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Perry Rhodan 3017: Terra Incognita Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.06.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3017: Terra Incognita

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Was sich seitdem ereignet hat, ist Perry Rhodan bisher nahezu unbekannt, da es zu fast allem mehrere unterschiedliche Aussagen und Quellen gibt. Nun macht er sich auf den Weg, Informationen am Ort des Geschehens nachzuspüren: im Solsystem, aus dem seine Heimatwelt geraubt wurde. Was er nun betritt, ist daher TERRA INCOGNITA ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 13.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360171
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2959 kBytes
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Perry Rhodan 3017: Terra Incognita

1.

THORA

23. Oktober 2045 NGZ

"Bist du nervös?", fragte Resident Bull.

"Warum sollte ich nervös sein?", gab Perry Rhodan zurück.

Der rothaarige Freund grinste. "Stimmt. Bei dir ist es noch nicht so lange her wie bei mir." Der ironische Unterton war nicht zu überhören.

Rhodan schwieg deshalb. Ja, selbstverständlich war er nervös. Sie flogen Richtung Terra, ihrer Heimatwelt, die in der Galaxis mittlerweile nur noch ein - zumeist unbeliebter - Mythos war. Zum Solsystem, das seit langer Zeit isoliert hinter der cairanischen Barrikade lag und von dem keiner der beiden unsterblichen Terraner wusste, ob es noch die alte Heimat für sie war. Mit Ausnahme der Cairaner war wohl niemand mehr bekannt, was sich innerhalb der Sperrzone befand.

"Wir tun das Richtige, und kein Cairaner wird uns aufhalten!", verkündete der Resident mit ungebrochener Zuversicht.

"Jedenfalls ist es notwendig. Wir werden sehen, was sich daraus ergibt", sagte Rhodan. Sie hatten einiges ausgetüftelt, um ans Ziel zu gelangen.

Nur ... was würden sie vorfinden?

Terra und Luna jedenfalls waren nicht mehr dort ... nach dem als "Raptus" bezeichneten Ereignis vor rund 430 Jahren waren beide Himmelskörper verblasst und schließlich ausgetauscht worden, sodass es zumindest zu keinen massiven Störungen im Gefüge des Solsystems gekommen war.

An die Stelle des TERRANOVA-Schirms war ebenfalls etwas anderes getreten - das sogenannte Clausum .

Seither hielten die Cairaner den Daumen auf diese Zone. Bull hatte Rhodans Frage nicht konkret beantwortet, ob nachweislich die Cairaner für das Clausum verantwortlich wären, aber das war momentan nicht von vordringlicher Bedeutung - sie waren zumindest gegenwärtig diejenigen, die das Gebiet weiträumig besetzt hielten und in der Lage waren, den Schirm zu durchdringen.

Perry Rhodan hatte aufgrund seiner Rede vor dem Parlament der Liga das Mandat erhalten, nach Terra zu suchen. Dazu stand ihm nicht nur seine RAS TSCHUBAI zur Verfügung, sondern auch die THORA und die Rückendeckung der LFG - und ein Zeitraum von 25 Jahren.

Diese 25 Jahre schienen zunächst großzügig bemessen, aber niemand wusste, wie sich die Suche gestalten würde, und daher wollte Rhodan sie keinesfalls aufschieben.

Der Resident hatte Verständnis für sein Drängen gezeigt, und so waren sie übereingekommen, die Suche am besten an der Stelle zu beginnen, wo der Raptus geschehen und der Heimatplanet samt Trabant verschwunden war. Spuren und Hinweise waren dort mit der größten Wahrscheinlichkeit zu finden.

Leider standen dabei die Cairaner im Weg ...

Die gesperrte Raumsphäre durchmaß 17 Lichtjahre und schloss damit auch Proxima Centauri sowie Alpha Centauri A und B ein. Außer der THORA befand sich kein nicht-cairanisches Raumschiff in diesem Bereich. Freiwillig flog niemand in die streng abgeriegelte Zone.

Welchen Grund hätte es auch gegeben? Im weiteren Umkreis bestand keine Möglichkeit für Handel und Touristik, und was die Forschung betraf, so gab es interessantere Gebiete, selbst für jene, die hartnäckig dem Mythos auf der Spur bleiben wollten.

Außer den beiden Unsterblichen gab es niemanden unter der Besatzung, der wusste, dass Terra als Wiege der Menschheit kein Mythos war. Viele belächelten diese Vorstellung, andere ärgerten sich gar darüber, und einige wenige wollten gerne daran glauben - aber all das ersetzte kein Wissen. Die Beteuerungen von zwei Unsterblichen - einer davon sogar der Resident - konnten an der Unsicherheit nichts ändern.

Ein Vorwurf war niemandem zu machen, denn das hatte Gründe.

Die Zweifel waren nicht nur der Zeit geschuldet, in der selbst bedeutende historische Ereignisse zusehends verblassten. Es gab - abgesehen von den Zellaktivatorträgern - kaum überlebende Zeuge

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