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Perry Rhodan 3052: Terra Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.02.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3052: Terra

Für die Menschen einer fernen Zukunft ist die Erde nicht mehr der 'kleine blaue Planet', von dem aus sie ins All aufgebrochen sind. Die Menschen verstehen sich - nach der lateinischen Bezeichnung ihrer Ursprungswelt - als Terraner, obwohl sie auf Tausenden Welten siedeln. Terra selbst wurde von unbekannter Macht vor Jahrhunderten gegen einen nahezu identischen Planeten ausgetauscht und ist seither verschwunden; mittlerweile gilt die Erde als Mythos. Doch Perry Rhodan und seine Gefährten haben die Hoffnung nicht aufgegeben, die ursprüngliche Heimat der Menschen wiederzufinden. Sie sind mit der RAS TSCHUBAI, einem riesigen Raumschiff, in die ferne Galaxis Ancaisin gereist. Dort hoffen sie, hinter das Geheimnis der verschwundenen Erde zu kommen. Im Jahr 2046 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - es entspräche dem Jahr 5633 nach Christus - gibt es endlich eine klare Spur: Die Raumfahrer haben Zugang zur sogenannten Zerozone gefunden. Dahinter, so hoffen sie, verbergen sich die Erde und der Mond. Perry Rhodan landet in einem ungewöhnlichen Kosmos, wo neue Herausforderungen auf ihn warten. Aber dort erreicht er auch TERRA ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 13.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360522
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1947 kBytes
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Perry Rhodan 3052: Terra

1.

Die Stunden vor der Heimkehr

Perry Rhodan lächelte, als er Sichu Dorksteiger mitten in der Kantine sah. Nur wenige Plätze waren belegt.

Seine Frau saß einer hochgewachsenen Gestalt mit heller Haut, albinotisch roten Augen, spitzem Kopf und glänzender Glatze gegenüber - einem Ara wie aus dem Bilderbuch. Die beiden führten offenbar eine angeregte Diskussion und hatten darüber die Kuchenstücke, die auf dem Tisch zwischen ihnen standen, völlig vergessen.

"Die extrem erhöhte Hyperimpedanz in diesem Teil des Dyoversums wirkt sich genetisch aus", sagte der Ara gerade, "und das werde ich beweisen! Es gibt seit über zweihundert Jahren Aufzeichnungen einer speziellen Chromosomen-Anomalie, die bewirkt, dass hier geborene Kinder mit fortlaufender Generationenzahl ... oh."

"Was ist?", fragte Sichu, die ihren Mann bisher nicht bemerkt hatte, weil sie mit dem Rücken zu ihm saß.

"Du hast Besuch", sagte Rhodan.

Sie drehte sich zu ihm. Wie so häufig kam es ihm vor, als veränderte sich das goldene Fleckenmuster auf ihrer hellgrünen Gesichtshaut aufgrund der Überraschung. Einen Beweis für diese Theorie hatte er jedoch nie gefunden, und sie hielt diese Beobachtung für Unfug.

"Perry!", sagte sie.

"Der bin ich." Rhodan breitete die Arme aus. "Frisch von NATHAN bestätigt, übrigens. Das Mondgehirn hält mich für echt und hat angekündigt, dass uns darum der Weg nach Terra offensteht."

Denn genau wegen dieser ausstehenden Identitätsüberprüfung hatte Ghizlane Madouni, die Kommandantin des hiesigen Liga-Flaggschiffs, ihn und sein kleines Einsatzteam nicht sofort zur Erde, sondern zunächst zum Mond geführt. Die aktuelle Residentin bestand auf diesem Test, ehe sie den Fremden treffen wollte, der von sich selbst behauptete, Perry Rhodan zu sein. Ebenjener Rhodan, der bereits verschwunden gewesen war, bevor Terra und Luna in den Universenzwilling versetzt wurden.

Nach dem Besuch bei NATHAN war Rhodan zum arkonidischen Kelchbau gegangen, der mitten im Ylatorium stand - das einzige für Gäste frei zugängliche und sinnvolle Gebäude. Die zahllosen Bronzehütten der Ylanten lagen ebenso in Atmosphärelosigkeit wie normalerweise das scheinbar brennende, unförmig-klotzige Zentralgebäude.

Im Kelch wohnten die Raumpiloten der Lunaren Flotte und deren Angehörige - eine Art Oase normaler Zivilisation inmitten der Ylantenstadt, die sich im gesamten Mare Ingenii über etliche Quadratkilometer erstreckte.

Rhodan wandte sich an den Ara. "Entschuldige bitte die Störung. Ich wollte euer wissenschaftliches Gespräch nicht unterbrechen."

"Hast du aber." Der Ara lachte laut schallend - ein ungewöhnlich starker Gefühlsausbruch, der gekünstelt wirkte. "Bist du wirklich Perry Rhodan?"

"Ja."

"Darf ich ehrlich sein?", fragte der Ara.

Rhodan nickte.

"Es ist nicht gut, dass ..." Der Ara stockte. "Halt, lass es mich neu formulieren: Ich finde es nicht gut, dass du gekommen bist. Fast alle haben sich damit abgefunden, dass wir hier leben. Dieser Teil des Dyoversums ist unsere Heimat. Es gab eine Zeit, da kam es zu Unruhen, zu Demonstrationen und Aufständen, weil manche dafür eintraten, dass wir einen Weg zurück suchen sollen, andere in der Versetzung eine Chance und einen Neuanfang sahen."

"Die Vanothen."

"Ich sehe, du hast dich gut informiert. Es gab damals sogar Ausschreitungen, Tote und nach zwei Jahrhunderten das Pluto-Experiment. Weißt du etwas darüber?"

Rhodan schüttelte den Kopf. "Wenig genug." Er erinnerte sich allerdings an den Moment direkt nach der Ankunft der TESS QUMISHA in diesem Teil des Dyoversums. Das erste Ortungsholo hatte statt des Planeten Pluto ein unwirkliches, fast geometrisches Gebilde gezeigt - jedoch noch verschwommen, und danach war sofort nahezu sämtliche Technologie ausgefallen, und alles hatte sich in Chaos aufgelöst.

"Was genau?"

"Ich weiß,

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