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Perry Rhodan 3089: Das Atlan-Update Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.10.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3089: Das Atlan-Update

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner. Mit ihren Raumschiffen sind sie in die Tiefen des Universums vorgestoßen und dabei immer wieder außerirdischen Lebensformen begegnet; ihre Nachkommen haben Tausende von Planeten besiedelt und sich den neuen Umwelten angepasst. Perry Rhodan ist der Mensch, der den Terranern diesen Weg zu den Sternen eröffnet und sie seitdem begleitet hat. Nun steht er vor einer seiner größten Herausforderungen: Er wurde mit seinem Raumschiff, der RAS TSCHUBAI, vorwärts durch die Zeit in eine Epoche katapultiert, in der Terra und Luna verloren und vergessen zu sein scheinen. Mittlerweile hat er in einem Zwilling unseres Universums die beiden Himmelskörper wiederentdeckt. Nun muss er nur noch einen Weg finden, sie zurückzubringen. Die Staubfürsten sind ihm dabei eine große Hilfe. Im heimischen Universum spitzt sich die Lage derweil dramatisch zu: Die Cairaner treiben ihr Trajekt massiv voran, zu dessen Erfüllung Atlan und die Bleisphäre eine besondere Rolle spielen. Um die Kontrolle zu behalten, haben sie ihr Sternenrad in den Kugelsternhaufen M 13 befördert - und sie haben einen Trumpf in der Hand: DAS ATLAN-UPDATE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 29.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360898
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2786 kBytes
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Perry Rhodan 3089: Das Atlan-Update

1.

Bericht Atlan

 

Die Galaxis ging den Bach runter, und ich war zum Zusehen verdammt.

Das cairanische Sternenrad stand im Zentrum von Thantur-Lok: riesig, mächtig, unangreifbar und - zugegeben - wunderschön. Direkt daneben, wenn man astronomische Maßstäbe anlegte, die Bleisphäre. Diese Hinterlassenschaft des Atopischen Tribunals war beinahe ein dunkler Zwilling des cairanischen Mordinstruments: ein Ellipsoid, so gewaltig, dass es das komplette Arkonsystem in sich verbarg. Aber anders als das weiß leuchtende Sternenrad war die Bleisphäre schwarzgrau.

Irgendwann in 1000 Jahren würde jemand Heldenlieder über diese Konstellation singen. Ich hoffte, darin eine Rolle zu spielen - als derjenige, der den Cairanern in den Hintern getreten, die Bleisphäre geknackt und die Arkoniden in ihre Heimat zurückgeführt hatte.

Im Moment sah es leider nicht danach aus. Ich stand hoch oben auf der Fahndungsliste der Cairaner, obwohl ich nur vage wusste, warum: Es ging um meine Ritteraura und darum, ihnen ein Tor zu öffnen. Fiel ich in ihre Hände, konnten die Folgen katastrophal sein. Aber je länger meine erzwungene Untätigkeit dauerte, desto eher war ich bereit, dieses Risiko einzugehen.

Zehn Tage war es her, dass die Cairaner die letzte Maske hatten fallen lassen. Die Versetzung von Tschirmayn, dem Zentralplaneten der gleichnamigen Baronie, war das wohl größte Verbrechen, seit die Terminale Kolonne vor 700 Jahren die Heimatwelt der Akonen zerteilt hatte. Tschirmayn existierte zwar noch, aber die Cairaner hatten den Planeten mit dem Weißen Schirm ihres Sternenrads umschlossen und aus der Umlaufbahn seiner Sonne herausgerissen. 45.000 Lichtjahre weit waren sie gesprungen und hatten ihn im Halo der Milchstraße ausgesetzt, im leeren, sonnenlosen Raum.

Während Tschirmayn langsam auskühlte und sich in eine lebensfeindliche Eishölle verwandelte, lief die Evakuierung auf vollen Touren. Die Arkoniden selbst durften dabei nicht helfen. Das hatten die Cairaner ausdrücklich untersagt und bei Zuwiderhandeln gedroht, weitere Planeten zu entführen. Aber sofort mit Bekanntwerden der Katastrophe hatte sich eine leistungsstarke Flotte aus Einheiten der Liga, der Jülziish und der Posbis zusammengetan. Die Arbeiten gingen zügig voran. Wahrscheinlich würde man nicht nur die Bevölkerung vollständig retten, sondern auch Flora und Fauna bergen und neu ansiedeln können.

Dass mir die Hände gebunden waren, brachte mich schier um den Verstand. Denn leider musste man sagen: Ich war am Schicksal Tschirmayns nicht ganz unschuldig. Ich wollte Buße tun, die Rettungsaktion an vorderster Front mitgestalten. Aber das Risiko war gewaltig. Konnte ich sicher sein, dass die Cairaner den Planeten nicht einfach nur deshalb zu einem eisigen Tod verdammt hatten, um mich aus der Deckung zu locken?

Nein, das konnte ich nicht. Und so blieb ich in meinem Versteck auf der THORA, dem terranischen Flaggschiff, das Reginald Bull mir für unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt hatte.

Eine Nachricht des Schiffskommandanten Holger Bendisson lockte mich aus meinem Quartier in die Zentrale. Die TARTS war von Tschirmayn zurückgekehrt - mein eigentliches Flaggschiff, seit ich als Mascant den Oberbefehl über die arkonidischen Flotten übernommen hatte. Geführt wurde es von meinem Stellvertreter, dem De-Keon'athor Markul agh Fermi. Er war ein extrem fähiger und zugleich ungewöhnlich aufrichtiger Offizier mit ausgeprägtem moralischem Kompass. Männer wie er waren, wie mir schien, in den letzten Jahrhunderten selten geworden.

»Kontakt herstellen!«, forderte ich.

»Haben wir schon versucht«, erklärte Bendisson mir lächelnd. Er lächelte immer. »Sie lehnen ab und wollen nur über eine gesicherte Verbindung sprechen.«

»Wo ist das Problem? Warum bauen wir keine auf?«

»Sie verstehen darunter etwas anderes als wir.« Der Kommandant vergrößerte einen Ausschnitt des

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