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Perry Rhodan-Extra: Der Sternenbastard von Feldhoff, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.09.2004
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan-Extra: Der Sternenbastard

Sie sind Beobachter, geheimnisvolle Wesen aus den Tiefen des Universums. Der Auftrag der drei seltsamen Wesen ist eindeutig: Für die Friedensfahrer sollen sie die Terraner beobachten, sollen Menschen erforschen. Vor allem aber zwei ganz besondere Menschen: Perry Rhodan, jenen Mann, der die Menschheit vor fast dreitausend Jahren auf den Weg zu den Sternen geführt hat. Und Kantiran, einen jungen Mann, der als Waise auf einem Dschungelplaneten aufwächst, ohne zu wissen, wer seine Eltern genau sind. Er weiß nur, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling - und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern. In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends 'unserer Zeit' - stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Perry Rhodan, der die Menschheit im 21. Jahrhundert ins All geführt hat, will die Unabhängigkeit der Liga Freier Terraner verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten. Die drei Beobachter verfolgen das Geschehen in diesen Tagen und Jahren. Sie sind Gesandte eines Friedensfahrer, und sie sind DIE MENSCHENFORSCHER ...

Der Gestalter des Perryversums Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg. Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er mit der Lektüre begann. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur hatte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte. Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 'Der Alpha-Asteroid', ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. 'Die Harmonie des Todes', der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage. Der 'Jung-Autor' entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten. Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposé-Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposé-Team. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von der Exposé-Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als 'der große Stille aus dem Norden' charakterisiert, ab Band 2001 allein für die Steuerung der größten Science-Fiction-Serie der Welt zuständig. Für mehr als 500 PERRY RHODAN-Romane sowie zahlreiche Nebenprojekte erstellte er die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben wurden. Seine Arbeit gestaltete den roten Faden und die großen Zusammenhänge, seine Ideen ermöglichten den Autoren, mit ihren Romanen zu glänzen. Gesellschaftliche Entwicklungen und Diskussionen flossen in die Exposé-Arbeit ein, Themen aus Kultur und Politik griff Feldhoff immer wieder auf. Zu Be

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 92
    Erscheinungsdatum: 24.09.2004
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332000
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Extra Bd.1
    Größe: 567 kBytes
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Perry Rhodan-Extra: Der Sternenbastard

3.

Herbst 1325 NGZ

Creiff gehörte zum Agrargürtel des Kristallimperiums, als Kornlieferant für Arkons Flotte. Im Westen standen gigantische Getreidesilos. Schleppraumer bugsierten krachvolle Container Richtung Orbit, zu den Frachterflotten des Imperiums, oder senkten sie ausgeleert in Füllgerüste. Manche Chargen wurden von Springern oder freien Händlern gekauft. Ich betrachtete ihre seltsamen Raumschiffe gern aus dem Gleiterbus.

Kühl und erfahren lümmelte ich im Sitz, die Knie an die Lehne des Vordermanns gepresst; während die Neun- und Zehnjährigen sich an den Scheiben die Nasen platt drückten.

"Seht mal, Springer!" - "Die da kommen von Zalit!" - "Dahinten am Transmitter ... Sind das Blues?" - "Haha, Tellerköpfe!" - Und so weiter.

Die Schule lag weiter im Zentrum. Es war eine Schule für Hochbegabte. Talent und Fleiß waren gewöhnlich mitzubringen. Die zweite Möglichkeit bestand aus Reichtum oder Adelstitel.

"He, Bastard!"

Einer der Jungs winkte abfällig: Valizon da Taumhol aus edelstem Geblüt. Er betrachtete mich als eine Art Lieblingsfeind. Valizon war wie ich zwölf Jahre alt, strohdumm - und leider einen Kopf größer.

In mir kochte es, als ich aus dem Bus stieg und scheinbar taub, ohne ein Wort zu verlieren, an Valizon vorbei ins Gebäude eilte.

"Bastard, ich sprech mit dir!"

Nicht mein Problem.

Ich war der Einzige im Klassenraum und blieb es bis Unterrichtsbeginn. Bis Valizon mit seinem großmäuligen Auftritt die Klasse ins Zimmer führte.

Er sicherte sich den Platz direkt hinter mir. "Wieder mal der Erste?", stichelte er.

"Halt dein Maul, Val", erwiderte ich kühl nach hinten.

Das ganze Klassenzimmer war ein Meer aus albinotisch roten Augen und weißem Haar, eben arkonidisch. Dazwischen saß ich. Aus der terranischen Linie hatte ich das dunkle, kräftige Haar, die wasserblauen Augen. Von der arkonidischen Seite stammte die stabile Brustplatte, an Stelle terranischer Rippen. Ich hatte sogar Haare zwischen den Beinen, früher als die anderen; was insbesondere Valizon nicht wenig wurmte.

Lehrerin Teggira stürmte den Klassenraum. Mit einem strengen Blick sorgte sie für Ruhe.

"Wir sehen heute ein Holo über Terra, das gestern über die Trividsender kam. Wer hat gestern schon eingeschaltet?" Sie prüfte vergeblich die Runde. Kein gehobener Arm, auch nicht meiner. "Wir lernen eine Menge daraus, also aufgepasst! - Besonders da vorn, Valizon!"

Die Sendung begann mit dem blauen Planeten, den alle Welt als "Terra" kannte. Jener Planet, der ohne Arkoniden nie die Raumfahrt besessen hätte. Die Welt, von der mein Vater stammte.

Im Mittelpunkt der Hauptstadt hing eine majestätische, stählerne Blume in der Luft: die Solare Residenz, Regierungssitz der Terraner.

Das Holo zoomte auf eine einsame Gestalt auf einem Balkon. Ich erblickte die dunkelblonden Haare eines Terraners, eine hoch aufgerichtete Gestalt in einem blauen Raumanzug; einen ernsten, in die Ferne des Himmels gekehrten Blick.

Der Terraner war Perry Rhodan. Die Kamera folgte seiner Blickrichtung ...

... und fokussierte auf eine hantelförmige, golden schimmernde Silhouette, die sich aus dem Abendhimmel zur Stadt herabsenkte.

Von hinten kam Gewisper auf. Valizons Stimme mit unterdrücktem Kichern.

"Wer kennt dieses Raumschiff?", fragte Teggira schneidend scharf. Das Kichern verstummte.

Ich hob den Arm. "Das ist die SOL! Ein Spezialschiff von Terra."

Teggira bedachte mich mit einem strafenden Blick. Sie hätte lieber den reichen Valizon gehört.

"Richtig, Kantiran. Es heißt, ungenannte Schwierigkeiten haben die Rückkehr von einem Sternhaufen namens Thoregon verzögert. - Was schließen wir daraus ... Valizon?"

"Dass arkonidische Imperiumstechnik überlegen ist! Terras Schiffe sind Schrott und gestohlen. Die bleiben liegen, wenn's ernst wird."

Lehrerin T

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