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Perry Rhodan Neo 100: Der andere Rhodan von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 100: Der andere Rhodan

Im Juni 2036 stößt der Astronaut Perry Rhodan bei seiner Mondlandung auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden. Damit verändert er die Weltgeschichte. Die Terranische Union wird gegründet, sie beendet die Spaltung der Menschheit in einzelne Nationen. Ferne Welten rücken in greifbare Nähe. Eine Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen. Doch dann bringt das Große Imperium das irdische Sonnensystem unter seine Kontrolle. Die Erde wird zu einem Protektorat Arkons. Die Terranische Union beugt sich zum Schein den neuen Herrschern, während der Widerstand wächst. Im Februar 2038 gelingt es Perry Rhodan, die Macht der Invasoren zu brechen. Doch im Kampf wird er verletzt und ringt mit dem Tode. Sein Symbiont, das Enteron, stützt ihn - und eröffnet den Werdegang des anderen Rhodans ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 16.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348001
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO Bd.100
    Größe: 579 kBytes
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Perry Rhodan Neo 100: Der andere Rhodan

1.

25. Februar 2038

Thora da Zoltral war auf dem Weg zu Perry Rhodan.

Zu dem Mann, den sie einst verachtet hatte - und den sie nun achtete und liebte.

Dem Mann, der die Menschheit zu den Sternen geführt hatte - und sie selbst dazu, über sich hinauszuwachsen, die bornierte Arroganz der adeligen Arkonidin abzustreifen wie eine zu eng gewordene Haut.

Dem Mann, der in diesem Moment mit dem Tode rang.

Die Positronik hatte die Kanzel der Leka-Disk automatisch getönt. Dennoch stand die irdische Sonne wie ein riesiger, flammender Ball in Flugrichtung.

Hier, innerhalb der Merkurbahn, war die Strahlung so stark, dass sich nicht einmal die Errkarem, die Sternenmenschen, hier angesiedelt hatten. Und das, obwohl der freie Raum der inneren Planeten eigentlich ihren angestammten Lebensraum darstellte.

Die Ortung zeigte eine Handvoll besserer Felsklumpen, von den Launen der Anziehungskräfte anderer Himmelskörper in sonnennahe Bahnen gezwungen.

Die Arkonidin hielt den Kurs.

Im blendenden Licht der Sonne entstand ein schwarzer Punkt. Er wuchs rasch zu einer dunklen Scheibe an, lediglich sichtbar für das bloße Auge.

Die Verborgene Welt. Weder von den Sternenmenschen gefunden noch von den Arkoniden - weder vor zehntausend Jahren noch in den letzten Monaten -, weder von den Methans noch von irgendeiner Konfliktpartei des Ringens.

Doch ausgerechnet von einem Menschen postuliert. Dem Mathematiker Urbain Le Verrier, der vor beinahe zweihundert Jahren Bahnabweichungen des Merkur registriert hatte. Der Franzose hatte daraus geschlossen, dass ein Himmelskörper innerhalb der Merkurbahn dafür verantwortlich sein müsste. Doch die Suche nach dem Objekt - Le Verrier taufte es "Vulkan" - war ohne Ergebnis geblieben.

Thora verlangsamte den Flug und steuerte die Disk in einen Orbit um Vulkan. Mit einem Durchmesser von 180 Kilometern war er eine kleine Welt - und zugleich eine der Extreme: Auf der sonnenabgewandten Seite zeigten die Holos Temperaturen bis zu 150 Grad Kälte an, auf der sonnenzugewandten bis zu 700 Grad Hitze. Tiefe Schluchten und hohe Gebirge prägten die Oberfläche. Darüber verstreut Krater, die Meteoriteneinschläge hinterlassen hatten. Thora erinnerten sie unwillkürlich an Ortsschilder, die sie bei der Jagd nach Callibsos Puppen in Nordamerika gesehen hatte: durchsiebt mit Löchern, die betrunkene Einheimische mit ihren Schrotflinten geschossen hatten.

Einen der Krater steuerte Thora an. Er lag am Südpol und hatte einen Durchmesser von beinahe acht Kilometern. Dort musste der Zugang ins Innere von Vulkan liegen.

Thora bremste die Fahrt auf nahe null, die Disk glitt über den Kraterrand.

Die Arkonidin keuchte. Der gesamte Kratergrund war ein riesiger Schacht, der vier Kilometer in die Tiefe reichte und taghell erleuchtet war.

Ein Hangar von einem Ausmaß, wie er selbst auf Arkon III, der Kriegswelt des Imperiums, selten vorkam. Und Arkon III war die Rüstungsschmiede des Reiches, einzigartig in der Galaxis: das Fundament, auf dem die Macht des stolzen Tai Ark'Tussan fußte.

Am Grund des Hangars waren Dutzende von Kugelraumern gelandet, ausnahmslos Kriegsschiffe. Acht von ihnen, Schlachtschiffe mit einem Durchmesser von jeweils 750 Metern, bildeten einen Ring um das Flaggschiff derjenigen Flotte, welche die Menschen auf der Verborgenen Welt vorgefunden hatten. Es durchmaß 1000 Meter und war damit größer als die VEAST'ARK, der Stolz des Imperiums.

Es war dieser Riesenraumer gewesen, der im letzten Augenblick die Arkonbombe vernichtet hatte, die der von Hass verblendete Chetzkel auf die Erde hatte abwerfen lassen.

"Ich empfange einen Leitstrahl, Erhabene", meldete die Positronik. Sie war noch nach den Standards des Imperiums programmiert.

"Folge ihm!", wies Thora den Rechner an.

Die Disk setzte in nächster Nähe zu dem Giganten auf. Ein Mann erwartete sie im Scha

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