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Perry Rhodan 3075: Die Warnung der Signatin Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.07.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3075: Die Warnung der Signatin

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Nachdem er in der fernen Galaxis Ancaisin einen Weg fand, die sogenannte Zerozone zu betreten und womöglich eine Fährte Terras aufzuspüren, begibt sich sein Raumschiff RAS TSCHUBAI ohne ihn auf den weiten Rückweg in die Milchstraße. Mit sich nimmt die Besatzung die Erkenntnis, dass die Cairaner, die sich als Herrscher der Heimatgalaxis aufspielen, nichts anderes sind als Flüchtlinge vor einer weitaus schrecklicheren Gefahr: den Phersunen und ihrer Schutzmacht, der 'Kandidatin Phaatom'. In der Milchstraße wird der Vorstoß Atlans nach Arkon von einer entsetzlichen Tragödie überschattet: Gucky wird ermordet. Aber nun gilt es, einen Weg ins Arkonsystem zu finden, das seit Jahrhunderten unzugänglich ist. Die Naats versuchen es bereits, aber da erreicht sie DIE WARNUNG DER SIGNATIN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360751
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2286 kBytes
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Perry Rhodan 3075: Die Warnung der Signatin

Aus dem Pranaat: Der Pra über den reisenden Ritter

Aufgabe des reisenden Ritters ist es, seinem Schwurherrn als Paladin zu folgen. Er gelobt, in treuer Gefolgschaft zu dienen, zu arbeiten und zu kämpfen.

Was bestimmt den Suchenden auf seiner Reise?

Denke konträr! Das Ziel treibt den Ritter voran, es bestimmt seinen Weg.

Welchem Ziel folgt der Suchende?

Denke konträr! Nicht der Ritter bestimmt das Ziel, es ist der Schwurherr, der die Wahl trifft!

Doch wenn der Schwurherr sich von den Lehrsätzen des Mua entfernt?

Denke linear!

Ein Schwurherr kann den falschen Weg einschlagen, ein Ritter bleibt allzeit dem Mua verpflichtet. Das Mua bietet nicht die eine Antwort, sondern die Fähigkeiten, etwas zu erkennen, sich zu entwickeln und alle Kräfte zu beherrschen.

1.

Mutantenfischer

21. Juni 2046 NGZ

Und so trieben sie dahin: der TARA-Psi, Schlafner und Dancer, drei winzige Gestalten in endloser Dunkelheit. Die BAILNOOD existierte nicht mehr, war in einer vernichtenden Explosion untergegangen.

Der TARA-Psi hatte es bestätigt. Er hatte die meisten seiner Systeme aktiviert, durfte und konnte sie nicht ausschalten. Seine Ortungen waren ausschlaggebend für ihr Überleben.

Sein Roboterkörper war leicht anzumessen, ein über zwei Meter hoher und 70 Zentimeter breiter Kegelstumpf mit vier Tentakelarmen und einem halbkugelförmigen, grünlich schillernd gemaserten Ortungskopf.

Der TARA-Psi erholte sich langsam, sofern man bei einem Roboter - und als das wurde er von den meisten gesehen - diesen Ausdruck benutzen konnte. Es würde eine Weile dauern, bis er wieder teleportieren konnte.

Dancer spürte, wie die Sekunden verrannen, aber nicht rasend schnell, tick-tick-tick, sondern quälend langsam, tiiick ... tiiick ... tiiick ... Eine nach der anderen, und in jeder einzelnen schienen mehrere Atemzüge Platz zu haben.

"Hast du neue Erkenntnisse?", fragte sie. "Kannst du in der Nähe jemanden orten?" Die drei hatten sich längst verkabelt und konnten problemlos miteinander kommunizieren.

Denn so allein, wie es den Anschein hatte, waren sie vielleicht gar nicht. Zahlreiche Beiboote waren unmittelbar vor der Explosion aus der BAILNOOD gestartet, und sicherlich waren sie nicht alle detoniert. Außerdem hatte Buthult, der Kommandant des Schiffes, unmittelbar vor dessen Untergang befohlen, dass die Besatzungsmitglieder in ihren Raumanzügen ausschleusen sollten. Es war nicht nur denkbar, sondern sogar wahrscheinlich, dass zwischenzeitlich überlebende Naats, Báalols oder Ladhonen in ihrer unmittelbaren Nähe angekommen waren.

Die Evakuierung der BAILNOOD war eine Verzweiflungstat gewesen. Zum einen würden Buthults Leute bei so einem Vorgehen kaum genug Abstand zum Mutterschiff bekommen, zum anderen konnten sie im freien All nur einige Tage überleben, falls sie nicht aufgegriffen werden sollten. Also musste Dancer davon ausgehen, dass früher oder später jemand vorbeischauen würde.

Sie atmete tief durch. Dem Tod mochten sie vorerst entronnen sein, aber sie waren keineswegs in Sicherheit. Der Tod war allgegenwärtig, auch dort, wo man ihn vielleicht gar nicht vermutete.

Sie musste an den Mausbiber Gucky denken, der in Atlans Armen gestorben war, an das Bild der Spiralgalaxis, die von der Leiche aufgestiegen war, sich majestätisch erhoben hatte und emporgeschwebt war. An die grenzenlose Wut des Arkoniden, der das Ende der Mörder ohne jedes Mitleid mit angesehen hatte.

Atlan hatte geplant, den Mausbiber in jener alten, 2410 Lichtjahre vom Solsystem entfernten, sterbenden Sonne beizusetzen, die einst vom Planeten Tramp umlaufen worden war, der Heimat der Ilts. Ob ihm das mittlerweile gelungen war?

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