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Perry Rhodan 3025: Ich erinnere mich Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Vandemaan, Wim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3025: Ich erinnere mich

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Eine Begleiterin Perry Rhodans ist die mysteriöse Thesan Zemina Paath, die etliche Erinnerungslücken aufweist. Auf dem dritten Planeten des Solsystems erhielt Perry Rhodan aber ein Gehirnfragment eines Thesan. Wenn es gelingt, dieses mit Zemina Paath zu vereinen, könnte es bald heißen: ICH ERINNERE MICH ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 08.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360256
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2683 kBytes
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Perry Rhodan 3025: Ich erinnere mich

1.

Zu Gast bei Mister Stringer

2. Dezember 2045 NGZ

Die BJO BREISKOLL näherte sich der Sonne Mister Stringer durch den Linearraum.

Perry Rhodan verfolgte den Anflug mit leichtem Unbehagen. Er wollte das Nashadaan wieder aufnehmen, das Sternenschiff der Thesan Zemina Paath. Sie hatten dieses Objekt, das Paath auch als ihre Hülse bezeichnete, am 10. September 2045 unweit Mister Stringers geparkt.

Mister Stringer war eine rote Sonne, etwa 2200 Lichtjahre vom Solsystem entfernt, aber nur 76 Lichtjahre vom Olubneasystem, in dem das Beiboot der RAS TSCHUBAI zu diesem Zeitpunkt operiert hatte.

Rhodan dachte kurz an die Olubfaner zurück und an die erste, nicht eben erfreuliche Begegnung mit den Ladhonen, die sich seit Jahrhunderten in der Rolle einer galaktischen Landplage gefielen.

Seit den Jahrhunderten, die wir übersprungen haben , dachte Rhodan. Wäre die Welt eine andere, hätte er mit der RAS TSCHUBAI und ihrer Besatzung vor Ort sein können? Möglich.

Rhodan fiel ein Interview ein, das ein Simulationshistoriker, dessen Namen er vergessen hatte, einige Jahre nach Gründung der Kosmischen Hanse gegeben hatte. Die Simulation, die der Historiker mittels diverser speziell geschulter Positroniken durchgespielt hatte, war von der Voraussetzung ausgegangen, dass der Schwarm die Milchstraße nicht heimgesucht hätte.

"Wie wären wir dem Hetos der Sieben begegnet? Wehrhafter?", hatte der Interviewpartner den Wissenschaftler gefragt. "Erfolgreicher? Wie viel Leid, wie viele Schäden wären der Milchstraße erspart geblieben."

Der Wissenschaftler hatte dargelegt, wie die Cynos insgeheim die Regierungen etlicher Sternenvölker beraten, eigentlich: unterwandert hätten. Wie sie die Sternenstaaten mit neuen Waffen aufgerüstet und so heimlich gegen die Invasion des Hetos in Stellung gebracht hätten, um zu verhindern, dass das Hetos mit seinen überlegenen Mitteln den verspätet eintreffenden Schwarm übernähme. Wie es beim Eintreffen der SVE-Flotten der Laren zu einem langen, blutigen Krieg zwischen den Streitkräften des Hetos und den hochgerüsteten Flotten der von Cynos gesteuerten Milchstraßenstaaten hätte kommen können. Wie der sich ausweitende Krieg nichts zurückgelassen hätte als verbrannte Planeten, verödete Sonnensysteme.

Rhodan erinnerte sich nicht mehr an den Namen des Journalisten, wohl aber an dessen entgeistertes Gesicht: "Heißt das, es wäre alles noch schlimmer gekommen?"

"Aber ja!", hatte der Simulationshistoriker gerufen. "Viel schlimmer! Wie mein präastronautischer Kollege Leibniz gesagt hat: Wir leben in der besten aller möglichen Welten!"

Die Entgeisterung des Journalisten hatte sich noch einmal vertieft.

"Wir sind am Ziel", riss die Stimme Muntu Ninasomas ihn aus seinen Gedanken.

Wie üblich saß der beinahe zwei Meter große Terraner mit weit von sich gestreckten und gespreizten Beinen im Sessel des Kommandanten, eine Hand auf einem Buch, das aufgeschlagen auf der Lehne lag. Er hatte es in einer kleinen Druckerei auf Rudyn erworben, die sich, wie Ninasoma Rhodan mit einigem Besitzerstolz mitgeteilt hatte, auf den Nachdruck von Werken der präastronautischen Zeit spezialisiert hatte.

Rhodan nickte gedankenverloren und schaute in das Panoramaholo der Zentrale. Die rote Sonne Mister Stringer hatte keine Planeten, wurde aber von einem breiten und tiefen Asteroidenring umlaufen. Wie eine Maschine mit einer Unzahl zerbrochener Zahnräder, die dennoch nicht aufhören können, sich zu drehen.

Vor langer Zeit hatte sich irgendwo in diesem lautlosen Wirbel lebloser Steinbrocken ein Geheimstützpunkt des Solaren Imperiums befunden, der in den Zeiten nach der Dolan-Krise verlassen und aufgegeben worden war.

Der Sternatlas verzeichnete das System deswegen auch nicht mehr als Stützpunkt.

Farye Sepheroa und Donn Yaradua betraten die

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