text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 3033: Das Phantom von Lepso Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.10.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 3033: Das Phantom von Lepso

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI - seinem Raumschiff - gesichertes Wissen enthalten. Während Perry Rhodan ins geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufbricht, um mehr über die Hintergründe zu erfahren, bleibt der unsterbliche Arkonide Atlan in der Milchstraße. Schützenhilfe erhält er von keinem Geringerem als Monkey, dem Lordadmiral der USO. Dieser sieht nun DAS PHANTOM VON LEPSO ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360331
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 3058 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 3033: Das Phantom von Lepso

1.

Der Auftrag

28. Januar 2046 NGZ

Manchmal hätte Bela Hogam ihren Kommandanten gerne bewundert. Andererseits war sie nicht selten nahe daran, sich vor ihm zu fürchten, wenn nicht gar zu ekeln.

So oder so, Bela verbat sich strikt jegliche Gefühle für ihn, egal ob negativ oder positiv. Das wäre ihr geradezu als Verrat an Monkey, an dessen Charakter und seinem, nun ja, Stil erschienen.

Der Lordadmiral, der seit siebeneinhalb Jahrhunderten die USO anführte, stellte die fleischgewordene Emotionslosigkeit dar. Mit ihm gab es keine Scherze, kein Amüsement, keinen Humor.

Niemand war mit Monkey befreundet. Zugleich konnte ihn niemand wirklich verstehen, geschweige denn berechnen; selbst relativ enge Mitarbeiter wie Bela Hogam nicht.

Beispielsweise wusste sie nicht, weshalb er gerade sie immer wieder für Risikoeinsätze heranzog. Bela war kleinwüchsig und etwas übergewichtig, mitnichten das Vorzeigemodell einer austrainierten USO-Spezialistin.

Gut, sie galt als kenntnisreiche, trotz ihrer bloß 55 Lebensjahre erfahrene Analytikerin und Taktikerin. Jedoch sagte man ihr innerhalb der United Stars Organisation ebenso zu Recht nach, meist entweder übertrieben ängstlich oder allzu phlegmatisch zu agieren.

Was Monkey an ihr so besonders schätzte, blieb sein Geheimnis. Ihn danach zu fragen, wäre Bela nicht im Traum eingefallen.

Sie begegnete dem Lordadmiral mit dem Respekt, der einem biologisch unsterblichen Zellaktivatorträger zustand. Nicht unterwürfig - das lehnte er ab -, aber sie wahrte Distanz.

Als Vorgesetzter war er hart, permanent fordernd und bloß so weit gerecht, wie es den von ihm gesehenen Notwendigkeiten entsprach. Rücksicht auf andere Personen nahm er nur, falls dies seinen Zwecken diente.

Gewisse Gerüchte kursierten über Monkeys Vorgeschichte in der berüchtigten Abteilung Null des damaligen Liga-Geheimdienstes. Er selbst schwieg zu diesem Thema. Jedoch stand außer Zweifel, dass ein zum perfekten Killer ausgebildeter Oxtorner, sollte es darauf ankommen, tödlicher war als selbst ein Haluter im Zustand der Drangwäsche.

Oder, anders ausgedrückt: Nach allgemeiner Überzeugung wäre ein losgelassener, enthemmter Monkey das ultimative Mordinstrument.

Man sah es ihm nicht an.

Äußerlich wirkte Monkey wie ein knapp zwei Meter großer Lemurerabkömmling. Zwar mit einer Schulterbreite von 120 Zentimetern und beeindruckenden Muskelpaketen - aber dass er unter Standardschwerkraft 750 Kilogramm wog, ließ sich mittels eines Antigravgürtels relativ leicht verbergen.

Seine Vorfahren, notgelandete Kolonisten, waren von den brutalen Umweltbedingungen ihres neuen Heimatplaneten Oxtorne geprägt worden. Dabei handelte es sich um eine Extremwelt, auf der die Schwerkraft sage und schreibe 4,8 Gravos betrug. Orkane fegten mit bis zu tausend Stundenkilometern über diese Welt hinweg.

Zwischen plus 100 und minus 120 Celsiusgraden schwankten die Oberflächentemperaturen. Schwere Erdbeben, ausgelöst durch das Pulsieren der roten Riesensonne Ilema, waren an der Tagesordnung, desgleichen Attacken einer ungeheuer aggressiven Flora und Fauna.

Darum hatten die Oxtorner, nach in höchster Bedrängnis eingeleiteten genetischen Modifikationen, eine spezielle Kompaktkonstitution entwickelt. Die Betonung lag auf "kompakt": Im Verhältnis zu ihrer Statur verfügten Oxtorner über titanische Stärke, enorme Reaktionsschnelligkeit und ebensolches Durchhaltevermögen.

All das trat jedoch nur zutage, wenn unbedingt erforderlich.

Auf den ersten Blick erregte Monkeys Gestalt daher kaum Argwohn. Er ging als einer von vielen athletischen Humanoiden durch, wie sie unter Raumsoldaten zahlreicher Milchstraßenvölker eher die Regel als die Ausnahme waren.

Zudem trat der Lordadmiral derzeit maskiert auf. In seiner R

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen