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Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten; dazu zählen auch die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris. Perry Rhodan hat Kontakt zu ihnen aufgenommen und dabei das Zweite Solare Imperium und die Gäonen kennengelernt, ein Splittervolk der Menschheit. Nun befindet er sich auf der Rückreise in die Milchstraße. Während des Flugs erreicht die RAS TSCHUBAI ein NOTRUF AUS DER LEERE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350462
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 5281 kBytes
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Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere

5.

Anflug

"Aber ... du bist einzigartig", stotterte Holonder.

"So dachten wir. Ich kann nicht erklären ..."

"Wie bitte? Du kannst etwas nicht erklären?", unterbrach Gucky. "Das wird ja immer seltsamer!"

"Ich empfinde wie du", gestand die Semitronik. "Ich kann mich nur auf Annahmen berufen, nicht auf zuverlässige Berechnungen oder selbst Wahrscheinlichkeiten. Das ist in höchstem Maße ... irritierend."

"Erzähl uns genau, was geschehen ist", forderte Rhodan auf.

"Ich habe eine Berührung wahrgenommen, die ich nicht näher definieren kann. Sie war mir so vertraut und ähnlich, dass es sich nur um eine Schwester handeln kann. Ich finde keine andere Erklärung."

"Also war es angenehm?"

"Ja. Keine Gefahr."

Holonder rieb sich die Glatze. "Also doch ein Schiff? Mit einer ... anderen Semitronik?"

"Meine Überlegungen lassen nichts anderes zu."

"Aber warum ist das Schiff auf dem Planeten? Hatte es eine Havarie? Konntest du Kontakt aufnehmen?"

"Das habe ich versucht. Doch es blieb bei dieser kurzen Berührung. So etwas kann nicht gefälscht sein!"

"Und doch wird es so sein", machte Sichu ihre Meinung deutlich.

Rhodan überraschte das nicht. Was solche Dinge betraf, war seine Frau sehr nüchtern und pragmatisch. Verspieltes ließ sie nur im Privaten zu. Dennoch war er nicht damit einverstanden.

"Das kann man so nicht sagen", erwiderte er. "Wir können weder das eine noch das andere ausschließen." Er blickte in die Runde. "Meinungen?"

"Meinung wozu? Ob wir da hingehen sollen? Du hast dich längst entschieden", meckerte Gucky.

"Trotzdem will ich eure Meinung hören", versetzte Rhodan. "Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Warnung des Gemen, bevor wir abgeflogen sind? Vom Spross TÄLLER?"

"Ja", piepste Gucky. "Ich erinnere mich vor allem daran, dass er beinahe unser wunderbares Schiff zum Platzen gebracht hätte!"

"Und wenn er die Warnung nicht erfunden hat, um Täller an Bord zu bekommen? Sondern wir jetzt die erste Auswirkung mitbekommen? Ich finde nicht, dass wir jede Warnung in den Wind schlagen sollten, nur weil wir sie für unwahrscheinlich halten." Rhodan trommelte mit dem Finger auf den Tisch. "Das sollte bei unseren Überlegungen unbedingt miteinbezogen werden!"

Er sah Holonder an. "Was sagt der Kommandant?"

"Der Kommandant spricht sich dagegen aus", antwortete Holonder. "Das riecht verdammt nach einer Falle. Von wem und wozu - keine Ahnung. Aber wir sollten uns fernhalten. Einfach weiterfliegen. Dass uns daheim nichts Gutes erwartet, wissen wir längst. Aber gewiss kein Weltenbrand."

Als Nächster war Gucky an der Reihe. "Ich spreche mich ebenfalls dagegen aus und sehe es so wie Cascard. Die RAS TSCHUBAI darf nicht gefährdet werden, nur weil wir einer vagen Vermutung nachgehen. Gemen hin oder her. Diese Typen kennen wir doch gar nicht und wissen nicht, inwieweit wir ihnen trauen können. Die haben uns belauscht und von dir ein Profil erstellt. Die wissen von deiner Gewissenhaftigkeit und Fürsorge und dass du der Obermotz bist. Dieser Proto-Prahl hat dich manipuliert, und jetzt tut es derjenige, der den Funkspruch abgeschickt hat. Vielleicht ist das sogar ein und derselbe?"

"Proto-Bhal."

"Mir doch egaaal."

Auch Dorksteiger entschied dagegen. "Perry, ich glaube, dass du wirklich zu sehr davon beeinflusst bist, nur weil von dem Weltenbrand die Rede ist. Die Aussage des Gemen hat dich schon zu sehr besorgt gemacht. Und nun kommt tatsächlich eine weitere Warnung daher. Wäre dieses Stichwort nicht gefallen, würdest du die Dinge anders sehen, dessen bin ich sicher. Ich weiß nicht, wie dieser Trick funktioniert, aber jemand legt es darauf an, genau dich anzulocken. Deshalb rate ich: Wir sollten ohne Verzögerung nach Hause fliegen und dort nach dem Rechten sehen. Hier verzetteln wir uns nur

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