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Perry Rhodan 3086: Aipus Spur Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3086: Aipus Spur

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner. Mit ihren Raumschiffen sind sie in die Tiefen des Universums vorgestoßen und dabei immer wieder außerirdischen Lebensformen begegnet; ihre Nachkommen haben Tausende von Planeten besiedelt und sich der jeweils neuen Umwelt stets angepasst. Perry Rhodan ist der Mensch, der den Terranern diesen Weg zu den Sternen eröffnet und sie seitdem begleitet hat. Seit einiger Zeit steht er vor einer seiner größten Herausforderungen: Er wurde mit seinem Raumschiff, der RAS TSCHUBAI, vorwärts durch die Zeit in eine Epoche katapultiert, in der Terra und Luna verloren und vergessen zu sein scheinen. Auf der Suche nach der Erde und ihrem Mond hat er einen Zwilling unseres Universums entdeckt, das zusammen mit dem Einstein-Universum das sogenannte Dyoversum bildet. In jener anderen Hälfte des Dyoversums hat er Terra und Luna wiedergefunden. Die Rückkehr der Ursprungswelt aller Terraner ist damit in greifbare Nähe gerückt. In der heimatlichen Milchstraße ist seit Jahrhunderten das Sternenrad aktiv, eine riesige Sphäre, mit der die Cairaner ein unheimliches Machtmittel zur Hand haben. Zwischen den Welten des Sternenrads ist eine kleine Erkundungsmission aus Menschen und Halutern unterwegs. Sie suchen nach Hinweisen, wie man die Cairaner stoppen kann, und sind zugleich auf AIPUS SPUR ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 08.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360867
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2471 kBytes
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Perry Rhodan 3086: Aipus Spur

1.

Klaitard. 6. Juli 2046 NGZ

 

Lionel Obioma betrachtete die drei vierarmigen, dreiäugigen Riesen, die so fremdartig und gefährlich aussahen, ihm aber mittlerweile näherstanden als so mancher Mensch.

Sie waren - gemessen an der Lebenserwartung ihres Volkes - jung.

Sie waren dynamisch, hingen den Traditionen nicht bedenkenlos an, sondern wollten sie in die Gegenwart führen.

Und sie waren tatendurstig.

Sie gingen ihren eigenen Weg.

Und dieser hatte sie zu den Terranern geführt, wo ihr großes Vorbild auf sie gewartet hatte: Icho Tolot, der Träger eines Zellaktivators, der ihm die relative Unsterblichkeit verlieh.

Ja. Auch Tolot hatte einst Tabus gebrochen und war nun eine lebende Legende.

Sie aber standen erst am Anfang ihres Weges.

Sie waren drei von vielen.

Bouner Haad. Der Pfadfinder. Einer der extrem seltenen Haluter, die über Parakräfte verfügten. Er war der Anführer des Dreierteams.

Madru Bem. Der Sänger. Auch wenn nicht einmal alle Haluter seinen Intonationen mit Genuss lauschten, höflich ausgedrückt. Aber so waren Haluter nun einmal: stets höflich.

Kro Ganren. Der Ruhige.

Von den 24 denkbaren Kandidaten ihrer Ausbildungsklasse in Tolots Festung über Rudyn waren sie von Reginald Bull höchstpersönlich zur Bleisphäre geschickt worden. Ihr erster Einsatz hatte sich von einer Rettungsmission längst in eine Aufklärungsaktion verwandelt, die ihrerseits bereits im Begriff war, in einen Einsatz mit waschechter Sabotage zu münden.

Haluter im Einsatz für den Rest der Welt. Lionel Obioma beschleunigte seine Schritte, um zu Bouner Haad aufzuschließen.

Haad trat so leicht wie möglich auf, dennoch vibrierte der Boden. Die Gruppe hatte es eilig. Zwar hatte man sie bislang nicht entdeckt, aber die Cairaner wussten von ihrer Anwesenheit und suchten sie.

Der unbewohnte Turm mitten in Klaitard war zwar wie gerufen gekommen, konnte allerdings jederzeit zur Falle werden.

Um von den Überwachungsanlagen nicht entdeckt zu werden, verzichteten sie auf den Vaku-Schnelllift und benutzten den Wendelgang im Innern des Stiels, zusätzlich durch ihre Deflektorfelder vor normaloptischer Entdeckung geschützt. Wenn sie mit niemandem zusammenstießen, waren sie für Passanten, die sie zufällig trafen, nicht vorhanden. Untereinander konnten sie einander sehr wohl sehen, dafür sorgten die Antiflex-Einrichtungen ihrer Schutzanzüge.

Am Fuß des Wendelgangs gelangten sie in das Foyer des Turms. Bouner Haad blieb stehen und fuhr die Lamellen seiner Ohrmuscheln auf maximale Größe aus.

»Freunde!«, grollte er. »Ich höre Alarmsirenen. Wir machen eine kurze Pause.«

Augenblicke später hörte auch Obioma das charakteristische Jaulen. Zwischen den Wohntürmen Klaitards bildeten sich Luftwirbel, was die Geräusche der Sirenen zu einem metallischen Quietschen verquirlte.

Die SERUNS der Männer und Frauen meldeten aus allen Richtungen aufflammende Energieschirme.

Etwas kam auf sie zu. Obioma stellte sich auf Schwierigkeiten ein.

 

*

 

Chione McCathey hätte es nicht zugegeben, aber sie war erleichtert über die willkommene Pause. Alles ging so schnell - ihre Gewohnheit, Dinge zu durchdenken und Vorgehensweisen aufgrund von detailliert beschriebenen Zusammenhängen zu entwickeln, war vollkommen unter die Räder gekommen.

Ich bin Astrophysikerin und ein derartiges Tempo nicht gewöhnt!, dachte sie mit leichtem Zorn auf sich selbst.

Und trotzdem: Böte ihr jemand an, sie in ihr gewohntes Umfeld wieder zurückzuversetzen, würde sie rundheraus ablehnen. Sie hatte sich auf dieses Abenteuer eingelassen, und sie würde es bestehen.

Draußen verdunkelte sich der Himmel. Im Innern des Turms hielt die Lichtsteuerung offenbar automatisch dagegen, um eine gleichbleibende Helligkeit zu garantieren.

»Der Alarm

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