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Perry Rhodan 2945: Herr der Schutzgeister Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.01.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2945: Herr der Schutzgeister

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten; dazu zählen auch die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris. Perry Rhodan hat Kontakt zu ihnen aufgenommen und dabei das Zweite Solare Imperium und die Gäonen kennengelernt, ein Splittervolk der Menschheit. Nun macht er sich auf die Rückreise in die Milchstraße. Im Weg steht ihm dabei der HERR DER SCHUTZGEISTER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 25.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350455
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1831 kBytes
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Perry Rhodan 2945: Herr der Schutzgeister

1.

RAS TSCHUBAI: Neo-Solsystem

Noch nicht

Der Barong:

Wir sind keineswegs fertig miteinander. Es ist nicht vorbei. Bisher hattet ihr Glück. Nun wird es ernst. Ich würde euch ja gerne empfehlen, euch vorzubereiten. Euch warnen, wie ein guter Vater sein Kind warnt, das partout nicht hören will. Das nicht absehen kann, was es im Begriff ist zu tun.

Aber das Problem ist - ihr wisst es. Ihr seid erwachsen. Und voll verantwortlich für alles, was ihr tut.

Ich werde nicht zulassen, dass ihr euer Werk des Grauens fortführt. Das Dunkle muss ausgemerzt werden, die beschmutzte RAS TSCHUBAI muss im neuen Glanz erstrahlen und ihrer wahren Bestimmung wieder zugeführt werden.

Mit oder ohne Perry Rhodan.

Verräter.

Ja, das sage ich.

Auch du, Rhodan!

Verräter!

28. November 1551 NGZ.

Perry Rhodan hatte seine öffentliche Rede gehalten, die - auf Gäon ebenso wie auf der RAS TSCHUBAI - mit großer Anteilnahme angenommen worden war.

Rhodans Schlussworte lauteten: "Ich glaube, dass wir einen gemeinsamen Weg haben, weil wir ein gemeinsames Ziel haben. Ein Ziel, das uns niemand anders gegeben hat als wir selbst.

Wer uns in Frieden dorthin begleiten will, ist uns willkommen.

Aufhalten lassen werden wir uns nicht.

Wir wollen als Menschheit zu den Sternen."

Nicht zuletzt diese Worte hatten eine Verbundenheit zwischen dem Solsystem in der Milchstraße und dem Neo-Solsystem in Sevcooris geschaffen. Eine Verbundenheit, die 111 Millionen Lichtjahre weit reichte.

"So!", sagte Gucky ungeduldig. "Verbrüderung Ende. Und nun fliegen wir nach Hause!"

"Noch nicht", antwortete sein ältester Freund.

"Wie bitte?", Gucky war deutlich konsterniert. "Was soll das heißen: noch nicht? "

"Weil etwas unerledigt ist", antwortete der Terraner.

"Aber das ist doch genau meine Rede! In Sevcooris und in der Milchstraße und wer weiß sonst wo! Nichts wie weg von hier! Hast du mir nicht zugehört?"

"Das habe ich sehr wohl. Aber ist das unter den gegebenen Umständen wirklich eine gute Idee?"

"Ich verstehe nicht, was du meinst."

"Ich spreche von den Schutzgeistern und ihrem Anführer, dem Barong."

Nun klärte sich Guckys Miene. "An die hatte ich längst nicht mehr gedacht ... es herrschte doch so lange Ruhe."

"Das wird sich vielleicht ändern. Ich trete keine so weite Heimreise an, ohne zu wissen, dass Schiff und Besatzung sicher sind."

Zum ersten Mal waren die "Schutzgeister", die unter dem Kommando des mysteriösen Barong standen, Anfang Oktober aufgetreten - und zwar durch einen Anschlag. Die Schutzgeister hatten sich dazu verschworen, "dem Grauen ein Ende zu setzen".

Der bislang vollkommen unbescholtene Hyperenergietechniker Yerrem Karatas hatte im Auftrag des Barong mittels zweier manipulierter Expresskabinen einen Anschlag auf die Zyklotraf-Ringspeicher verübt. Wäre dieser gelungen, hätte das zu einer ungeheuerlichen Katastrophe geführt. Glücklicherweise war der Anschlag fehlgeschlagen, aber leider war Karatas dabei ums Leben gekommen.

Nachdem feststand, dass es sich um eine ganze Gruppe handelte, hatte die Bordführung nachgeforscht und gehandelt: Mehrere andere Schutzgeister konnten verhaftet werden. Zu erkennen waren sie leicht, wenn man wusste, wonach zu suchen war: Jeder der Schutzgeister besaß ein würfelförmiges Kästchen aus Holz, das eine sonderbare Aura umgab.

Einer der auf diese Weise gefassten Schutzgeister war Amauran Aist. Dieser enthüllte schließlich, was "das Grauen", das als Auslöser für den Anschlag diente, überhaupt sein sollte. Seiner Erinnerun

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