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Perry Rhodan 3018: Welt der fünf Augen Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.06.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3018: Welt der fünf Augen

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Was sich seitdem ereignet hat, ist Perry Rhodan bisher nahezu unbekannt, da es zu fast allem mehrere unterschiedliche Aussagen und Quellen gibt. Nun ist er im Solsystem angekommen, in dem die Erde durch einen sehr ähnlichen Planeten ausgetauscht wurde - gleich und doch nicht gleich, wie er feststellt. Die neue Erde ist insbesondere eine WELT DER FÜNF AUGEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360188
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 4384 kBytes
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Perry Rhodan 3018: Welt der fünf Augen

1.

KYNAYASH - Der Sturm

Die Sonne näherte sich dem Westen und zauberte lange, rötlich geränderte Schatten aufs Deck, die wie dünne Kreaturen über den Boden zu fliehen schienen, während das Schiff auf Nordkurs schwenkte. Zusammen mit dem warmen Licht verließen die Schatten die Aussichtskuppel. Sofort entstand der Eindruck einer von kühlem, blauem Licht angereicherten Atmosphäre, die sich rasch verdüsterte.

Am Horizont vor dem Luftschiff KYNAYASH war der Himmel sehr dunkel. Dort ballten sich dicke Wolken zusammen, türmten sich auf zu mächtigen Gebilden, in deren Zentren grelle Lichterscheinungen zuckten.

Kapitän Eshmaan kam die Wendeltreppe zum Promenadendeck herunter. Die Kommandobrücke war in das dieses Deck integriert, das die Oberseite des Bugs einnahm, mit einer dicken gläsernen Kuppel statt des Holz-Metall-Verbunds. So hatten die Passagiere geschützt einen weiten Ausblick, während das Luftschiff mit erstaunlicher Geschwindigkeit unterwegs war.

Rhodan erinnerte sich an Dunyuus Erläuterungen zum Antrieb des Schiffes; offensichtlich hatte sie dabei ordentlich untertrieben. Da steckte schon einiges mehr dahinter, um so eine Geschwindigkeit zu erreichen. Aber es war verständlich, dass die Ayee nicht alles preisgab - jedenfalls nicht Fremden gegenüber. Und schon gar nicht solchen, die sie zunächst für lebensnichtende Teaana gehalten hatte. Eine Lebensrettung allein genügte nicht, aus Unbekannten beste Freunde zu machen.

Er hätte sich gerne intensiver mit der Expeditionsleiterin ausgetauscht. Wie es aussah, musste das angesichts des nahenden Unwetters verschoben werden.

"Wir bitten alle Passagiere, sich nach innen zu begeben", verkündete der Kapitän auf Aishi, das die Translatoren mittlerweile problemlos übersetzen konnten. Er wies auf das Schlechtwettergebiet. "Wir können dem Gewitter nicht ausweichen, es kommt in hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Wir haben daher einen Kurs eingeschlagen, der uns einigermaßen sicher hindurchbringen sollte - und hoffentlich auf dem kürzesten Weg. Aber es wird eine sehr holprige Angelegenheit. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte sich rechtzeitig beim Schiffsarzt versorgen."

"Wir benötigen nichts, danke", sagte Rhodan höflich für das gesamte Team. Die SERUNS würden stabilisierend eingreifen und waren kompetenter als ein Ayee-Arzt. Zumindest hoffte er das.

Eshmaan wandte sich ab, ohne ihn eines weiteren Blickes aus den beiden Frontalaugen zu würdigen. Auch die übrige Mannschaft blieb auf Distanz. Der Einzige, der eine gewisse Aufmerksamkeit bekam, war der Okrill Phylax, denn er ähnelte manchen Tierarten auf Iya.

Zumindest war keine Panik unter den Ayee ausgebrochen, als die Terraner an Bord gekommen waren.

Das Promenadendeck war mit bequemen Sitzmöbeln und Halbliegen ausgestattet, außerdem gab es eine Bar mit Speisen und Getränken. Allerdings war lediglich Zemina Paath jener Grad an Gastfreundlichkeit entgegengebracht worden, sie danach zu fragen, ob sie etwas zu sich nehmen wollte. Sie hatte höflich abgelehnt.

"Können wir nicht hierbleiben?", bat Duke. "Ich habe einen Sturm noch nie auf diese Weise erlebt."

Solemani und Tersteegen reagierten ähnlich, während Siad Tan sich gemächlich unter Deck begab. Für eine Oxtornerin, die eine Schwerkraft von 4,8 Gravos, Temperaturen zwischen hundert und minus hundertzwanzig Grad Celsius und Stürme mit bis zu tausend Kilometern pro Stunde gewöhnt war, musste der angekündigte Sturm eher langweilig sein.

Tenga meinte, ihm sei es egal, wo er die SCHOTE parkte.

Zemina Paath hielt sich wie immer heraus; die Thesan gab sich weiterhin sehr distanziert, beobachtend, und gab nur selten einen Kommentar ab. Rhodan kannte sie jedoch inzwischen gut genug, um zu erkennen, dass es in ihr arbeitete und sie intensiv versuchte, die verschütteten Erinnerungen an die Oberfläche zu holen.

Seit der Landung

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