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Perry Rhodan 3081: Horror Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3081: Horror

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Nachdem er in der fernen Galaxis Ancaisin einen Weg fand, die sogenannte Zerozone zu betreten, konnte er diese durchreisen und erreichte ein Zwillingsuniversum, das mit seinem heimischen das sogenannte Dyoversum bildet. In jener Hälfte des Dyoversums findet er tatsächlich Terra wieder - und viele Sonnen und Planeten, die er kennt. Aber nur wenige haben Zivilisationen hervorgebracht, unter anderem die Topsider. Perry Rhodan gelingt es, ein Bündnis zwischen Menschen und Topsidern zu schmieden. Eine erste Bewährungsprobe durchläuft diese Orion-Allianz mit der Tastung - einem rätselhaften, aber nicht eindeutig feindseligen Vorgang, der sich in einem Rhythmus von über eineinhalb Jahrhunderten wiederholt. Dafür verantwortlich sind wahrscheinlich die geheimnisvollen Staubfürsten, und deren Fährte lockt Perry Rhodan nach HORROR...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360812
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2561 kBytes
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Perry Rhodan 3081: Horror

1.

Kurz vor dem Start

 

Mittlicht war längst untergegangen, und Klatrass wickelte sich dichter in den Schlaffarn. Trauernd blickte er zum Himmel, im Bewusstsein, dass es womöglich seine letzte Nacht auf Gorssgaden sein würde.

Der Aufbruch der TOSSRAG stand kurz bevor.

Zur Gruftwelt.

 

*

 

Ein Windhauch, der durch Luftverdrängung erzeugt wurde. Der Ast erzitterte, als ein mächtiger Körper aufkam, und bog sich ächzend, als ein schwergewichtiger Sagarsse sich mühsam in den Gastkorb quetschte.

Klatrass wickelte sich wieder aus dem Farn und krümmte sich über den Rand seines Schlafkorbs.

»Darf ich dir behilflich sein, Usspor?«

Sein alter Mentor gluckste. »Die Frage ist eher, ob ich dir behilflich sein kann, Klatrass, mein gutes Kind.«

»Es ist alles in Ordnung, danke.«

»Gar nichts ist in Ordnung. Oder würdest du es als in Ordnung bezeichnen, einfach aus der wichtigsten Besprechung des Hauptkorbs davonzuspringen?«

»Ich ... ich bin nicht davongesprungen. Ich musste nur ... nachdenken.«

Über das, was an diesem Tag geschehen war.

 

*

 

Es hatte sehr lange gedauert, überhaupt das Magnetoplasmatriebwerk zu entwickeln. Einfach sollte es sein, aber funktional: Mit elektrischer Energie wurde Plasma erzeugt, dann erhitzt und beschleunigt. Der Treibstoff wurde zuerst ionisiert, anschließend erhitzt - und das Plasma wurde letztlich durch eine magnetische Düse entspannt. Damit waren Variationen des Verhältnisses zwischen spezifischem Impuls und Schub möglich.

»Damit kommen wir aber nicht sehr weit«, unkten die Sternbeobachter.

»Für das System genügt es!«, versicherten die Tüftler. »Von Gorssgaden nach Perazess, das liegt ja gleich nebenan, und weiter wollen wir doch gar nicht.«

»Und was ist mit der kosmischen Strahlung?«

»Wir arbeiten an einem elektromagnetischen Schutzschirm. Eines nach dem anderen!«

Unterdessen liefen die Fabriken auf Hochtouren und Tausende Sagarssen waren damit beschäftigt, ein Gerüst für die Antriebsaggregate, Steuerung, Lebenserhaltung sowie einen Korpus für das Wohnrad herzustellen und zu bauen.

Metalllegierung und Hüllendicke stellten eine weitere Herausforderung dar. Das Projekt würde Jahre in Anspruch nehmen.

»Warum tut ihr das?«, insistierten die Mitglieder des Hochkorbs - nicht zum ersten Mal. Der Rat Aller Körbe hatte sich durchgesetzt, dennoch gaben sie nicht so schnell auf.

»Weil die Sternbeobachter es so gesagt haben«, antworteten die Leiter des Entwicklungskorbs.

»Das haben wir nicht!«, wehrten sich die Sternbeobachter. »Wir haben lediglich beunruhigende Vorgänge auf Perazess festgestellt.«

»Sagarssen interessieren sich nicht für die Kälte zwischen den Planeten«, beharrte der Hochkorb. »Dort draußen ist alles eisig, luftleer und tot.«

»Genau wie Perazess«, antworteten alle anderen Körbe im Chor.

»Oh«, sagte der Hochkorb, besah sich die Analysen und sagte dann noch einmal: »Oh.«

Der Hochkorb stellte sich nun nicht mehr quer und beschied die zahlreichen Anfragen von allen Seiten des Volkes bezüglich der Unsinnigkeit dieses gewaltigen Vorhabens negativ.

Die Schlussfolgerung war dem Hochkorb endlich bewusst geworden: Falls Perazess starb, woran mittlerweile kein Zweifel mehr bestehen konnte, tat Gorssgaden, der gleich nebenan lag, das vielleicht in näherer Zukunft auch. Also musste man nachsehen, was dort geschah, um Ähnliches auf der Heimatwelt zu verhindern.

Noch gab es keine Veränderungen, aber so war es zunächst auch seit Beginn der Sternbeobachtung auf Perazess gewesen. Es hatte schleichend angefangen, und nun war der Prozess unübersehbar und sogar fast abgeschlossen.

 

*

 

Klatrass war von Anfang an begeistert dabei gewesen. Nicht, dass ihm die Vorstellung gefiel, seine Heim

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