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Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2009
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat

Seit drei Jahren kämpfen die Terraner bereits gegen ihren bisher mächtigsten Feind - die Terminale Kolonne TRAITOR, die von den Mächten des Chaos aufgestellt wurde. So groß ist die von TRAITOR ausgehende Gefahr, dass die Superintelligenz ES den Bewohnern des Solsystems ein ganz besonderes Angebot macht: die Evakuierung der Menschheit in die 'Fernen Stätten', ein ihnen bislang unbekannter Teil der Mächtigkeitsballung von ES. Über achthundert Millionen Menschen folgen dem Rat der Superintelligenz und fliehen vor TRAITOR ins Stardust-System, wo ihnen mehrere Planeten eine neue Heimstatt bieten sollen; die genaue Lage kennen sie nicht, lediglich den Namen des das System umgebenden Sternhaufens: Far Away. Und sie wissen, dass es ihnen unmöglich sein wird, Kontakt mit Terra zu halten. Das Stardust-System bietet viele Geheimnisse: Weltraumwesen, die Hyperkristalle liefern, die fischmenschlichen Indochimi, in der Gegenwart gestrandete Zeitreisende aus dem Volk der Rokinger, wandernde Städte, verbotene Zonen und ein neues 'Galaktisches Rätsel', das demjenigen, der es löst, zwei Unsterblichkeit verheißende Zellaktivatoren in Aussicht stellt. Doch ehe die Stardust-Menschheit sich richtig einleben und die neuen Wunder genießen kann, geschieht DAS STARDUST-ATTENTAT ... Ergänzungen grafischer Natur liefert wieder Swen Papenbrock: Der PERRY RHODAN-Titelbildkünstler präsentiert auf acht Farbseiten seine Sicht der neuen Welten. Die amphibischen Ureinwohner der Wasserwelt Zyx, humanoide Hünen vom Planeten Katarakt und die Hauptstadt Stardust City. FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 24.04.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332079
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Extra Bd.8
    Größe: 495 kBytes
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Perry Rhodan-Extra: Das Stardust-Attentat

13. November 1346 NGZ

Die Teletrans-Weiche ist erloschen.

Es gibt kein Zurück mehr. Weder für mich noch für die anderen Millionen.

Ich gehe nach draußen und sehe hinauf in den Himmel von Zyx. Die Nacht ist warm, wie es sich für das Paradies gehört. Durch die Zweige sehe ich die Sterne von Far Away. Sie sind fremd. Sie sind jetzt meine Heimat.

Ich rauche eine letzte Zigarette.

Dann gehe ich nach drinnen und hole den Strahler. Ich richte ihn auf die Zigarettenschachtel, anschließend auf das Trivideogerät, das Kommunikatonsmodul des Gleiters, die Containerpositroniken.

Nacheinander gehen sie in Flammen auf.

Ich sehe in die Feuer, atme den beißenden Rauch und bin glücklich.

Das hier ist das Paradies.

Mein Paradies.

PS: Ein Gemüsebeet angelegt.

1.

10. Mai 1347 NGZ

"Da ist sie!"

Sharud erblickte die Stadt als Erster. Der junge Rokinger mit den scharfen Augen war an der Bordwand der NEW GOOD HOPE hinaufgeklettert, klammerte sich an Leitungsbündel, die entlang der stählernen Wandung verliefen, und streckte den Kopf den warmen Winden Avedas entgegen. Die Prallfeldkuppel des SKARABÄUS war abgeschaltet, seine Dachfläche glich einem offenen Boot.

Ein Aufschrei der Besatzung antwortete dem Ausruf des Rokingers, und wie ein Mann stürmten die acht Männer und Frauen zu Sharud. Wäre nicht die Positronik gewesen, die NEW GOOD HOPE hätte sich unter der plötzlichen Gewichtsverlagerung zur Seite gelegt.

Doch Timber F. Whistler jr., Eigner des SKARABÄUS-Raumschiffs und vormals einer der reichsten Männer des Solsystems, nun, seit einigen Monaten reichster Mann von Stardust, nahm seiner Mannschaft die Disziplinlosigkeit nicht übel - im Gegenteil: Er nahm an ihr teil.

Whistler folgte den Männern und Frauen, die längst seine Kameraden geworden waren, und drängte sich zwischen sie. Seine tastenden Hände fanden ein starkes Kabelbündel, und er zog sich hoch. Vergeblich. Seine Sohlen fanden keinen Halt, er rutschte ab ...

... und plötzlich griff eine kräftige, übermenschlich große Hand nach ihm. Zwei Finger drangen unter seine linke Achsel, zwei weitere schlossen sich um seine Schulter. Ein Ruck, und Whistler fand sich in Augenhöhe mit Sharud wieder. Das lange Gesicht des Rokingers war gerötet vor Aufregung und Hitze und zeigte ein zutiefst verwegenes Lächeln, das sich der Junge in den letzten Wochen bei der Crew der NEW GOOD HOPE abgeschaut hatte.

"Komm, das musst du sehen!", rief Sharud und warf den Kopf herum, um Whistler die Richtung zu zeigen.

Und dann sah Whistler die Stadt. Sie schälte sich langsam aus dem morgendlichen Dunst des Ashawar-Deltas, während die Positronik den SKARABÄUS in einem weiten Bogen an der Stadt entlangführte, als fühle der seelenlose Computer, nach welchem Anblick die Seelen der Menschen dürsteten.

Stardust City.

Whistler erkannte die Stadt kaum wieder. Vier Wochen lang war er mit seinen Kameraden auf Kristalljagd gewesen, hatten sie zwischen den Bahnen der beiden innersten Planeten des Stardust-Systems gekreuzt. Als lebende Köder hatten sie Howanetze angelockt, Energiewesen, die ein Boot wie die NEW GOOD HOPE innerhalb von Augenblicken zu vernichten mochten.

Zu vernichten - oder seine mutige Besatzung reich zu machen. Die Energiewesen schieden Hyperkristalle aus, die Grundlage jeder fortgeschrittenen Technik der Stardust-Menschheit, die Grundlage ihres Überlebens insgesamt, auf sich allein gestellt im Sternhaufen Far Away.

Whistler und seine Kameraden hatten sich als flinker und klüger als die Howanetze erwiesen. Sie kehrten mit einer Ladung von Hyperkristallen zurück, die jeden freien Fleck innerhalb der NEW GOOD HOPE ausfüllte, un

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