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Perry Rhodan 3082: Ein kalkuliertes Risiko Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3082: Ein kalkuliertes Risiko

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Er wurde vorwärts durch die Zeit katapultiert und findet sich in einem Umfeld, das nicht nur Terra vergessen zu haben scheint, sondern in dem eine sogenannte Datensintflut fast alle historischen Dokumente entwertet hat. Nachdem er in der fernen Galaxis Ancaisin einen Weg fand, die sogenannte Zerozone zu betreten, konnte er diese durchreisen und erreichte ein Zwillingsuniversum, das mit seinem heimischen das sogenannte Dyoversum bildet. In jener Hälfte des Dyoversums findet er tatsächlich Terra wieder - und viele Sonnen und Planeten, die er kennt. Die Staubfürsten erweisen sich schließlich sogar als Verbündete - zumindest für den Moment, und eine Rückkehr der Erde rückt endlich in greifbare Nähe. In der Milchstraße dreht sich dagegen alles um die Bleisphäre, die das Arkonsystem umgibt: Cairaner, Ladhonen, Naats und Arkoniden versuchen, sie für sich zu vereinnahmen. Atlan ersinnt einen Plan und wagt EIN KALKULIERTES RISIKO ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 10.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360829
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 4430 kBytes
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Perry Rhodan 3082: Ein kalkuliertes Risiko

Prolog

SYKE

 

Die Beleuchtung in der Zentrale der SYKE glomm nur noch. Das schummrige Licht - höchstens 40 Prozent der normalen Stärke - machte Cheyen Ho latent aggressiv. Immerhin war das trübe Licht eine ständige, unausweichliche Erinnerung daran, wie es um das Schiff stand, jede Minute, jeden Tag.

Das Schlimmste war allerdings wohl vorbei - was aber nicht bedeutete, dass es besser wurde. Nur komplizierter. Das Auftauchen des Sternenrads hatte die raum-zeitliche Struktur rund um das ehemalige Arkonsystem gehörig erschüttert. Vor zweieinhalb Tagen war das weiße Monstrum erschienen: eine leuchtende Scheibe, 100 Millionen Kilometer dick, eine Milliarde Kilometer im Durchmesser. Im Inneren war Platz genug für ein ganzes Sonnensystem. Die Flucht- und Trutzburg der Cairaner, sagten die, die es immer besser wussten.

Ein Gebilde dieses Ausmaßes ließ sich nicht ohne Nebenwirkungen quer durch das Universum versetzen. Kurz nach dem Erscheinen des Rads hatte eine gewaltige Schockwelle die SYKE getroffen, genau wie alle anderen Einheiten, die im näheren Umkreis Stellung bezogen hatten - mehr als 50.000 Schiffe aus mindestens vier unterschiedlichen Fraktionen. Arkoniden, Naats, Ladhonen und Posbis hatten einander dort kampfbereit belauert.

Sie lauerten immer noch, aber mit ihrer Kampfbereitschaft sah es wohl nicht besser aus als bei der SYKE-Besatzung. Sämtliche Hypertechnik war in Mitleidenschaft gezogen. Am ersten Tag war sie sogar nahezu komplett ausgefallen gewesen: Funk, Ortung, aktive und passive Waffensysteme und Energieerzeugung. Das war schlimm gewesen, aber mittlerweile schwankte die Verfügbarkeit der Technik enorm - niemand wusste, wie lange etwas funktionierte und mit welchem Wirkungsgrad. Und inwieweit dieser Umstand die Auslaugung von Hyperkristallen betraf ... Cheyen Ho wollte gar nicht so genau darüber nachdenken, was für ein Rattenschwanz an Folgen denkbar war. Falls die SYKE dieses ganze Szenario überstand.

Im Grunde war Hos Schiff ein Teilzeitwrack, das sich auf seine Notfallenergiespeicher verlassen musste. In einer Gefechtssituation würden diese binnen kürzester Zeit aufgebraucht sein, falls die Schutzschirme denn die Gnade hatten, nicht im entscheidenden Moment auszufallen.

Wir bekommen das hin, behaupteten die Techniker, aber einen genauen Zeithorizont konnten sie nicht angeben. Es existierte eben kein Präzedenzfall für ihre gegenwärtige Situation.

Das Schummerlicht half beim Energiesparen, wenn auch eher im symbolischen Bereich. Aber im Ernstfall mochte genau jenes Quäntchen die Rettung bedeuten.

Ho selbst blieb nichts übrig, als die Daumen zu drücken, dass die Energiegewinnung bald wieder ansprang und die Maschinen an Bord reibungslos funktionierten. Die Ingenieure, Techniker und Spezialisten arbeiteten rund um die Uhr daran, alle Funktionen wieder in Gang zu bringen.

»Jawoll!«, rief Tomasz Miri wie aufs Stichwort. Der Leutnant war der stellvertretende Leiter von Funk und Ortung. Er kümmerte sich darum, wieder verlässliche Informationen aus den Sensoren der SYKE zu generieren.

»Lass uns an deiner Freude teilhaben!«, ordnete Ho an.

Miri grinste sie selbstzufrieden an. »Die aktuelle Konfiguration bringt endlich Ergebnisse, die mit der normaloptischen Beobachtung übereinstimmen.«

Das war eine gute Nachricht. Die Hyperortung arbeitete im erträglichen Bereich - qualitativ wie quantitativ. Korrekte Daten lieferte sie leider nicht unbedingt: Was die Ortung ergab und was die normaloptische Beobachtung korrelierte nicht immer. Die Besatzung der SYKE konnte einige Schiffe im System direkt optisch beobachten, nämlich jene, die sich zwischen ihrer eigenen Position und dem monströsen Sternenrad befanden. Im Idealfall vollführten die winzigen schwarzen Punkte vor dieser weiß strahlenden Leinwand exakt die Manöver, die Miri in der Hyperortung

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