text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 292: Der Bahnhof im Weltraum Perry Rhodan-Zyklus 'Die Meister der Insel' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 292: Der Bahnhof im Weltraum

Sie entdecken die uralte Raumstation - doch ihr Schiff verglüht in einer Atomwolke Nach Abschluß des Freundschaftsvertrages mit den Maahks, den alten Todfeinden der Arkoniden, zögert Perry Rhodan nicht länger mit dem entscheidenden Schlag gegen die Macht der MdI. Der Zentraltransmitter von Andromeda wird durch die 'Antisonne' zerstört - doch die Folgen dieser Aktion sind schwerwiegender als erwartet! Das 'Sonneninferno', das dieser Zerstörung folgt, zwingt Perry Rhodans Flotte zum Rückzug. Nur Gucky und eine Handvoll Terraner bleiben noch im Zentrum Andromedas. Sie erreichen die Welt der Sonneningenieure und nehmen Verbindung mit den rätselhaften Energiewesen auf. Der Mausbiber will dafür sorgen, daß die Sonneningenieure, die für die MdI arbeiten, ihren Dienst quittieren und zu Verbündeten Terras werden. Das Volk der Sonneningenieure läßt sich jedoch nicht umstimmen. Die Energiewesen kehren zu den 'großen Müttern' zurück, die ihnen von Äonen das Leben geschenkt hatten. Das Geheimnis der Sonnentransmitter geht somit für immer verloren. Doch schlimmer noch: Durch die Zerstörung des Zentraltransmitters werden die übrigen Transmitter instabil - und es sieht so aus, als wären Perry Rhodans Streitkräfte in Andromeda vollends von der Heimatgalaxis abgeschnitten. Doch ein anderer Weg ist noch offen! Er führt über den BAHNHOF IM WELTRAUM...

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845302911
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.292
    Größe: 331 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 292: Der Bahnhof im Weltraum

1.

Vom obersten Punkt der Gangway aus, dort, wo der Landesteg an die Schleuse gekuppelt war, konnte Major Zimmer einen Teil des Raumhafens von Gleam überblicken. Zimmer fragte sich, wie lange das Bild des Friedens, den der Stützpunkt bot, noch erhalten bleiben würde. Während seines Fluges zum Schrotschusstransmitter und zurück hatte Major Zimmer unzählige kämpfende Verbände der Maahks und der Duplo-Tefroder beobachten können. Der Kampf um den Betanebel war voll entbrannt. Ohne Unterstützung der Methanatmer hätten die Terraner ihren Stützpunkt auf Gleam nicht halten können. Pausenlos waren die tausend terranischen Schiffe aus der Bauserie der neuen Multitypen unterwegs, um überall dort einzugreifen, wo es den Duplos zu gelingen schien, die Abwehrfront der Maahks zu durchbrechen.

Die Maahks waren zuverlässige Verbündete, überlegte Zimmer, als er an der Seite seines Ersten Offiziers die Gangway hinabschritt. Im Andromedanebel tobten zwischen den Methanatmern und den Duplos der MdI gigantische Schlachten.

Am Ende der Gangway wartete ein kleiner Personentransporter. Ein junger Leutnant löste sich vom Steuer und salutierte. Die Blicke des Offiziers waren neugierig auf die beiden gerade gelandeten Raumfahrer gerichtet.

Zimmer unterdrückte ein müdes Lächeln.

"Leutnant Coover, Sir!", stieß der junge Mann hervor. "Ich hoffe, Sie hatten einen guten Flug?"

Zimmer und Matrynow, der Erste Offizier der FRANKFURT, tauschten einen schnellen Blick.

"Einen guten Flug?", wiederholte Zimmer nachdenklich. "Ich schätze, wir kommen geradewegs aus der Hölle."

"Der Großadministrator wartet schon auf Sie", sagte Coover eifrig.

Zimmer und Matrynow ließen sich auf den beiden hinteren Plätzen nieder, Coover übernahm den Fahrersitz. Zimmer warf einen letzten Blick zu seinem Schiff zurück. Die Montagefahrzeuge der Techniker kamen bereits über das Landefeld gerollt. Man würde die FRANKFURT einer gründlichen Überprüfung unterziehen. Das Schiff hatte immerhin 800.000 Lichtjahre zurückgelegt. Die Besatzung würde noch eine Stunde an Bord bleiben und dann in ihre Quartiere überwechseln.

Matrynow unterdrückte ein Gähnen. Major Zimmer warf dem bulligen Mann an seiner Seite einen Blick voller Verständnis zu. Sie hatten in den letzten Tagen fast überhaupt nicht geschlafen. Zimmer wunderte sich, dass sie die Linien der Tefroder-Duplos durchbrochen hatten, ohne in ernsthafte Gefahr zu geraten.

"Ich wünschte, wir hätten bessere Nachrichten", bemerkte Matrynow, als Coover das Fahrzeug auf eines der Kontrollgebäude zusteuerte.

Zimmer zuckte mit den Schultern. Er hatte schon immer daran gezweifelt, dass sich die Terraner im Andromedanebel halten konnten. Die Ereignisse der letzten Tage schienen seine Ansichten zu bestätigen, aber Zimmer empfand deshalb keine Befriedigung.

Major Zimmer war ein großer Mann von 64 Jahren. Er war ein erfahrener Offizier, bedächtig zwar in seinen Entscheidungen, aber von ruhiger Zuverlässigkeit.

"Wir sind angelangt, Sir!", sagte Coover und stoppte den Wagen vor dem Haupteingang des Kontrollgebäudes.

Zimmer und Matrynow stiegen aus und verabschiedeten sich von Coover. Man konnte dem jungen Leutnant ansehen, dass er gern mehr über die Nachrichten erfahren hätte, die Zimmer dem Großadministrator überbringen wollte.

Zimmer sah, wie sein Erster Offizier unentschlossen an der Fassade des Kontrollgebäudes emporblickte. Vielleicht hätte es Matrynow vorgezogen, sich ins Quartier zu begeben und Zimmer die Übermittlung der Nachrichten allein zu überlassen. Seit zwölf Jahren arbeitete Zimmer mit Matrynow zusammen. Er kannte den Captain als zurückhaltenden Mann.

"Gehen wir!", sagte Zimmer.

Sie wurden von einem Beamten empfangen und in ein kleines Konferenzzimmer geführt. Dort warteten Rhodan und Atlan auf sie. Der Arkonide stand vor einer dreidimensionalen Sternenkarte, während Rhodan sich von seinem Platz

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen