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Perry Rhodan 3050: Solsystem Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.01.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3050: Solsystem

Für die Menschen einer fernen Zukunft ist die Erde nicht mehr der 'kleine blaue Planet', von dem aus sie ins All aufgebrochen sind. Die Menschen verstehen sich - nach der lateinischen Bezeichnung ihrer Ursprungswelt - als Terraner, obwohl sie auf Tausenden Welten siedeln. Terra selbst wurde von unbekannter Macht vor Jahrhunderten gegen einen nahezu identischen Planeten ausgetauscht und ist seither verschwunden; mittlerweile gilt die Erde als Mythos. Doch Perry Rhodan und seine Gefährten haben die Hoffnung nicht aufgegeben, die ursprüngliche Heimat der Menschen wiederzufinden. Sie sind mit der RAS TSCHUBAI, einem riesigen Raumschiff, in die ferne Galaxis Ancaisin gereist. Dort hoffen sie, hinter das Geheimnis der verschwundenen Erde zu kommen. Im Jahr 2046 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - es entspräche dem Jahr 5633 nach Christus - gibt es endlich eine klare Spur: Die Raumfahrer haben Zugang zur sogenannten Zerozone gefunden. Dahinter, so hoffen sie, verbergen sich die Erde und der Mond. Perry Rhodan landet in einem ungewöhnlichen Kosmos, wo neue Herausforderungen auf ihn warten und - vor allem - ein ihm unbekanntes und doch vertrautes SOLSYSTEM ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 30.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360508
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 4077 kBytes
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Perry Rhodan 3050: Solsystem

1.

Ankunft

Wieder einmal war es so weit.

Es war für Perry Rhodan keine neue Erfahrung, aber es verlor nie seinen Reiz. Sollte er noch tausend Mal in diese Situation kommen, würde es ebenso oft jenes Kribbeln auslösen, die Unruhe, das Erwarten, die Hoffnung.

Die Faszination.

Am 8. November des Jahres 2046 Neuer Galaktischer Zeitrechnung war Perry Rhodan 3697 Jahre alt - rein rechnerisch gesehen und zumindest dann, wenn man etwas vereinfachte und Zeiträume, die er auf die eine oder andere Weise übersprungen oder doppelt erlebt hatte, außer Acht ließ.

Aber ob zwei-, drei- oder viertausend Jahre, er fühlte sich in Augenblicken wie diesen wie ein Kind, das staunend darauf wartete, welches Abenteuer auf ihn zukam.

Und so stand der dank eines Zellaktivators relativ unsterbliche Terraner wieder einmal in der Zentrale eines Raumschiffs und sehnte die Ankunft am Ziel herbei.

Auf das, was ihn erwartete und von dem er nichts wusste. Außer, dass das Zielgebiet in einem völlig fremden Gefilde lag und trotzdem die Möglichkeit bestand, dort die Heimat wiederzufinden: Terra.

Die Erde.

Der Planet seiner Geburt, der für ihn stets das Zentrum seines Lebens bleiben würde.

Eine Welt, die von unbekannter Hand ihrem angestammten Platz im heimatlichen Sonnensystem entrissen und an einen anderen Ort entführt worden war. Diesen Ort hatte Rhodan mit seinem Team, so hofften sie zumindest, entdeckt. Mit der TESS QUMISHA hatten sie außerdem die Möglichkeit, dorthin zu gelangen, indem sie ein kosmisches Sondergebiet durchquerten, das sie nur höchst unzureichend erforscht und dem ihr Begleiter Iwán/Iwa Mullholland den Namen Zerozone verliehen hatte.

Ebenjene Zerozone verließ die TESS QUMISHA in exakt diesem Augenblick, und niemand an Bord wusste, was dahinter wartete.

Tatsächlich Terra?

Perry Rhodans Handflächen wurden feucht. Er empfand keine Angst, aber seine nach Jahrtausenden zählende Lebenszeit hatte ihn nicht zu einem abgeklärten Roboter mutieren lassen. Im Gegenteil. Seine Gefühle mochten ... gereift sein, aber gleichzeitig waren sie stärker geworden. Intensiver.

"Ankunft!", meldete Leutnant Terzio Adamoto von seinem Arbeitsplatz - der Chef der Ortung und Hyperfunkabteilung. Er saß vor seiner Arbeitsstation, umgeben von den Kollegen der Zentralebesatzung. In der Mitte des weitläufigen Raumes, der wiederum im Zentrum des gewaltigen Kugelleibs der TESS QUMISHA lag, stand der Sessel von Kommandant Muntu Ninasoma.

Rhodan hätte als Missionsleiter den Kommandantenplatz beanspruchen können - aber wozu? Er vertraute Ninasoma, und er hatte häufig genug selbst diesen Posten der größten Verantwortung bekleidet. Darum hatte er sich für einen unauffälligen Platz entschieden - neben dem Sessel von Farye Sepheroa, der Pilotin des Raumschiffs und zugleich Rhodans Enkelin.

Fast ein Familientreffen, dachte er, denn dicht bei ihm stand die Frau, die er aus ganzem Herzen und mit voller Wucht all seiner Gefühle liebte und vor etlichen Jahren auch geheiratet hatte. Sie war nicht nur wunderschön und dank der grünen Hautfarbe mit den goldenen Mustern ein exotischer Anblick, Sichu Dorksteiger war darüber hinaus eine brillante Wissenschaftlerin und wohl ebenso neugierig wie er auf das, was jenseits der Zerozone auf sie wartete.

Rhodan musste nicht hinsehen, um zu wissen, dass Adamoto seit seiner schlichten Meldung - Ankunft - auf die Instrumente starrte und den Eingang der ersten gesammelten Daten der Ortungsinstrumente des Schiffes herbeisehnte. Es war ihm oft genug selbst so gegangen - nein, es ging ihm in diesem Moment genauso, nur dass er das Starren auf die Displays und Holoanzeigen einem anderen überließ.

"Ich übermittle die Informationen durch Ortung und Tastung in ein Holo, das ich ..." Leutnant Adamoto sprach den Satz nicht zu

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