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Perry Rhodan 74: Das Grauen Perry Rhodan-Zyklus 'Atlan und Arkon' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 74: Das Grauen

Ein Telepath kommt an Bord der K-262 - und mit ihm kommt das namenlose Grauen... Ehe Perry Rhodan, der Administrator des Solaren Imperiums, nach weiteren Wegen sucht, um der Druuf-Gefahr Herr zu werden, die alles Leben in der Milchstraße bedroht, will er sich den Rücken freihalten. Mit anderen Worten: Perry Rhodan will wissen, ob etwa sein alter Widersacher und scheinbarer Bundesgenosse, der Robotregent von Arkon, inzwischen geheime Stützpunkte gebaut oder auf fremden Planeten Agenten abgesetzt hat, die der Erde gefährlich werden könnten. Die Expedition der K-262 nach Eppan ist eine reine Routinefahrt im Sinne dieser weitgespannten Kontrollaufgabe, die gleichzeitig noch von vielen anderen Teams der solaren Raumflotte erledigt wird. Was aber die Männer der K-262 erleben, ist keine Routine - es ist DAS GRAUEN...

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 17.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845300733
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 379 kBytes
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Perry Rhodan 74: Das Grauen

1.

Der Gestank von Schweiß, Blut, Dreck, Tieren und aufgewühlter, feuchter Erde; eine aus Kulis, Beamten, Würdenträgern, Händlern, Schmugglern, Arbeitern, Soldaten und Adeligen zusammengewürfelte Zuschauermasse und der Lärm der Kämpfe, das Knirschen von Leder, das Aufeinanderklirren von Waffen, das Brüllen verwundeter Tiere, die fanatischen Schreie der Besucher - das war die Arena von Rapmaag.

Walt Scoobey, der in der Maske eines Eppaners den spaßigen Eindruck eines übergroßen Gartenzwerges machte, stieß Marcus Everson an.

"Wie sollen wir hier unseren Kontaktmann finden, Sir?", fragte er. Er ließ einen bezeichnenden Blick über das weite Rund der Arena schweifen, wo die wogende Masse des Publikums ein farbenprächtiges Bild bot. Nur wenige Plätze waren freigeblieben.

Oberst Marcus Everson, dessen Maskerade bei einer Körperlänge von 1,90 Meter nicht viel glücklicher als die seines Begleiters wirkte, sah sich vorsichtig um.

"Er wird Verbindung mit uns aufnehmen", antwortete er. "Ich empfehle Ihnen jedoch, Ihre Stimme etwas zu dämpfen. Auf keinen Fall darf man auf uns aufmerksam werden. Ich hoffe nur, dass Goldstein ebenfalls daran gedacht hat."

Ein Fanfarenstoß hinderte ihn an weiteren Erklärungen. Die Kampfspiele begannen. Sechs muskulöse Zugtiere schleppten einen Käfig auf das Hauptfeld des Stadions. Ein saurierähnliches Tier war darin gefangen.

"Sollte es tatsächlich einen solchen Narren geben, der gegen dieses Monster kämpfen will?", murmelte Scoobey ungläubig.

Seine Stimme ging im begeisterten Geheul der Zuschauermenge unter.

Einige Helfer waren auf der Kampfbahn aufgetaucht, um die Zugtiere vom Käfig zu lösen und sie hinauszuführen. Kaum waren sie in Sicherheit, wurde der Zwinger mit einem langen Seil vom Rande des Platzes aus geöffnet. Zögernd streckte das Untier den schlangenähnlichen Hals ins Freie. Das Brüllen des sensationslüsternen Volkes schien es zu verwirren.

Die Wärter kehrten zurück und stachen mit langen Stangen auf das Monster ein. Sie hatten Erfolg. Blind vor Wut raste das Ungeheuer aus seinem Gefängnis. Wolken roten Staubes wirbelten auf. Entsetzt flüchteten die Zuschauer in den unteren Reihen nach oben, wenn das Tier zu dicht an die Umrandung kam.

Unterhalb der Königsloge öffnete sich eine Tür. Vom Beifallssturm der Menge empfangen betrat ein Eppaner die Arena. Für eppanische Begriffe war er groß, fast so groß wie Everson. Seine Schlitzaugen waren fest zusammengekniffen, um den aufgewirbelten Staub abzuhalten. Die großen, abstehenden Ohren wurden von wallendem Haar bedeckt. Der Kämpfer trug einen leichten Lederpanzer. Seine rechte Hand hielt ein Schwert mit breiter Klinge.

"Will er vielleicht mit diesem Zahnstocher auf das Ungeheuer los?", stieß Scoobey fassungslos hervor. "Er wird tot sein, bevor er die Waffe heben kann. Man könnte das schon als Selbstmord bezeichnen."

Ohne seinen Blick von den Vorgängen unter ihnen zu lösen, erwiderte Everson: "Das wäre sehr bedauerlich, Walt. Der Verrückte dort unten ist unser Kontaktmann, der uns zu Goldstein führen wird."

Scoobey wurde nervös. Seine Hand tastete unter den weiten, farbigen Umhang, welchen er an Stelle der Raumuniform des Solaren Imperiums trug. Everson umschloss blitzschnell seinen Arm.

"Waffe weg!", zischte er. "Wollen Sie uns mit einem Schuss aus Ihrer Waffe verraten?"

Scoobeys Hand tauchte wieder auf.

"Sind Sie sicher, dass es unser Mann ist, der dort unten sein Leben riskiert, Sir?"

Everson nickte entschieden.

"Sehen Sie den Gürtel, den er trägt? Es sind Halbmonde darauf gestickt. 'Halbmond in der Arena', das sollte unser Hinweis sein."

Inzwischen hatte der eppanische Gladiator den König begrüßt. Er begab sich in die Mitte des Kampffeldes und wartete darauf, dass sein riesiger Gegner ihn erblickte. Die sichtbaren Teile seines Körpers waren von Narben übersät.

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