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Perry Rhodan 3080: Sternfinder Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.08.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3080: Sternfinder

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Nachdem er in der fernen Galaxis Ancaisin einen Weg fand, die sogenannte Zerozone zu betreten, konnte er diese durchreisen und erreichte ein Zwillingsuniversum, das mit seinem heimischen das sogenannte Dyoversum bildet. In jener Hälfte des Dyoversums findet er tatsächlich Terra wieder - und viele Sonnen und Planeten, die er kennt. Aber nur wenige haben Zivilisationen hervorgebracht, unter anderem die Topsider. Perry Rhodan gelingt es, ein Bündnis zwischen Menschen und Topsidern zu schmieden. Eine erste Bewährungsprobe durchläuft diese Orion-Allianz mit der Tastung - einem rätselhaften, aber nicht eindeutig feindseligen Vorgang, der sich in einem Rhythmus von über eineinhalb Jahrhunderten wiederholt. Wer ist dafür verantwortlich? Die Suche nach Antworten führt auf den Planeten STERNFINDER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360805
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 5538 kBytes
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Perry Rhodan 3080: Sternfinder

Wege entstehen dadurch,

dass man sie geht.

Anonyme Sammlung

altterranischer Weisheiten,

Kapitel 92: »Franz Kafka«

 

 

1.

Gatas

 

»Gatas? Was soll das heißen, Gatas?«, wiederholte Perry Rhodan, dessen viel zu langen Namen Obyn für sich stets als Perry abkürzte. Es war eine seltsame Sitte, zwei Namen zu tragen oder sie gar zu benutzen. Machten zwei Namen mehr aus demjenigen, der sie trug? Das Ydu war es doch, das zählte.

Aber gut, er war immerhin vollkommen anders als sie: ein zerbrechliches Knochengestell, das sich durch diesen Namen womöglich weitere Stützen nach außen verschaffte. Als wäre er nicht durch diese winzigen Augen mit dem Farbrund, das in viel Weiß schwamm, genügend im evolutionären Hintertreffen! Die hervorstehende Nase bildete zudem ein leichtes Angriffsziel.

Obyn wollte eigentlich gar nicht zuhören, weil sie ohnehin nicht begriff, wovon ihre Begleiter redeten. Aber sie waren zu laut und hatten ihre Translatoren nicht abgestellt. Die Yenranko verstand also durchaus die Worte - nur den Sinn nicht.

»Ich irre mich nicht! Das ist die blaue Riesensonne Verth, die Daten sind eindeutig«, sagte Rico - wenigstens der trug nur einen Namen.

Obyn wurde nicht schlau aus ihm. Von der Statur ähnelte er Perry, also musste er ein Mann sein. Aber für sie war er geschlechtslos. War er überhaupt ein Mensch? Sein Gesicht, die Figur, die fünf Finger - das passte alles. Aber er war völlig haarlos und seine Haut bronzen, mit einem ... ja, metallischen Glanz. Gehörte er etwa einem weiteren fremden Volk an, das nur zufällig dem Perrys ähnelte? Wie viele gab es denn im Universum?

»Wenn ich mich recht erinnere, liegen Gatas und das Verthsystem auf unserer Seite über 68.000 Lichtjahre vom Solsystem entfernt in der Eastside«, fuhr Perry fort. »Unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz auf dieser Seite des Dyoversums ist das eine für unsere Technik derzeit unmöglich zu bewältigende Entfernung!«

Bei den letzten Worten ab »unmöglich« allerdings sah Obyn völlig klar. Es jagte ihr einen gehörigen Schrecken ein. »Wir können nicht mehr zurück?«

»Doch«, antwortete Rico. »Nur nicht auf herkömmliche Weise.«

»Wie meinst du das? Wie sind wir denn hergekommen? War das nicht so eine Teleportier-Sache von Mulholland?«

»Es wäre jedenfalls eine Option«, sagte der Angesprochene. »Nur, ich war es nicht.«

Obyn dämmerte es. »Die Stele. Ich erinnere mich.« Sie kratzte sich den Arm und ließ irritiert davon ab. Richtig. Sie trug mittlerweile ebenfalls so einen Anzug. Er passte einigermaßen, aber sie fühlte sich sehr unwohl, derart eingehüllt zu sein.

Als Wüstenbewohnerin war sie es zwar gewohnt, vollkommen bedeckt zu sein, doch das waren alles natürliche, gewebte Stoffe, die atmeten, die man fester binden oder lockern konnte. Der Anzug mit dem geschlossenen Helm hielt hingegen alles ab, das von außen kam und sorgte für einen Ausgleich der Umgebungsbedingungen in seinem Inneren, sodass sie sich beinahe »wie zu Hause« fühlen konnte. Dafür war die alte Jinirali dankbar, sonst hätte ihre Reise bereits ein abruptes Ende genommen.

Sie sah, dass Perry und Mulholland genau wie sie geschlossene Helme hatten. Rico hatte keinen Anzug mehr, seinen trug nun Obyn. »Und wieso brauchst du keinen Anzug?«

»Ich bin ein künstliches Wesen.«

»Oh.« Wer Fragen stellte, wurde auf noch mehr Fragen gebracht. Künstlich bedeutete wohl, er war so etwas wie eine Maschine, die nicht atmen musste. Für den Moment beließ sie es dabei.

»Aber die Stele ist mit uns gereist«, stellte Obyn fest. »Warum benutzen wir sie nicht einfach für den Rückweg?«, fragte sie ratlos.

»Weil es erstens eine andere Stele ist und es zweitens nicht funktionieren wird, solange wir nicht w

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