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Perry Rhodan Entscheidung im Sterngewerk (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Nagula, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.02.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Entscheidung im Sterngewerk (Heftroman)

Sie suchen Verbündete gegen das Atopische Tribunal - ein Jaj treibt ein doppeltes Spiel Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen. Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis. Einer der angeblichen Verursacher ist der ehemalige Imperator von Arkon und ehemalige Vorsitzende des Galaktikums, Gaumarol da Bostich. Dieser konnte sich mit Perry Rhodans Hilfe aus dem Gewahrsam des Tribunals befreien und ist in die Milchstraße zurückgekehrt, um aktiv gegen die Atopen und ihre Helfer vorzugehen. Dabei sucht er Unterstützung - und es kommt zur ENTSCHEIDUNG IM STERNGEWERK ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 11.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328423
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2843
    Größe: 2619kBytes
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Perry Rhodan Entscheidung im Sterngewerk (Heftroman)

1.

Im Ortungsschutz

"Was schaust du so verbiestert? Wir machen schließlich hervorragende Fortschritte. Der Achoinide wird es uns bescheinigen, sobald er hier eintrifft."

Auf dem Holoschirm der GOS'TUSSAN II vor Thaora da Quertamagin schnellte gerade eine besonders große Protuberanz aus der Sonne Choina. Sie kam direkt auf sie zu. Aber die Arkonidin blieb ruhig. Beim Klang der vertrauten Stimme wandte sie den Kopf.

Sie lächelte dem hageren Mann entgegen, der durch das Zentraleschott auf sie zukam. "Liest du wieder meine Gedanken, Bruderherz?"

"Jeder kann sofort sehen, was in dir vorgeht." Mertor lachte. "Dazu bedarf es keiner genetischen Bande." Lässig ließ er sich in den freien Kontursessel ihr gegenüber sinken. Es sah fast so aus, als würde sich der hagere Mann zusammenfalten.

"Ach ja?" Thaora funkelte Mertor an. "Wenn meine Gedanken ein offenes Buch für dich sind, kleiner Bruder, was genau geht dann in mir vor?"

"Du willst, dass Bostich endlich eine Entscheidung trifft", sagte er mit einer beiläufigen Geste. "Und es macht dich rasend, dass er einfach nicht Stellung bezieht."

Thaora zuckte die Achseln. "Er ist nicht da. Lass ihm seinen Spaß auf Achoin ..."

"Schwesterherz!" Mehr brauchte Mertor nicht zu sagen. Er betrachtete die Nägel seiner manikürten rechten Hand, mit der er die Sessellehne umfasste. Grüne Sunksplitter glitzerten.

Thaora, Bostichs Zweite Stellvertreterin, seufzte. Ihr Bruder hatte leider recht. Schon seit Wochen fühlte sie sich wie gelähmt, ganz ohnmächtig, in einer Sackgasse. Sie war nervös wie eine frischgebackene Absolventin der Raumakademie bei ihrem Jungfernflug. Es lag nicht so sehr an der Situation des Schiffs. Der Grund war ein anderer, aber diesen wollte sie sich nicht eingestehen. Erst recht nicht vor ihrem Bruder.

Wer war hier schließlich die Ältere? Sie war immerhin fünfzehn Zentitontas länger auf der Welt und daher als größere Schwester sein Beschützer, nicht umgekehrt.

Sie deutete auf Choina. Auf einen Bereich, der besonders starke Sonnenfleckenaktivitäten aufwies. Das Pulsieren und Hervorschnellen der Protuberanzen, die elektrischen Entladungen auf der Hülle des Schiffs. So lange verbarg es sich schon im Ortungsschutz der Sonne ... "Kann es sein, dass die Energien der Sonnenfackeln sich nachteilig auf uns auswirken?"

"Mich machen diese Entladungen jedenfalls ganz schön nervös." Der Erste Pilot im Sessel neben ihr, Tymon da Gonozal, neigte den Kopf zur jungen Arkonidin, ohne seine Holos aus den Augen zu lassen. "Aber es ist mehr ein Gefühl. Die Werte zeigen keine bedenkliche Strahlung."

"Die könnte uns hier drin sowieso nicht erreichen", sagte Mertor.

"Vielleicht liegt es an den Reparaturen", ergänzte seine Schwester. "Uns alle macht es nervös, dass sie nicht zum Abschluss kommen. Wir sitzen schon so lange hier fest."

Ihr Zwillingsbruder nickte. "Wir werden heute einen großen Schritt vorankommen."

"Das bezweifle ich." Thaora spürte, dass sie unversehens mitten in einem Schlagabtausch steckte, wie sie zwischen ihr und ihrem jüngeren Bruder zur Regel gehörten. "Die Achoiniden sind technisch nicht sehr versiert."

"Sagen wir doch, wie es ist", sagte Mertor. "Sie haben von Raumschiffen keine Ahnung. Aber sie sind famose Streckenbauer. Habt ihr gesehen, was sie bei uns in Hangar XIII gezaubert haben? Wir sollten sie nicht verdammen. Wenn es um Transmitteranlagen geht, können wir uns eine dicke Scheibe von ihnen abschneiden."

"Was uns nicht viel bringt", warf da Gonozal ein. "Unsere Ersatzteile sollen über ihre Sternenstrecken eintreffen. Wie lange warten wir bisher bereits vergeblich?"

Thaora schürzte die Lippen. "Bostich empfahl vor seinem Aufbruch, wir sollten Geduld haben." Die Zweite Stellvertreterin des einstigen Herrschers des Gos'Tussan, des Kristallimperiums der Arkoniden, sah wieder auf

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