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Perry Rhodan 3046: Die Stadt im Sturm Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.01.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3046: Die Stadt im Sturm

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine sogenannte Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher seines Raumschiffes RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Weil er mehr über die aktuelle Situation wissen will, ist Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in das sogenannte Galaxien-Geviert aufgebrochen. Dort haben die Mächte des Chaos, repräsentiert durch die Kandidatin Phaatom und ihr Hilfsvolk, die Phersunen, die aufseiten der Ordnungsmächte stehende Superintelligenz VECU ausgeschaltet und ihr Reich zertrümmert. Während die letzten Getreuen der VECU auf der Flucht sind, suchen Perry Rhodan und seine Leute einen Weg, die Milchstraße vor einem ähnlichen Schicksal zu schützen. Dabei betritt ein Einsatzteam DIE STADT IM STURM ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360461
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2042 kBytes
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Perry Rhodan 3046: Die Stadt im Sturm

"Es mag albern klingen, aber in der Freizeit habe ich mich gerne einer kleinen Sammlung antiker Spielzeuge gewidmet.

Mein Lieblingsstück war eine handgeschnitzte vier Meter lange Miniatur der SOL mit abkoppelbaren Einzelsegmenten. Eine der Kugelraumerzellen ließ sich aufklappen und mit winzigen Holzpüppchen der Besatzung befüllen - freilich alles andere als maßstabsgetreu.

Positiv gesehen sind sämtliche Stücke nun um fünfhundert Jahre antiker. Realistisch betrachtet werde ich sie nie wiederfinden. Wir haben jeden Besitz aufgegeben, der sich nicht an Bord der RAS TSCHUBAI befand. Kleidung, Sportgleiter, Häuser, was auch immer.

Wenn man so will, sind wir eine Bande armer, in der Zeit gestrandeter Schlucker."

(Donn Yaradua im Gespräch mit Osmund Solemani,

kurz nach dem großen Zeitsprung)

Prolog

Die Order des Advokaten

Er hatte diesen Anblick erwartet und sich darauf gefreut. Dennoch stockte Jashol Zhaushun der Atem, als die PALAGUN ihre Überlichtetappe beendet hatte und die Sichtscheiben des Observatoriums transparent wurden.

Da war er.

Gigantisch. Schrecklich schön.

Überwältigend majestätisch.

Unfassbar, in mehrerlei Hinsicht: Der Abyssale Triumphbogen ließ sich durch keine Technologie orten. Er war ausschließlich normaloptisch wahrnehmbar, und auch das nur zu einem kleinen Teil.

Der Halo, der ihn umgab, bestand aus bewegten, sich rasch verändernden Strukturen in unzähligen Abstufungen rötlich-silberner, changierender Farben. Jashol Zhaushun wusste, dass sein Gehirn bei Weitem nicht ausreichte, um das Geschaute richtig oder gar vollständig zu interpretieren.

Deshalb waren seine Eindrücke subjektiv geprägt. Wabernde Muster, wie aus Rauchfahnen geflochten, wandelten sich zu zersplitternden Eisschollen, zu sich windenden Wurmkolonien, zu aufblühenden Kelchen dunklen Feuers.

Andere Beobachter vermeinten vielleicht, glosende Gewebe zu erkennen, erlöschende Sternbilder oder blitzende Spiegelscherben ... Die Phänomene verwehten gleich wieder und schienen doch eine festmaterielle Basis zu haben.

Vom eigentlichen Triumphbogen waren nur die Grundflächen sichtbar, als zwei nebeneinander angeordnete, zweidimensionale Kreisscheiben. Tatsächlich reichten die beiden Säulen in eine unmessbare Tiefe: in den Abyssus, wo sie sich trafen und vereinten.

Die Schwärze im Innern sprengte die Fesseln des Seins. Sie vermochte alles und jeden zu annihilieren und einem tieferen Zweck zuzuführen.

Es war, als hätte jemand mit kühnem, hartem Streich ein Doppelfenster ins Universum gestanzt. Zwei Bullaugen zu Bereichen jenseits der Unendlichkeit ...

Schleier wogten über die pulsierende Dunkelheit. Immer wieder verklumpten sie für wenige Augenblicke zu abstrusen Figuren. Die in die Kreisflächen einstürzende Vektormaterie erschien blass, in wechselnden, oft ungewöhnlichen, sonderbar berückenden Farben.

Jashol Zhaushuns Ergriffenheit wurde zusätzlich dadurch gesteigert, dass es sich um den allerersten Abyssalen Triumphbogen handelte, den sein Volk im Galaxien-Geviert errichtet hatte. Genau an diesem historischen Ort hatten die Phersunen ihren Siegeszug durch die Galaxis Ancaisin begonnen, mit dem Angriff auf Caitlast, die Hauptwelt des Sternwestlichen Konsulats der Cairaner.

Das Konsulat existierte seit jenem Tag nicht mehr, genauso wenig wie Caitlast. Der Planet war in Morphmaterie umgewandelt worden, er und sieben andere im System der weißgelben Sonne Huphurn. Übrig geblieben war einzig der äußerste Planet, Gattcan, eine öde, lebensfeindliche Fels- und Eiswelt.

Die Abyssalen Triumphbögen demonstrierten die technische Überlegenheit der Phersunen und der kosmischen Macht, mit der sie im Bunde standen: Phaatom, die auf dem Wege war, sich von einer hoch entwickelten Bewussts

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