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Perry Rhodan 3069: Prinzessin in Not Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3069: Prinzessin in Not

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Nachdem er in der fernen Galaxis Ancaisin einen Weg fand, die sogenannte Zerozone zu betreten und womöglich eine Fährte Terras zu finden, begibt sich sein Raumschiff RAS TSCHUBAI ohne ihn auf den weiten Rückweg in die Milchstraße. Mit sich nimmt die Besatzung die Erkenntnis, dass die Cairaner, die sich als Herrscher der Heimatgalaxis aufspielen, nichts anderes sind als Flüchtlinge vor einer weitaus schrecklicheren Gefahr: den Phersunen und ihrer Schutzmacht, der 'Kandidatin Phaatom'. In der Milchstraße hat Lordadmiral Monkey von der USO derweil einen Agenten der Phersunen ausgeschaltet. Nun beauftragen ihn die Cairaner mit der Ergreifung Atlans. Dabei gerät eine PRINZESSIN IN NOT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 11.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360690
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2466 kBytes
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Perry Rhodan 3069: Prinzessin in Not

1.

Am Anfang, auf Zarut

"Das ist völlig unmöglich", antwortete Monkey auf die von Nevesai Aiaraldi aufgestellte Behauptung. "Jasmyne da Ariga wurde vor über achthundert Jahren geboren, und sie war keine Zellaktivatorträgerin. Sie kann unmöglich noch leben."

Die cairanische Legatin verzog den lippenlosen Mund in ihrem goldfleckigen Gesicht zu etwas, das wohl ein Lächeln sein sollte. "Ist es nicht so, dass die Nachfahren von Zellaktivatorträgern oftmals erstaunliche Langlebigkeit aufweisen? Dazu kommt, dass ihr als Arkanta der arkonidischen Totenwelt Hocatarr sicherlich allerlei Geheimnisse zugänglich waren, die mit dem Tod, dem Leben und allem dazwischen zu tun haben."

Monkey schnaubte. "Mystisches Brimborium verleiht keine vierfache Lebensspanne. Und wenn Atlans Kinder alle durch seinen Zellaktivator eine dermaßen verlängerte Lebensspanne hätten, wäre Terras frühe Geschichte voller Sagen von angeblichen Unsterblichen gewesen. - Ich finde es allerdings erstaunlich, wie gut du über Jasmynes Geschichte Bescheid weißt. Woher nimmst du trotz Datenverwirrung die Sicherheit, dass es nicht nur Mythen sind?"

Nevesai Aiaraldi drehte die feingliedrigen, behandschuhten Gespürhände nach oben, während die äußeren, fürs Grobe geformten Hände an den Handgelenken nach unten klappten. "Ich weiß es aus ... wie sagt ihr? ... zweiter Hand, von jemandem, der mit Jasmyne da Ariga gesprochen hat. Dass du, der du selbst etwa aus der Zeit ihrer Geburt stammst, die Geschichte bestätigst, unterstreicht ihre Echtheit."

Monkey musterte reglos seine Verhandlungspartnerin. Schließlich sagte er: "Es ist ohnehin irrelevant. Wer auch immer diese Frau ist, ich bin sicher, ihr habt die Möglichkeit, Atlan von ihrer Echtheit zu überzeugen. Andernfalls wird er sich nicht auf das Spiel einlassen, das ihr für ihn geplant habt."

"Lass das unbesorgt in unseren Gespürhänden", sagte die Legatin. "Dein Auftrag lautet lediglich, sie an dich zu bringen und ihm anzubieten. Was du im Tausch verlangst, ist uns einerlei. Für uns zählt nur, dass die Übergabe an einem von uns bestimmten Ort außerhalb von Thantur-Lok passiert, weit weg von seiner Flotte und seinem Volk."

"Warum braucht ihr mich dafür? Warum spielt ihr Atlan nicht einfach die Nachricht zu, wo sie ist, und erwartet ihn dann dort?"

"Das Risiko wäre zu groß, dass er in kampfstarker Begleitung auftaucht. Außerdem wären die Verhältnisse vor Ort schwer einzuschätzen: Immerhin lebt Jasmyne inmitten von ihr treu ergebenen Arkoniden, die vermutlich fast ebenso treu zu ihrem Vater stehen würden, falls es nötig wäre. Ich habe zwar keine Zweifel, dass wir Atlans trotzdem habhaft werden könnten, aber man soll nicht mehr Leben gefährden als notwendig, oder?"

"Der Mehraufwand am Anfang rechnet sich am Ende, wenn es um den eigentlichen Preis geht", gab Monkey zu. "Andererseits stinkt es weit gegen den Wind nach Falle, wenn ich sie entführe und ihm anbiete. Es muss also so aussehen, als wäre sie eher zufällig in meine Hände geraten."

Die Legatin legte die Gespürhände aneinander und ließ die Außenhände eine Drehung vollführen. "Wir haben dafür bereits etwas vorbereitet. Als Tochter zweier ehemaliger Imperatoren wäre Jasmyne da Ariga nach Jarak da Nardonns Verschwinden als neue Galionsfigur für die Imperialisten prädestiniert. Bestimmte revolutionäre Kreise, denen selbst die jetzige Struktur der Vereinigten Sternenbaronien nicht demokratisch genug ist, fänden diese Stärkung ihrer Gegner aber bedrohlich und würden das mit allen Mitteln verhindern wollen. Und diese Kreise haben erfahren, dass es diese Kandidatin gibt und wo sie lebt."

"Ihr habt die Jagd also bereits eröffnet?"

"Nicht wir, aber gewisse gelegentliche Verbündete, die in einer solche Situation sehr glaubhaft helfen können."

Monkey begriff. "Die Ladhonen."

"Die

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