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Perry Rhodan 3006: Halbraum-Havarie Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3006: Halbraum-Havarie

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Perry Rhodan befindet sich nun in der sogenannten Cairanischen Epoche. Vieles ist anders seit ihrem Aufbruch; die Menschheit ist ein Volk ohne Herkunft geworden. Womöglich kann ihm Resident Reginald Bull im Ephelegonsystem aber weiterhelfen. Doch ehe sich die beiden alten Freunde treffen können, kommt es zur HALBRAUM-HAVARIE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 28.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360065
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1915 kBytes
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Perry Rhodan 3006: Halbraum-Havarie

1.

BJO BREISKOLL

Der Schlauch

Die schlauchartigen Energiebündel sahen bedrohlich aus.

Weil sie uns fremd und unbekannt sind, dachte Perry Rhodan. Seit jeher kam das Unbekannte den Menschen erst einmal beunruhigend und gefährlich vor.

Das, was er auf dem Holo sah, war sehr fremd.

Die Schläuche hoben sich deutlich vom wesenlosen Wallen des Linearraums ab, jenem Kontinuum, das zwischen dem Normal- und dem Hyperraum lag. OXFORD, die zentrale Positronik der BJO BREISKOLL, hatte sie in dunklem Violett eingefärbt. So konnte Rhodan sie von den helleren Schlieren unterscheiden, die - in unablässiger Bewegung - das fremde Medium darstellten.

"So etwas habe ich nie zuvor gesehen", sagte Farye Sepheroa-Rhodan, seine Enkelin. Eigentlich war sie die Zweite Pilotin der RAS TSCHUBAI, doch beim Aufbruch der BJO hatte sie ihren Großvater an Bord des Schlachtkreuzers begleitet. Streng biologisch genommen war sie 64 Jahre alt, doch sie sah viel jünger aus. Kinder von Unsterblichen alterten häufig viel langsamer als andere Menschen, und offensichtlich galt das auch für deren Nachkommen.

"Dann sind wir schon zwei." Rhodan betrachtete nachdenklich das Holo. Die Energieschläuche bewegten sich, langsam, schleichend, aber zielstrebig. Sie wuchsen auf die BJO BREISKOLL zu, tasteten sich zu ihr vor.

Was für ein Linearraumphänomen ist das?, fragte sich Rhodan. Und warum tritt es ausgerechnet jetzt auf? Ist das ein Zufall, oder steckt ein gezieltes Vorgehen dahinter?

Er brannte auf die Antwort des gegenwärtigen Residenten der Liga Freier Galaktiker. Reginald Bull war einst sein bester Freund gewesen, doch seit dem Aufbruch nach Wanderer hatte er ihn nicht mehr gesehen - fünfhundert Jahre lag das nun effektiv zurück. Angeblich hatte Bully sich mit seinen Getreuen in die Zentralgalaktische Festung zurückgezogen. Perry Rhodan hatte ihn um ein Treffen gebeten und wartete nun auf die Antwort.

In einer Woche, am 9. Oktober 2045 NGZ, sollte er die Antwort spätestens bekommen. Dann musste die BJO BREISKOLL zurück im Agnisystem sein.

Aber Rhodan war nicht gewillt, eine Woche lang Däumchen zu drehen und tatenlos abzuwarten. Das entsprach nicht seiner Natur. Er hatte sich deshalb mit der BJO BREISKOLL aufgemacht, um ins Wegasystem zu fliegen, in die unmittelbare Nähe des Solsystems.

Je nachdem, was er dort vorfinden würde, würde er dann die Entscheidung treffen, ob die BJO weiter ins heimatliche Sonnensystem fliegen würde. In ein System, das einmal die Heimat der Erde gewesen war. Von Terra, einem Planeten, der gängiger Meinung zufolge niemals existiert hatte, bestenfalls ein Mythos war.

Der Mythos Erde.

Aber er durfte nicht übereilt handeln, musste seine Entscheidung genau abwägen. Die Cairaner nutzten Geräte, die Perry Rhodans Zellaktivator orten konnten. Sie suchten gezielt nach ihm, und wahrscheinlich rechneten sie mit seinem Besuch dort.

Er musste vorsichtig sein.

"Muntu, was sagen die Experten?" Rhodans Stimme klang angespannt, als er den Kommandanten ansprach. Die Energiebündel krochen weiterhin an die BJO heran. In ein paar Minuten würden sie das Schiff erreichen.

"Keine Ergebnisse!" Muntu Ninasomas Stimme verriet Ratlosigkeit.

Rhodan hatte schon viel zu lange gewartet. Er konnte das Phänomen nicht einschätzen. Es konnte harmlos sein, eine übliche Erscheinung dieser neuen Zeit, aber ebenso gut tödlich. Er brauchte dringend mehr Informationen.

Er durfte die BJO nicht unnötig in Gefahr bringen.

"Fahrt stoppen!", befahl er. "Wechsel in den Normalraum - sofort!"

Wie ich diese Konferenzräume hasse!, dachte Perry Rhodan. Einer sieht aus wie der andere.

Er brachte sie schon seit Jahrhunderten durcheinander. Ein zweckmäßig

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