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Perry Rhodan 2940: Der Putsch Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2017
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2940: Der Putsch

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten; dazu zählen auch die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris. Einst waren sie in der Milchstraße beheimatet und haben nun den Wunsch geäußert, erneut Kontakt aufzunehmen. Gegenwärtig hält sich Rhodan in ihrem Goldenen Reich auf, wo er auch auf ein Splittervolk der Menschheit gestoßen ist: das Zweite Solare Imperium. Dieses ZSI gilt als treuer Verbündeter des Gondunats - aber es gibt Grund zu der Annahme, dass dessen Interessen nicht jenen der Milchstraßenmenschheit entsprechen und das Bündnis auf einer Lüge beruht. Insgesamt scheinen es die Thoogondu mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen. Als dies im ZSI bekannt[...]

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845329390
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 6473 kBytes
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Perry Rhodan 2940: Der Putsch

"Wie hast du den Mnemo-Schock erlebt?"

Ich schüttelte mich, als die Erinnerung wieder über mich hereinbrach. Ich war so dicht mit dem telepathischen Archiv verbunden gewesen, dass mich jeder einzelne Ausflug schon zermürbt hatte, aber der Moment, in dem es sich vollkommen öffnete ... Ich versuchte, etwas zu sagen, das alles relativierte, aber sie hatte mit dieser Frage einen Nerv getroffen ... In diesem Moment konnte ich nichts anderes sagen als die Wahrheit, wie ich sie erfahren hatte.

"Es war furchtbar! Ich hatte die absolute Gewissheit, dass alles genau so passiert ist: Die Thoogondu haben die Geschichtsschreibung konsequent verfälscht. Sie haben uns von Anfang an belogen, und vielleicht sogar sich selbst. Du kannst dir nicht vorstellen, wie es ist, wenn 12.000 Jahre neu geschriebene galaktische Geschichte voller Kriege unvermittelt über dich hereinbrechen.

Aber was sage ich. Du kannst es dir vorstellen. Du hast es ja ebenfalls erlebt."

Gucky

1.

RAS TSCHUBAI

22. November 1551 NGZ

"Dann", sagte Ruogoovid, "werden die Waffen sprechen müssen."

Das Holo des Galaktschwarmlenkers, der zugleich Kommandant der Pentasphäre AHAYOOTA war, löste sich auf.

Rhodan musterte Cassandra Somerset aus dem Augenwinkel. Die mentale Anspannung hielt sie noch immer im Griff, aber sie bemühte sich, so gut es ging. Sie war eine starke Frau und würde die Situation zu beherrschen lernen, so, wie er es ebenfalls gelernt hatte. Aber er wusste, dass es lange dauern konnte, bis sie sich selbst tatsächlich völlig von der Furcht befreit haben würde.

Kein Wunder, dachte der Terraner. Eine gondische Flotte im Neo-Solsystem, darunter 50 Pentasphären. Im Zentralsystem des ZSI, als dessen Regierungschefin sie demokratisch legitimiert ist!

Er vermutete allerdings, dass es nicht allein diese Entwicklung war, die ihr dermaßen zusetzte. Mindestens ebenso schwerwiegend würde der Nachhall dessen sein, was sie erlebt hatte: Das telepathische Archiv der Nachtherolde war geöffnet worden. Somerset und alle Bewohner des Neo-Solsystems hatten dadurch die Wahrheit über die Geschichte der Thoogondu in Sevcooris erfahren. Mit dieser Enthüllung war zugleich der Mnemo-Schock entfesselt worden. Die freigesetzten Erinnerungen waren wie ein mentaler Orkan durch das gesamte Neo-Solsystem gefegt und hatten alle bis in die Grundfesten ihres Verstandes erschüttert und sie kurzfristig handlungsunfähig gemacht. Auch die Besatzung der RAS TSCHUBAI bildete dabei keine Ausnahme.

Die Solastratorin konnte sich nicht einmal vorstellen, wie es gegenwärtig auf den Welten ihres Systems aussah. Der Boden für einen Bürgerkrieg war schon vorher bereitet gewesen, und die unglaubliche emotionale Anspannung würde die Lage eskalieren lassen.

Rhodan räusperte sich und betrachtete die Ortungsholos. "Zugegeben, das ist eine schlagkräftige Armada, die selbst der RAS TSCHUBAI gefährlich werden kann."

Oberst Cascard Holonder, der glatzköpfige ertrusische Kommandant der RAS TSCHUBAI, erhob sich aus seinem Sessel und baute sich förmlich vor Rhodan auf. "Glaubst du das wirklich, Expeditionsleiter?"

"Vor allem, wenn man davon ausgeht, dass die Thoogondu nicht alle waffentechnischen Karten auf den Tisch gelegt haben." Aber das spielte eigentlich keine Rolle. Worauf wollte der Kommandant eigentlich hinaus?

Rhodan erhielt umgehend die Antwort.

"Ich bitte dich, in dieser prekären Situation aufgrund deiner höheren Erfahrung bei kritischen Kampfeinsätzen das Kommando in der Zentrale zu übernehmen."

Überrascht musterte der Unsterbliche den Oberst.

Holonder bemerkte sein Zögern. "Das ist keine Feigheit vor dem Feind", fuhr er fort, "sondern eine optimale Ausnutzung unserer Ressourcen. So können wir beide u

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