text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 3019: Das Rätsel von Pesha Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.06.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 3019: Das Rätsel von Pesha

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Was sich seitdem ereignet hat, ist Perry Rhodan bisher nahezu unbekannt, da es zu fast allem mehrere unterschiedliche Aussagen und Quellen gibt. Nun ist er im Solsystem angekommen, in dem die Erde durch einen sehr ähnlichen Planeten ausgetauscht wurde mit einer eigenen Bevölkerung, den fünfäugigen Ayees. Bei ihnen erwartet ihn DAS RÄTSEL VON PESHA ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360195
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2321 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 3019: Das Rätsel von Pesha

2.

Von Shabaydaa nach Pesha

Ich schaute aus einem der schmalen Fenster des Waggons, betrachtete die fremdartige Landschaft. Die Kupferkarawane fuhr immer tiefer ins Land, doch es kam mir kaum vertrauter vor als zu Beginn unserer Reise.

War das nun die Erde, oder war sie es nicht?

Die Maße glichen sich fast vollständig. Dieser Planet war mit 12.111 Kilometer Poldurchmesser und 12.151 Kilometer Äquatordurchmesser ein wenig kleiner als Terra. Sein Mond Vira war mit 3607 Kilometern Durchmesser ein wenig größer als Luna, aber ansonsten ähnelten sich die Welten wie ein Ei dem anderen. Die Rotationszeiten entsprachen denen von Terra und Luna.

Aus dem Orbit hatte ich alle Kontinente erkannt, auch wenn sie leicht verschoben wirkten. Nord- und Südamerika waren nicht durch eine Landbrücke miteinander verbunden, und das Mittelmeer war etwas größer als auf der Erde. Die Indische Platte hatte Asien noch nicht erreicht, den Himalaja, der sich als Folge der Plattenkollision aufgefaltet hatte, gab es im Unterschied zu den Alpen noch nicht. Die Tiere, auf die wir im Verlauf unserer bisherigen Reise gestoßen waren, muteten völlig fremdartig an. Sie erinnerten mich an nichts, an gar nichts , das ich von der Erde her kannte.

Illustration: Dirk Schulz

Aber zumindest untereinander wiesen die Lebewesen Iyas Gemeinsamkeiten auf. Die Evolution schien ganz eigene, aber ähnliche Wege eingeschlagen zu haben. Fast alle der Geschöpfe waren fünfäugig, wie die Ayees, und die verschiedenen Augen hatten im Prinzip die gleichen Aufgaben wie bei der dominierenden intelligenten Spezies. Und viele der Wesen verfügten über mal größere, mal kleinere Flughäute, die aus dem Rücken wuchsen und mit Muskelsträngen gespannt und bewegt werden konnten, genau wie die Ayees sie aufwiesen. Manche dieser Häute taugten nur zum Gleiten, andere tatsächlich zum Fliegen.

Viele Tierarten waren Carnivoren oder zumindest Omnivoren, fraßen also Fleisch, waren auf Beute aus und damit auch für uns sehr gefährlich, zumal wir wegen der Ortungsgefahr die Schutzschirme nicht permanent aktiviert halten durften.

In der Kupferkarawane hingegen drohte keine Gefahr.

Rubart Tersteegen, unser Geologe, hatte einige gesicherte Analysen und Erkenntnisse liefern können. Die Gesteine auf Iya waren mit den irdischen identisch und auch gleich alt. Das war in gewisser Weise die Erde, selbst wenn Flora und Fauna sehr fremdartig wirkten. Doch bei allen Unterschieden gab es eine Art Kernverwandtschaft, einen gemeinsamen Bestand der DNS-Strukturen und des Mitochondrienaufbaus.

Tersteegens SERUN-Positronik war mit einigen entsprechenden Spezialfunktionen und -geräten ausgerüstet, die uns genauere Auskünfte erteilt hatten. Bei aller extremen Fremdartigkeit hatte es auf der Erde vor langer Zeit eine durchaus ähnliche Fauna gegeben, wenn auch nicht auf dem Land, sondern im Meer, zur Zeit des Kambriums, also der Periode der Erdgeschichte vor etwa fünfhundert Millionen Jahren.

Rubart hatte die Theorie aufgestellt, dass die Tier- und Pflanzenwelt von Iya sich zu dieser Zeit von der heutigen terranischen abgezweigt und bis in die Gegenwart weiterentwickelt hatte. Auf Iya waren, so der Geologe, andere kambrische Lebensformen ausgestorben, während die, die auf unserer Erde untergingen, hier überlebt und sich weiterentwickelt hatten.

Aber war das nun die Erde, oder war sie es nicht? Wie gesagt, ich hätte den rechten Arm dafür gegeben, die Antwort auf diese Frage zu erfahren. Doch Tersteegen wollte sich nicht festlegen.

Uns blieb nichts anderes übrig, als weiter nachzuforschen und zu versuchen, das Rätsel dieser Welt zu lösen. Deshalb waren wir nach Pesha unterwegs. Wir wollten dort mit der derzeitigen Shoijona sprechen, mit Todoyhu.

Das Amt der Shoijona war eine Mischung aus Bürgermeisterin und Präsidentin, die hohes Ansehen bei den A

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen