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Perry Rhodan Neo 104: Im Reich des Wasserstoffs Staffel: Die Methans 4 von 10 von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 104: Im Reich des Wasserstoffs

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit verändert er die Weltgeschichte. Die Terranische Union wird gegründet. 2049 tauchen beim Jupiter mehrere Walzenraumer auf und eröffnen ohne Vorwarnung das Feuer. Mit der CREST, dem mächtigsten Raumschiff der Menschheit, setzt sich Perry Rhodan auf die Spur der Angreifer. Rhodans Begegnung mit den Maahks im Taktissystem hat neue Erkenntnisse über den Methankrieg vor 10.000 Jahren erbracht. Bei einem Geheimeinsatz stoßen der Mausbiber Gucky und der Haluter Teik auf eine 'Bestie'. Sie setzen dem Unheimlichen nach und stürzen sich in einen Transmitterschlund. Während sie von einer übermächtigen Flotte bedroht wird, versucht die CREST, Gucky und Teik ins Unbekannte zu folgen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 10.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845349312
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .104
    Größe: 491kBytes
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Perry Rhodan Neo 104: Im Reich des Wasserstoffs

1.

Bremsweg

Die CREST raste auf den Bündler zu.

Ein Schauer rötlichen Lichts färbte die Umgebung der monströsen Maschine. Der Weltraum war nicht leer, ganz besonders nicht in der Nähe des Weißen Zwergs. Sonnenwinde, aus der Korona geschleudertes Plasma und Teilchen aller Art boten genügend Reflexionsfläche.

Perry Rhodan kniff die Augen zusammen, während er das rote Flackern beobachtete. Dass rotes Licht für einen Menschen Gefahr signalisierte, empfand er als stimmigen Zufall. Die unerklärlichen Licht- und Strahlungseffekte, die sich lange nach dem Transport der beiden kleinen Schiffe unvermindert zeigten, beunruhigten ihn.

Rhodan stand reglos vor der holografischen Wiedergabe des gewaltigen Transmitters. Die Leuchterscheinungen umspielten Perry, dessen weinrote Bordkombination wie in frisches Blut getaucht wirkte. Dasselbe galt für sein dunkelblondes Haar, wie er in einer Monitorspiegelung sah. Es war ein unheimliches Bild, dessen war er sich bewusst.

Diese Expedition nahm einen ganz und gar unerwünschten Verlauf. Er hatte das Gefühl, sich auf extrem dünnem Eis zu bewegen. Die Abstrahlung der beiden kleinen Kugelraumschiffe, eines davon geflogen von Fancan Teik, dem Haluter, und Gucky, dem Ilt, hatte niemand verhindern können. Dieses Außenteam, dessen ursprüngliche Aufgabe die Erforschung der Festung TASCHVAAHL gewesen war, hatte ein flüchtendes Schiff verfolgt. TASCHVAAHL war kurze Zeit darauf explodiert.

Rhodan kniff die Augen zusammen und versuchte, sich die Größe des Riesentransmitters bewusst zu machen, dem sie sich näherten. Die Dimensionen des Bündlers reduzierten sogar die beeindruckende CREST mit ihrem Poldurchmesser von 1000 Metern zu einem Spielzeug.

Das Ultraschlachtschiff befand sich im Alarmzustand. Rhodan fühlte die Anspannung der Zentralebesatzung ringsum. Der gewaltige Trichter vor ihnen war bereits in seiner bloßen Massigkeit eine Drohung. Rotes, fleckiges Leuchten waberte und reckte sich aus dem Schlund tief in den freien Raum.

Rhodan durchmaß das weite Rund der Zentrale mit schnellen Schritten; im Falle der CREST stattliche 48 Meter. Bei seinem Sessel angelangt, blickte er zu Kommandant Conrad Deringhouse hinüber, der sich angeregt mit dem Zweiten Offizier Gabrielle Montoya unterhielt. Die schlanke, muskulöse Frau mit den weißblonden Stoppelhaaren zeigte eine leichte Unruhe. Der hagere Admiralleutnant wandte sich um und hob den rechten Arm. Rhodan nickte dem alten Weggefährten zu.

Deringhouse hatte die letzte Übertragung von Teiks und Guckys Schiff durch die Hauptpositronik überprüfen lassen. Offenbar war der in der Botschaft enthaltene Kode, der einen Transport durch den Riesentransmitter überhaupt erst möglich machte, komplett und unbeschädigt. Die CREST besaß damit einen gültigen Ausweis.

Der ansonsten nur teilweise verständliche Funkspruch hatte einige weitere Fakten übermittelt, wenn auch größtenteils ohne den zum Verständnis nötigen Kontext. Von einer "Bestie" war die Rede gewesen, und TASCHVAAHL war als "Zuchtstation" bezeichnet worden. Die energetischen Ausbrüche des Transmittersprungs hatten den Rest der Information zu sehr beschädigt. Der Begriff Bestie bezog sich auf den Piloten des fliehenden Schiffs, und dieser war wohl für die Beschädigung und letztlich für die Zerstörung der Station verantwortlich.

Weit hinter der CREST stand der Maahkplanet Scortoohk und wurde immer kleiner. Die verbliebenen Einheiten der einheimischen Flotte formten einen ungeordneten Haufen; Sinnbild für das dort herrschende Chaos. Nach der Vernichtung so vieler ihrer Schiffe waren die Wasserstoffatmer wie gelähmt. Die Verluste durch die Gegenwehr der CREST und den Beschuss durch den Bündler hatten die Scortoohks überrascht. Ein Xenopsychologe hatte die Vermutung geäußert, der Schock könne sogar den Permazorn überlagert haben.

Rhodan hob den Kopf. Er hatte sich entschieden. Die CREST würde de

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