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Perry Rhodan 3020: Die Stunde des Orakels Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3020: Die Stunde des Orakels

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Was sich seitdem ereignet hat, ist Perry Rhodan bisher nahezu unbekannt, da es zu fast allem mehrere unterschiedliche Aussagen und Quellen gibt. Nun ist er im Solsystem angekommen, in dem die Erde durch einen sehr ähnlichen Planeten ausgetauscht wurde mit einer eigenen Bevölkerung, den fünfäugigen Ayees. Welches Geheimnis umgibt diese Welt? Perry Rhodan erlebt DIE STUNDE DES ORAKELS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 04.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360201
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 3679 kBytes
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Perry Rhodan 3020: Die Stunde des Orakels

1.

Ratlose Tage

Iya. Ein neues Rätsel für Perry Rhodan. Der Planet kreiste anstelle von Terra um Sol - doch er war nicht Terra, wenngleich die Ähnlichkeiten zwischen ihm und der wahren Wiege der Menschheit verblüfften.

Was steckte dahinter? Wer oder was hatte Iya an die Stelle von Terra gesetzt? Und was genau mochte Iya sein? Eine Welt aus einem parallelen Universum? Etwas, das man aus einer anderen Zeit geholt oder sogar kopiert hatte, damit es sich an einem anderen Ort weiterentwickelte? Das Experiment einer Superintelligenz, oder etwas ganz anderes?

Die Ayee, die vor Rhodan stand, würde ihm diese Fragen nicht beantworten können. Sie war ein Teil dieser Welt, die auf so wundersame Weise ins Solsystem gelangt war. Im Gegensatz zu den Cairanern fehlte ihr der Abstand, der nötig gewesen wäre, und das Wissen, was vor vierhundertdreißig Jahren vor sich gegangen war. Stattdessen glaubte sie, die Teaana wären an allem schuld.

Oder hatte sie womöglich recht? Waren die Teaana verantwortlich, die möglicherweise mit den Terranern identisch waren? Ob sie identisch waren oder nicht, wusste womöglich einzig das Orakel, das von Zeit zu Zeit vom Mond herabstieg und die Ayee beriet.

"Ich fürchte neue Unsterntage." Diese Überlegung hatte Todoyhu, die Shoijona von Pesha, preisgegeben, und da angeblich die Teaana die Unsterntage auslösten, war sie Rhodan und seinen Begleitern gegenüber misstrauisch. Dennoch hatten diese ihre Tarnung fallen lassen.

Perry Rhodan war es lieber so. Er spielte mit offenen Karten, wollte zeigen, dass die Shoijona ihm vertrauen durfte. Auf lange Sicht ging es darum, Verbündete zu gewinnen, von denen man nie genug haben konnte. Besonders in dieser undurchschaubaren Zeit, in der er bisher auf mehr Fragen als Antworten gestoßen war.

Sonnenstrahlen fielen in den obersten Raum der Pyramide. Sie umflammten Todoyhus Kopf, als trüge sie einen Heiligenschein. Der wie mit Moos oder Fell bewachsene Schädel erhielt dadurch einen intensiven, smaragdgrünen Umriss. Vermutlich war die Position des Sitzes genau auf den Lichteinfall abgestimmt.

Das schmale, bläulich weiße Gesicht der Shoijona lag im Schatten. Die Venen, die sonst deutlich hervortraten, waren nur schwach zu erkennen. Wie bei den meisten Ayees war die Nase flach, während das Kinn prominent hervorstach.

Die Shoijona lehnte sich auf dem schlichten Hocker nach vorne. Die Flughäute auf dem Rücken hoben sich ein Stück und sanken wieder zurück. Das dabei entstehende zirpende Geräusch klang laut in der Stille. "Seid ihr bereit, euch dem Orakel zu stellen?"

Perry Rhodan war nicht bloß bereit, er brannte förmlich darauf, mit dem Orakel der Ayees zu sprechen. Rhodan wollte gerade zustimmen, als die Shoijona den Stab in ihrer linken Hand anhob - eine Geste, die ihn intuitiv schweigen ließ.

Todoyhu richtete sich auf. "Ehe du antwortest, gib mir Zeit, dich und die deinen zu betrachten. Ich will sehen, wer ihr seid." Ruhe kam in Todoyhus Körper. Der einfache rote Überwurf lag still auf der Brust, als hätte sie zu atmen aufgehört, doch in ihren Augen blitzte die Neugier.

Der erste Blick glitt zu Zemina Paath, blieb an der Thesan hängen. Dabei veränderte sich Todoyhus Gesichtsausdruck. Die äußeren der fünf Augen weiteten sich, wobei die Lider sich hoben. War das bei Ayees so, wenn sie andächtig staunten? Die Thesan musste wie eine fleischgewordene Legende auf sie wirken.

Die hochgewachsene, nahezu dürre Gestalt Zemina Paaths, die milchig weiße Haut, die schwarz schimmernden Haare, die blendend blauen Augen und die handbreite Halskrause mit den zahlreichen Ausbuchtungen und Vertiefungen - alles mochte eine besondere Bedeutung für die Shoijona haben, die sich Rhodan entzog.

Shashay und Dunyuu dagegen, die beiden Ayees, die Rhodan und seine Begleiter das Treffen mit der Shoijona ermöglic

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