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Perry Rhodan 3063: Ceres Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.04.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3063: Ceres

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. In der Milchstraße spielen die Cairaner eine maßgebliche Rolle; die Liga Freier Galaktiker und die Arkoniden sind nur noch von untergeordneter Bedeutung. Der unsterbliche Arkonide Atlan hat beschlossen, an dieser Situation etwas zu ändern. Vor allem versucht er dem Geheimnis des hermetisch abgeschlossenen Arkonsystems auf den Grund zu gehen, das nur noch als die 'Bleisphäre' bekannt ist. Perry Rhodan hat mittlerweile die Erde wiedergefunden - in einem Zwillingsuniversum, das mit unserem durch die sogenannte Zerozone verbunden ist. Die Menschheit befindet sich im Konflikt mit den dortigen Topsidern. Ein Schauplatz in jenem Solsystem liegt im Asteroidengürtel: CERES?...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360638
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2798 kBytes
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Perry Rhodan 3063: Ceres

1.

Tief und tiefer

"Sind wir so weit?", klang Ghizlane Madounis Stimme aus dem Funkempfänger. Die Kommandantin der ORATIO ANDOLFI erkundigte sich mit einem leichten Anflug von Sorge nach dem Zustand der ORPHEUS. Eine Bildübertragung gab es nicht, und das war womöglich sogar ganz gut so, fand Marek Derowia.

"Alle Systeme bereit!", antwortete Farye Sepheroa. "Start vorbereitet."

"Ist sie nervös?", fragte Derowia, wobei ihm selbst nicht klar war, ob er in die Runde oder nur zu sich selbst sprach.

"Ghizlane ist ein Profi", sagte Sepheroa, die permanent mit der Positronik kommunizierte. Noch ein letzter Check des Antriebs, der Lebensversorgung, der Abschirmung.

"Sie ist nervös", entschied der Geologe und tappte mit den Fingern der rechten Hand auf die Konsole. Er hatte seine Systeme dreimal geprüft, insbesondere den Sensorstreifen draußen am Bug, der Augen und Ohren sein würde, sobald sie in die Tiefe gingen. Es juckte ihn, es noch ein viertes Mal zu tun, aber weil er sich nicht entscheiden konnte, trommelte er stattdessen auf die Konsole. Seine Finger mussten etwas tun.

"Wohingegen du die Ruhe selbst bist." Die Pilotin zwinkerte ihm zu.

"Ja. - Nein! - Ich bin momentan gar nichts, weder Fels noch Erde, weder Wasser noch Land."

Kein Wunder. Es war die Jungfernfahrt des Gäonautikums, ohne dass zuvor Praxistests absolviert worden wären. Ohne Generalprobe direkt zur Premiere. Es konnte nichts mehr nachjustiert oder verbessert, kein Teil ausgetauscht oder ein zweites dazugesetzt werden.

Es klappte, oder sie waren tot.

Die ORATIO ANDOLFI, ein mächtiger Kugelraumer der VASCO-III-Klasse und das stolze Flaggschiff der Liga, ging in Position.

"Dann legen wir mal los!", befahl Kommandantin Ghizlane.

Der Desintegrator fräste sich durch den sechs Meter dicken Eispanzer des Ozeans von Zeut und erzeugte dabei eine mächtige Dampfwolke, die gut hundert Meter aufstieg und sich sehr langsam als sanfter Schneefall in die Umgebung wieder herabsenkte. Innerhalb weniger Sekunden war ein Durchlass für die ORPHEUS geschaffen, ein großes, dunkles Loch im Nichts, wie ein bodenloser Abgrund.

"Gäonauten-Team, bitte alle anschnallen, eure Reise beginnt in drei ... zwei ... eins ..."

Ein leichtes Gefühl des Fallens, dann Ruhe, als wären sie nicht mehr in Bewegung.

Dennoch krallte Derowia die Finger ins Polster und presste die Lippen zusammen. Ein starkes Fesselfeld schützte ihn, er trug einen SERUN, und noch war er gar nicht dort, wohin er wollte. Er sollte nicht so angespannt sein.

Aber es war nun einmal ein Unterschied zwischen der Planung einer Mission und deren Ausführung. Genau wie für das Gäonautikum auch war diese Reise sein erstes Mal. Er war schon in engen Höhlen herumgekrochen, hatte sich an die Calderen aktiver Vulkane herangewagt ... aber das ...

"ORATIO, wir sind unterwegs, bis jetzt alles einwandfrei", funkte Sepheroa. "Die Lücke sieht sauber aus."

Das Holorama zeigte die Fahrt im Traktorstrahl nach unten, und der Geologe blickte über eine endlose weiße Weite im matten Sternenlicht.

Der Eintauchpunkt rückte schnell näher.

"Der Einlass zum Hades", witzelte Derowia und wusste nicht, wen er damit beruhigen wollte. Oder wollte er Perry Rhodan mit seinem historischen Wissen beeindrucken? Das war gar nicht ungewöhnlich. Als Geologe, der auf der anderen Seite des Dyoversums geboren war und daran arbeitete, in die ursprüngliche Heimat zurückzukehren, musste er auch über die Mythologie der Unterwelten informiert sein, denn stets fanden sich Hinweise auf wahre Begebenheiten und Orte darin.

"Hat jemand die Münzen für den Fährmann dabei?", fragte der Unsterbliche auch prompt.

"Oder einen Schlüssel, falls er gerade nicht zu Hause ist?", griff Sepheroa die Frage auf un

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