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Perry Rhodan 3097: Der Golem Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.12.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3097: Der Golem

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner. Mit ihren Raumschiffen sind sie in die Tiefen des Universums vorgestoßen und dabei immer wieder außerirdischen Lebensformen begegnet; ihre Nachkommen haben Tausende von Planeten besiedelt und sich den neuen Umwelten angepasst. Perry Rhodan ist der Mensch, der den Terranern diesen Weg zu den Sternen eröffnet und sie seitdem begleitet hat. Nun steht er vor einer seiner größten Herausforderungen: Er wurde mit seinem Raumschiff, der RAS TSCHUBAI, vorwärts durch die Zeit in eine Epoche katapultiert, in der Terra und Luna verloren und vergessen zu sein scheinen. Mittlerweile hat er in einem Zwilling unseres Universums die beiden Himmelskörper wiederentdeckt und es mithilfe der Staubfürsten geschafft, sie in den Heimatzweig des 'Dyoversums' zurückzubringen. Aus dem Mythos Terra ist wieder Realität geworden. In der Milchstraße eskaliert derweil die Situation: Die Cairaner und andere Mitgliedsvölker eines fernen Sternenbundes, die derzeit in der Milchstraße den Ton angeben, versuchen ihrerseits in dieses Zwillingsuniversum zu gelangen. Für ihr Trajekt, wie sie es nennen, brauchen sie das Supramentum und den unsterblichen Arkoniden Atlan. Um das Supramentum zu erschaffen, haben die Cairaner nicht nur den Raumer THORA nachbauen lassen, sondern auch biologische, optimierte Duplikate der Besatzung angefertigt, einschließlich Atlans. Mithilfe von Jasmyne da Ariga gelang es diesen, den echten Atlan in ihre Hand zu bringen. Nun entsteht DER GOLEM ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 22.12.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360973
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 3149 kBytes
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Perry Rhodan 3097: Der Golem

1.

NEIFE VARIDIS

31. Juli 2046 NGZ

 

Das Raumschiff tauchte so überraschend in der Ortung auf, dass Kommandant Akandschi Harlund zweimal hinsah und sich unwillkürlich fragte, ob er einer Täuschung unterlegen war. Aber nein, da war es: fast genau in der Mitte zwischen der Bleisphäre und dem Sternenrad.

»Daten?«, fragte er barsch.

»Es handelt sich anscheinend um ein terranisches Raumschiff der PATOMAN-Klasse«, meldete Meineur Morray, der epsalische Chef der Abteilung Funk und Ortung des Schlachtkreuzers. »Die genaue Kennung steht noch aus.«

Anscheinend? Harlund kniff die Augen zusammen. Ging das nicht genauer?

Er schaute auf ein Ortungsholo.

Ein Großteil der versammelten Flotte aus Arkoniden, Liga-Angehörigen, Blues und Halutern war während der Invasion ins Sternenrad eingeflogen und hielt sich noch darin auf, darunter auch die Befehlshaber. Nur eine Handvoll anderer Schiffe war in der Nähe, sie waren fast allein auf weiter Flur.

In einiger Entfernung entdeckte Harlund ein paar Diskusraumer der Gataser. Einer davon, ein Schiff der ENNDYRT-Klasse mit einem Durchmesser von 800 Metern, schien den Neuankömmling ebenfalls entdeckt zu haben. Jedenfalls änderte er zögernd den Kurs und hielt auf das fremde Schiff zu.

»Weiterhin anfunken!«, befahl Harlund.

Das fremde Schiff war entgegengesetzt dem Standort der Liga-Einheiten im Normalraum erschienen. Die Galaktiker innerhalb des Sternenrads hatten es noch nicht bemerkt. War das Zufall oder genau geplant?

Der Kommandant sah Meineur fragend an, doch der Epsaler zuckte nur mit den gewaltigen Achseln. »Noch immer keine Antwort.«

Was ist da los?, fragte sich Harlund. Wieso identifiziert sich der Neuankömmling nicht?

Hing es mit den Ereignissen im Sternenrad zusammen? Die jüngsten Entwicklungen hatten dazu geführt, dass sich die Konfliktlage verschoben hatte. Perry Rhodan und den anderen war es zwar nicht gelungen, das Sternenrad auszuschalten, doch immerhin hatten sie es in eine Lage gebracht, die von den Cairanern Verhandlungsbereitschaft erzwang.

Der Kommandant begrüßte das zutiefst. Er bezweifelte zwar, dass damit alles gut geworden war, doch immerhin wurde nun nicht mehr geschossen, sondern miteinander gesprochen.

»Das gatasische Schiff funkt uns an«, sagte Meineur.

Harlund nickte kurz, und Sekunden später bildete sich ein Holo, das den Tellerkopf und die Schultern eines Gatasers zeigte.

Der Kommandant vermochte die Blues mit ihren einen halben Meter durchmessenden Tellerköpfen, den beiden Augenpaaren und dem langen, schmalen, aber sehr muskulösen Hals mit dem darin befindlichen Mund mehr schlecht als recht auseinanderzuhalten. Das sah er als Eigenart, vielleicht sogar als persönliche Schwäche.

Aber niemand war perfekt.

Er war ein Mensch, der sich optisch beträchtlich von den meisten anderen Terranern unterschied: Er war strahlend blond, enorm groß und muskulös, ohne dabei breit oder schmal zu wirken, und seine Stimme war laut wie die eines Ertrusers. Welche Gene auch zusammengekommen sein mochten, der Phänotyp stach ins Auge. Wenn er laut wurde oder sich schnell auf andere zubewegte, kam es nicht selten vor, dass diese sich unwillkürlich mit einem gewagten Sprung zur Seite in Sicherheit brachten, so furchterregend wirkte Harlunds Erscheinung auf manche.

Aber Menschen waren nun einmal vom Äußeren her enorm unterschiedlich, das war bereits auf Terra so gewesen, lange vor der Kolonisierung anderer Planeten. Sie waren hell- oder dunkelhäutig, klein oder groß, kräftig gebaut oder schmächtig, und ihre Frauen bekamen im Normalfall ein, in Ausnahmefällen gelegentlich auch zwei Babys.

Doch die Jülziish, wie sich die Blues selbst nannten? Ihre Frauen brachten jeweils sechs bis acht Nachkommen auf einen Schlag zur Welt, Geschwist

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