Perry Rhodan 2888: Garde der Gerechten Perry Rhodan-Zyklus 'Sternengruft' von Haensel, Hubert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.12.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2888: Garde der Gerechten

Im Jahr 1522 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) befindet sich Perry Rhodan fernab der heimatlichen Milchstraße in der Galaxis Orpleyd. Dort liegt die Ursprungswelt der Tiuphoren, eines Volkes, das unendliches Leid über viele Welten gebracht hat, ehe der ominöse 'Ruf der Sammlung' sie dorthin zurückbeorderte. In Orpleyd muss Perry Rhodan erkennen, dass die Galaxis seltsamen, nicht vorhersehbaren Zeitabläufen unterliegt - manchmal vergeht die Zeit innerhalb der Sterneninsel langsamer als im restlichen Universum. Zudem herrschen dort die Gyanli nicht nur über die Tiuphoren - sie arbeiten auch auf ein nebelhaftes Ziel hin. Allmählich kristallisiert sich für Rhodan die Vermutung heraus, dass aus Orpleyd eine Materiesenke entstehen soll - eine Entwicklungsstufe, von der gemeinhin angenommen wird, sie liege zwischen jener der Superintelligenzen und der der Chaotarchen. Ein Name taucht dabei auf: KOSH, das Lot. Von alldem weiß die Mannschaft der RAS TSCHUBAI noch wenig, die ebenfalls nach Orpleyd geflogen ist, um Perry Rhodan zu retten. Ehe es dazu kommt, fällt das Schiff allerdings in die Hände der Gyanli. Bei der Rückeroberung des Raumers begegnet der Besatzung die GARDE DER GERECHTEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 22.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328874
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2888
    Größe: 4253 kBytes
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Perry Rhodan 2888: Garde der Gerechten

1.

Streiflichter an Bord

Tagebuchnotiz Col Tschubai, 19. September 1522 NGZ.

Der Befreiungskampf gegen einige Tausend Gyanli, die sich in unserem Schiff festgesetzt haben, hat begonnen. Ich befürchte, dass es allen ausgiebigen Vorbereitungen zum Trotz eine blutige Angelegenheit wird.

Unsere Truppen, unterstützt von einem Heer von Kampfrobotern, haben die Anweisung, Leben zu schonen, wo immer es möglich ist. Das ist Perry Rhodans Handschrift, und selbst wenn mein Wort wenig Gewicht hat, stehe ich in der Hinsicht voll hinter ihm. Wir wollen keine Rache, sondern über kurz oder lang hoffentlich Verständigung. Ob es so kommen wird, ich wage es nicht zu beurteilen. Dass die Herren der vereisten Galaxis Orpleyd keineswegs klein beigeben werden, steht jedenfalls fest. Sie haben bewiesen, dass sie über Leichen gehen.

Ich frage mich, was der heutige Tag bringen wird. Sieg - oder neue Verzweiflung?

Unser Schicksal liegt in unseren eigenen Händen. Diesen Ausspruch hat mein Ahnherr Ras in seiner Chronik hinterlassen. Er war ein kluger Mann mit dem Herz am rechten Fleck. Manchmal glaube ich, ihn posthum schon sehr genau zu kennen, aber dann erscheint er mir wieder fremd wie ein Geist aus einer anderen Zeit.

Ich ging durch den gut drei Meter durchmessenden holografischen Aufriss der RAS TSCHUBAI, des mächtigen Raumschiffs, das nach meinem Ahnherrn benannt worden war, und versuchte mir vorzustellen, was gerade in diesem Moment überall an Bord geschah. Mehr als ein Konglomerat wirrer Szenen wurde allerdings nicht daraus.

Das Schiff war ein Kugelgigant mit dreißig Hauptdecks von jeweils hundert Metern Gesamthöhe, jedes dieser Decks in bis zu zwanzig Etagen untergliedert. Das begehbare Holo zeigte einen weitgehend aktuellen Stand, der sich aus den Meldungen unzähliger Sensoren und Positroniken zusammensetzte wie ein gigantisches Puzzle.

Die Schäden, die der Angriff der Gyanli hinterlassen hatte, waren eingespeist, trotzdem fehlte ANANSIS permanente Korrektur.

Die Semitronik, die das Schiff erst zu dem machte, was es war, lag unverändert im Koma - eine Absicherung gegenüber dem Missbrauch, den die Gegner zweifellos mit ihr im Sinn hatten. Gehorchte ihnen ANANSI, war die RAS endgültig für uns verloren.

Zum Glück waren lebenswichtige Aggregate von den Zerstörungen verschont geblieben. Triebwerke, Energieerzeuger und Energiespeicher blieben weitgehend unbeschädigt, schließlich wollten die Gyanli die RAS TSCHUBAI für ihre eigenen Zwecke benutzen.

Trotzdem tat es weh, die Vielzahl der zwar verschmerzbaren, aber für uns Bewohner dieser durch den Weltraum reisenden Kleinstadt schmerzhaften Ausfallmarkierungen zu sehen: Hangars, Beiboote, Maschinenräume, Labors ... Selbst im Erholungsbereich von Ogygia hatte der Schwarze Sternensturm gewütet.

Tief atmete ich ein - und schloss die Augen. In Gedanken versuchte ich mir zu vergegenwärtigen, mit welchen Erinnerungen ich die Namen all der Toten verband, die sich auf einer viel zu langen Liste reihten und den Verlust zu einer statistischen Größe verfälschten. Wie viel länger würde diese Reihe an Namen werden müssen, ehe wir die RAS TSCHUBAI zurückerobert hätten?

Das alles tat weh. Zwischen der hoffnungsvollen Stimmung an Bord, als wir in der Milchstraße aufgebrochen waren, um die extreme Entfernung von 131 Millionen Lichtjahren zu überwinden, und dem Desaster, das wir nun erlebten, klafften Welten. War das noch dasselbe Schiff, dieselbe Besatzung?

Ich ballte die Hände zu Fäusten.

"Probleme, Col?", fragte eine bedächtig klingende Stimme.

Ich erkannte die Sprecherin, ohne mich umzuwenden: Zweitmechanikerin Kaadnin. Die Wuutuloxo war mit ihrem Kollegen Uuluk im provisorischen Hauptquartier zurückgeblieben. Der Mechanische Orden war uns eine wertvoll

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