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Perry Rhodan 3024: Der Geist von Hellgate Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3024: Der Geist von Hellgate

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Auf der Suche nach Wissen und Verbündeten haben sich Perry Rhodan und Atlan zeitweise getrennt. Nun treffen sie einander wieder und beschließen ihre nächsten Schritte. Dabei hilft ihnen DER GEIST VON HELLGATE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360249
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 6654 kBytes
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Perry Rhodan 3024: Der Geist von Hellgate

2.

15. November 2045 NGZ - Tag der Sommerblumen

Gleißendes Licht lag über dem felsigen Land, riss Staub und Gestein aus der Schwärze des Alls und badete es in Hitze. Wohin es nicht gelangte, herrschte völlige Dunkelheit. Die Grenze zwischen Regionen des Lichts und der Finsternis waren scharf gezogen. Nur die unregelmäßige Körnung des feinen Gesteinssands, der überall den Boden bedeckte, verlieh den Linien eine gewisse Unschärfe.

Der Sand mochte das Produkt von Meteoriteneinschlägen sein. Ebenso gut konnte er von den thermischen Spannungen herrühren, denen das Gestein bei jedem Übergang zwischen der Kälte des Alls und der mörderischen Hitze der nahen Sonne ausgesetzt war. Zahlreiche Risssysteme im Boden und tiefe Spalten in jedem Höhenzug zeugten davon.

Vielleicht war der Sand aber auch lediglich ein Relikt aus jener Zeit, als der Planet eine Atmosphäre besessen hatte und seine Oberfläche der Erosion ausgesetzt gewesen war.

Schwache Reste davon waren noch vorhanden oder entstanden jedes Mal neu, wenn die Sonne die Gase aus dem Gestein trieb. Doch diese Ahnung einer Atmosphäre reichte gerade eben aus, hochempfindlichen Raumanzugsensoren einen schwachen Eindruck der eigenen Schrittgeräusche zu vermitteln oder ein etwas lauteres Zischen, wenn man mit einem Thermostrahler schoss.

Der Mann, der im grellweißen Licht der nahen Sonne durch den Sand stapfte, wusste das aus Erfahrung.

Längst war er froh, dass sein Schuss damals das Ziel verfehlt hatte. Eine verglaste Stelle im Boden zeugte vermutlich noch immer davon, nahe der großen Verglasung, die durch die Explosion eines Kleinraumschiffes erzeugt worden war. Kein Wind und kein Wetter würden diese Spuren jemals verwischen.

Auch dem Stahl der Kuppelstation, auf die er zuhielt, hatte nichts etwas anhaben können. Die Station war Jahrtausende alt, hatte zahllose Katastrophen in der Milchstraße überdauert, ohne dass sich jemand um sie gekümmert hatte. Das Vakuum des Alls hatte sie konserviert und die Beschichtung sie gut genug vor den zerstörerischen Einflüssen des Temperaturwechsels zwischen dem langen Tag und der ebenso langen Nacht geschützt.

Jemand lehnte neben der einzigen Schleuse, die ins Innere führte. Mit verschränkten Armen sah er dem Ankömmling entgegen.

"Anscheinend war ich wieder einmal ein wenig schneller", stellte der andere über Funk fest und stieß sich von der Kuppelwand ab. Er legte eine Hand an den gelb markierten Hebel des Öffnungsmechanismus. "Hilfst du mir mal?"

"Überheblich wie immer - und doch auf Arkoniden angewiesen", spottete der Neuankömmling und griff zu.

Gemeinsam öffneten Perry Rhodan und Atlan die Schleuse, durch die sie zuletzt vor über drei Jahrtausenden gegangen waren.

Anderswo

Wie ein Schwarm glitten die hundertneunzig Meter langen Doppelkeilschiffe durch das tiefschwarze All, stetig in Bewegung, keines für sich greifbar. Ohne erkennbares Leitschiff umschwirrten sie die gemeinsame Flugbahn in Schleifen und Spiralen. Schwenks wirkten unvermittelt, ohne dass ein Einzelschiff erheblichen Verzögerungen ausgesetzt worden wäre.

Plötzlich richteten sie ihre Doppelbugspitzen aus und schossen direkt auf den riesigen Zylinder zu, auf dessen Ober- und Unterseite sich je im Zentrum eine kleinere Halbkugel wölbte und der offensichtlich ihr Ziel darstellte. Der Schutzschirm der Raumwerft leuchtete auf wie Wolken in einem Gewittersturm. Augenblicke später hüllte gleiches Gewitterleuchten den Schwarm ein.

Die angreifenden Ladhonenschiffe schossen und rochierten, verteilten das gegnerische Feuer unter sich und ihren Schirmfeldern, bis sie kurz vor dem Schirmfeld ihres Angriffsziels plötzlich auseinanderspritzten. Ehe sich die Geschütze der Raumwerft auf eines der Ziele hatten einschießen können, waren sie bereits abgedreht und in der Schwärze des Rau

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