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Perry Rhodan 3000: Mythos Erde Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Vandemaan, Wim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3000: Mythos Erde

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Die Menschen haben von der Erde aus das Weltall erobert. Auf Tausenden von Welten leben ihre Nachkommen, zahlreiche Raumschiffe reisen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist mit seinem Raumschiff, der RAS TSCHUBAI, zu einer langen Reise ins Unbekannte aufgebrochen. Mit an Bord sind unter anderem seine Frau Sichu und einige seiner alten Freunde, darunter der Mausbiber Gucky und der Arkonide Atlan. Die Reise führt durch Raum und Zeit. Aber Perry Rhodan und seine Gefährten schaffen schließlich den Weg zurück in die heimatliche Milchstraße. Doch sie erreichen eine neue Zeit: die Cairanische Epoche. Vieles ist anders geworden seit ihrem Aufbruch, und als sie endlich wieder zwischen den heimatlichen Sternen kreuzen, werden sie schnell mit einer Legende konfrontiert - und diese erzählt vom MYTHOS ERDE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 14.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360003
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 3000: Mythos Erde

1.

Wessen Koffer? Welche Reise?

Wir sind angekommen, dachte Perry Rhodan.

Wir sind angekommen, dachte Perry Rhodan. Er war wieder da, körperlich wie geistig, an Bord der RAS TSCHUBAI, seines Raumschiffs. Noch flossen seine Gedanken träge, wie nach einem tiefen Schlaf.

Wie lange hatte er in der Suspension gelegen, in diesem Tiefschlaf, der kein echter Schlaf war?

Er atmete durch.

Sofort verspürte er eine kleine Verspannung in der Schulter, kein Schmerz, eher ein uraltes, eigentlich angenehmes Gefühl, das er aus Kindertagen kannte: wenn etwa eine Wunde heilte, die er sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad zugezogen hatte, oder jene Platzwunde an der Stirn, als ihn der Baseball mit unerwarteter Wucht getroffen hatte.

Das alarmierte ihn. Ein Schmerz in der Schulter? Er hielt die Augen geschlossen. Er wollte niemandem zeigen, dass er wach war.

Wann und wie sollte er sich eine Verletzung zugezogen haben - während der Suspension? Nichts und niemand hätte ihn angreifen können. Alles in ihm drängte danach, aufzuspringen und nach dem Rechten zu sehen. Aber er unterdrückte diesen Impuls. Zunächst musste er seiner selbst sicher sein.

Während er die Lider geschlossen hielt, sondierte er weiter seinen Körper. Er lag noch im Suspensions-Alkoven, in dieser Maschine, die ihn entstofflicht gehalten und gespeichert hatte. Nur in der Suspension, in diesem Zustand zwischen Realität und anderer Dimension, konnte der Sturz durch Raum und Zeit überstanden werden, durch das chaotemporale Gezeitenfeld.

Er war nicht allein geflogen. Etwa 17.000 Besatzungsmitglieder waren mit ihm gereist, die Männer und Frauen, Menschen und andere Lebewesen an Bord.

Rund 18.000 hatten dagegen die RAS TSCHUBAI verlassen, bevor das Schiff aufgebrochen war - aus verschiedenen Gründen. Der Hauptgrund dürfte gewesen sein, dass der Einsatz zu etwas zu werden drohte, was man früher Himmelfahrtskommando genannt hätte: einer Reise ohne Wiederkehr. Jedenfalls ohne Wiederkehr in die eigene Zeit.

Menschen waren, wenn die Sache es ihnen wert war, zu vielem bereit, sogar dazu, sich selbst aufzugeben. Doch in diesem Fall hatte die Gefahr bestanden, dass sie Jahrzehnte oder Jahrhunderte übersprangen. Wer wollte das schon überleben und irgendwann vor den Gräbern seiner Familie stehen, seiner Kinder und Enkel?

Der Flug in das Gezeitenfeld war die einzige Chance gewesen, die kosmische Katastrophe zu stoppen, die die Milchstraße in den Untergang zu reißen gedroht hatte. Wer in ein solches Feld stürzte, wusste nicht, wie viel Zeit er verlieren würde.

Perry Rhodan hatte jeden Einzelnen verstanden, der von Bord gegangen war. Hoffentlich ging es ihnen gut.

Sie hatten das Mutterschiff im Leerraum verlassen, tief im Halo der Milchstraße, oberhalb des Orionarms, über 12.000 Lichtjahre vom Solsystem entfernt. Ob sich die RAS TSCHUBAI immer noch in dieser Region befand?

Konzentrier dich!, forderte er sich auf.

Als er den linken Arm bewegte, spürte er eine weitere Veränderung: Sein Multikom saß nicht, wo er es normalerweise trug. Es war nicht viel verrutscht, vielleicht zwei oder drei Zentimeter. Doch es hätte in der Phase der Entstofflichung überhaupt nicht verrutschen dürfen.

Rhodans Bewegung erstarrte. Der Schluss lag nahe: Dies war nicht sein erstes Erwachen nach dem Flug in das Gezeitenfeld. Und der wiederholte Gedanke, angekommen zu sein, war kein Déjà-vu gewesen.

Er musste bereits mindestens ein weiteres Mal wach geworden sein. Wie lange hatte dieser Moment angedauert?

Und dann?

Er lag still. Er bemerkte keine Bewegung, nahm nur eine Helligkeit wahr, die, wenn er sich nicht täuschte, nicht ganz so stark war, wie sie an Bord der RAS TSCHUBAI hätte sein sollen.

Er hörte Geräusche, ein stetiges, aber verhaltenes Summen wie v

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