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Perry Rhodan 97: Preis der Macht Perry Rhodan-Zyklus 'Atlan und Arkon' von Brand, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 97: Preis der Macht

Erst spottet man über sie, dann lernt man sie fürchten - die 'Lügner von Solten' Perry Rhodan und seine Getreuen haben seit den Tagen der 'Dritten Macht', die nach vielen Konflikten die politische Einigung der irdischen Menschheit herbeiführte, einen langen und harten Weg zurückgelegt. Mit Hilfe der von ihnen genutzten arkonidischen Supertechnik haben sie den Terranern den Weg zu den Sternen gewiesen - trotz schwerer Widerstände und Rückschläge von innen und außen. Weil sie auch in größter Not nicht resignierten oder aufgaben, sondern nach Auswegen suchten, schafften sie es, das Solare Imperium der Menschheit zu erhalten und sogar auszuweiten! Inzwischen schreibt man auf der Erde das Jahr 2044 christlicher Zeitrechnung. Arkon, von Atlan, dem Unsterblichen, geleitet, und Terra sind Verbündete. Doch weil gerade die beiden Stellarmächte enge Verbündete sind, wirkt sich jede Krise im Einflußgebiet des Bündnispartners auch zum Nachteil des anderen Partners aus. DER ANTI, dessen Tätigkeit sich gegen Atlan richtete, war ein typisches Beispiel dafür! Nun aber soll Perry Rhodan eindringlich daran erinnert werden, daß er an der Reihe ist, den PREIS DER MACHT zu zahlen... KURT BRAND Kurt Brand, der 1917 in Wuppertal geboren wurde, war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Autor tätig. Nach dem Kriegsende baute er sich in Köln eine der größten privaten Leihbüchereien auf. Nebenher schrieb er den SF-Roman 'Türme in der Sahara' und die Fortsetzung 'Außenstation VII explodiert'; weitere SF-Romane folgten. Kurt Brand zählte in den 50er Jahren neben K. H. Scheer, Clark Darlton und W. D. Rohr zu den Pionieren der deutschen Science Fiction. 1961 stieß er zum Perry Rhodan-Team und veröffentlichte seinen ersten Roman 'Levtan, der Verräter' (34). Er schied bereits 1966 nach Unstimmigkeiten wieder aus und bot dem Konkurrenz-Verlag Kelter seine SF-Serie 'Ren Hark' an. Er schrieb für die weniger erfolgreiche Serie alle Exposés und einen großen Teil der Romane. Der Autor, der in Kaltern/Italien lebte, versöhnte sich mit dem Perry Rhodan-Team und nahm 1991 am Perry Rhodan-Worldcon teil, was die Fans damals mit viel Beifall goutierten. Im November 1991 starb Kurt Brand nach schwerer Krankheit in seiner Heimat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 17.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845300962
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 367 kBytes
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Perry Rhodan 97: Preis der Macht

1.

Die Sonnen im Kugelsternhaufen M 13 glitzerten und funkelten wie eh und je; zusammengedrängt auf einen Raum von rund hundert Lichtjahren Durchmesser, zeigten sie sich allen aus der Galaxis kommenden Schiffen als eine einzige gleißende, gigantische Kugel.

M 13 war kein Konglomerat an Farben; es war eine Farbkomposition, aufgelegt auf dem schwarzen Untergrund des Universums. Warmes Leuchten war immer wieder der erste Eindruck, den M 13 den Arkon anfliegenden Menschen vermittelte.

M 13, der Kugelsternhaufen, war zugleich das Große Imperium, das Sternenreich der Arkoniden - ein Reich der unterschiedlichsten Rassen - ein Imperium, in dem Milliarden und aber Milliarden Intelligenzen lebten und zum Teil mit den Arkoniden groß, stark, mächtig und reich geworden waren.

M 13 war eine Demonstration fast unwirklicher Schönheit, aber auch in der Häufung der Sonnen auf engstem Raum eine Demonstration der Macht. Trotzdem täuschte das Bild.

Als Kugelsternhaufen wirkte M 13 als organische Einheit; als das Große Imperium war es heute ein brüchiges Gebilde - ein Sternenreich, das in seiner politischen Struktur jeden Augenblick in viele Einzelteile auseinanderzufallen drohte.

Über fünfzehn Jahrtausende hinweg war es gewachsen, immer von Arkoniden geführt. Und dann kam der Tag, als arkonidische Raumschiffe das M 13-System verließen und ihr Imperium tiefer in die Galaxis hinein vorschoben. Aber es kam auch der Tag, an dem die schier unerschöpfliche Vitalität des Arkonidenvolkes wie eine Quelle zu versiegen begann, und der Niedergang sich von allen Seiten einschlich.

Der große Koordinator, das gewaltigste Positronengehirn, das jemals erstellt worden war, hatte Arkons bröckelnde Macht nur unter Anwendung brutaler Mittel zusammenhalten können.

Jetzt gab es das Gehirn nur noch als ausführendes Organ. Atlan, der Zeitlose, hatte das verlotterte Erbe seiner Rasse übernommen und musste fast tatenlos den politischen Erdbeben innerhalb des Imperiums zusehen, wollte er nicht als blutiger Diktator in die Geschichte eingehen.

Aber die Sterne selbst nahmen von all dem keine Notiz, und der blauweiße Strahl aus dem Zentrum des M 13-Systems leuchtete warm und weich wie eh und je.

Pitter Breucken stand mit seinem Freund Klaas Vertieden in der Polschleuse der BURMA, einem Kugelraumer der Staatenklasse, hundert Meter durchmessend und mit einer Soll-Besatzung von hundertundfünfzig Mann. Beide Männer beobachteten schon seit geraumer Zeit, was sich am Rande ihres Raumhafens abspielte, und je länger sie zusahen, um so unzufriedener wurde ihr Gesicht.

"Da, Pitter ... schon wieder Roboter", sagte Klaas Vertieden, der wie sein Freund Breucken aus Hilversum stammte. "Hast du schon einmal einen von diesen sagenhaften hunderttausend eisgelagerten Arkoniden gesehen? Ich noch keinen!"

"Eisgelagert! Das ist wieder ein Ausdruck von dir, Klaas. Manchmal ärgert es mich, wie undiszipliniert du dich ausdrückst. Deine Bemerkung über die hunderttausend aktiven Arkoniden ist ebenso entstellend. Was sind denn schon hunderttausend Menschen auf den Arkonplaneten I, II und III? Nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein! Darum siehst du hier auch nur Roboter. Ohne die Maschinenmenschen hätte Arkon schon längst Konkurs anmelden können."

"Davon ist es auch jetzt nicht weit entfernt. Ich habe heute morgen unseren Kommandanten mit dem Chef über Funk reden hören. Dabei kam nicht nur zur Sprache, dass wir bald diesen scheußlichen Roboterplaneten mitsamt seinem Riesengehirn verlassen, sondern der Chef sagte auch, das ganze Imperium wäre ein einziger Haufen aufsässiger Strolche ..."

"So hat Perry Rhodan sich bestimmt nicht ausgedrückt, Klaas. Aber sieh einmal! Da kommt ja ein Wagen aus der Kuppel der Mammutpositronik. Ob der zu uns will?"

Das gewaltige Kuppelgebäude der Positronik beherrschte mit seiner hundert

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