text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 3053: Mars Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 3053: Mars

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Mit seinem Raumschiff RAS TSCHUBAI ist Perry Rhodan einer Fährte gefolgt, die ihn ins Galaxien-Geviert der Superintelligenz VECU geführt hat. Von dort aus gelangte er durch die geheimnisvolle Zerozone in ein Universum, das untrennbar mit unserem verbunden ist und in das es auch die Erde vor Jahrhunderten verschlagen hat. Ihm bleibt aber wenig Zeit, die Menschheit neu kennenzulernen und zu erfahren, was die Isolation aus ihr gemacht hat, denn die Topsider jenes Universums stellen ein Ultimatum. Verhandelt darüber wird auf dem MARS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360539
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2468 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 3053: Mars

1.

12. November 2046 NGZ

Was Perry Rhodan erlebte

Die Umgebung verschwand, als Iwán Mulholland teleportierte. Da Körperkontakt bestand, nahm der Mutant, der sowohl Mann als auch Frau war, Perry Rhodan mit sich. Der unterirdische Hochsicherheitsraum in der Maurits-Vingaden-Klinik blieb zurück, und mit ihm der tote Topsider, Farye Sepheroa und die anderen.

Mulholland und Rhodan erreichten nicht sofort ihr Ziel wie bei einer normalen Teleportation. Iwán war Schmerzensteleporter - er versetzte sich, indem er ein fremdartiges Gefilde durchwanderte, für eine quälende Zeit, bis er ins Standarduniversum zurückkehrte.

Rhodan hatte bereits den Mausbiber Gucky bei einer solchen Schmerzensteleportation begleitet; aber als Passagier von Iwán Mulholland fühlte es sich anders an.

Er sah selbstverständlich nichts, weil er sich in einem Zustand befand, der einer Bewusstlosigkeit glich. Nur seine Gedankenwelt blieb aktiv.

Wohin bringst du uns, Iwán?

Siehst du es nicht?, fragte Mulholland.

Rhodan teilte ihm mit, dass er blind war, taub und stumm. Nur seine Gedanken verbanden ihn mit der Außenwelt, und das auch nur, weil es mit dem Mutanten jemanden gab, der sie auffing und antwortete.

Er war bereits einmal mit Iwán schmerzensteleportiert - im Heimatuniversum. Damals hatte er den Eindruck gehabt, neben dem Mutanten durch eine graue Welt herzugehen und gleichzeitig getragen zu werden. Letzten Endes glich offenbar keine Schmerzensteleportation einer anderen - möglicherweise kam es darauf an, in welchem kosmischen Gefilde die Versetzung stattfand. Schließlich hatte es Rhodan nie zuvor in diesem Zwillingsteil des Dyoversums erlebt oder davon gehört.

Der Transmitter hat Palotta mit dem Suspensionsalkoven und den TARAS versetzt. Ich folge ihnen.

Wie kannst du das?

Die Energie der Transmitterverbindung wabert auf der anderen Seite der Ebene, hinter meinem Zielpunkt. Dort, wo der Ausgang liegt, den ich erreichen muss. Ich eile dorthin.

Aber verlierst du diesen Blick nicht?, fragte Rhodan. Palotta hat doch sein Ziel inzwischen erreicht.

Jede Schmerzensteleportation nahm exakt zwei Minuten und neun Sekunden in Anspruch, egal wie lange der Teleporter diese Zeitspanne auf seinem Weg durch die Zerozone subjektiv empfand - sogar, wenn er sich gefühlt für Stunden durch die fremde Landschaft schleppte. Ein Transmittervorgang hingegen geschah nahezu in Nullzeit.

Wir werden einhundertneunundzwanzig Sekunden nach ihm ankommen, ja, sendete Iwán einen Gedanken. Weshalb sollte mich das daran hindern, ihm dorthin zu folgen?

In dieser Vorstellung lag eine solche Unbekümmertheit, dass Rhodan nur staunen konnte. Der Mutant betrachtete offenbar Dinge als selbstverständlich, die Rhodan nicht für möglich gehalten hätte. Wie genau sahen seine Fähigkeiten aus?

Er gab einige Rätsel auf - unter anderem die Frage, warum er zwischen den Geschlechtern changierte und Männer ihn meist als männlich, Frauen eher als weiblich wahrnahmen - als Iwán oder als Iwa, je nachdem. Auch in der Eigenwahrnehmung hatte er keine festgelegte sexuelle Identität; er bezeichnete sich als es.

Aber - und das war momentan viel wichtiger - was würde geschehen, wenn sie ihr Ziel erreichten?

Der Verräter Gorin Palotta, ein TLD-Agent, hatte sie alle überrascht und Chaos in der Klinik angezettelt, in der Homer G. Adams in einem Alkoven in Suspension lag. Von Palotta kontrollierte Kampfroboter waren eingedrungen, hatten einen Transmitter rund um den Suspensionsalkoven errichtet - und diesen samt des Verräters und dreier TARA-C-Roboter abgestrahlt.

Sobald Iwán und Rhodan ebenfalls am Ziel ankamen, wo immer es liegen mochte, würden genau diese Gegner angreifen. Dank de

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen