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Perry Rhodan Neo 173: Lockruf des Kreells Staffel: Die Blues von Wickenhäuser, Ruben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 173: Lockruf des Kreells

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit erschließt er der Menschheit den Weg zu den Sternen. In den Weiten der Milchstraße treffen die Menschen auf Gegner und Freunde; es folgen Fortschritte und Rückschläge. Nach 2051 wird die Erde unbewohnbar, während Milliarden Menschen an einen unbekannten Ort umgesiedelt werden. 2055 reist Perry Rhodan mit dem riesigen Raumschiff MAGELLAN in die Galaxis Andromeda, findet dort aber keine Spur zur vermissten Erdbevölkerung. Er kehrt in die Milchstraße zurück - doch die Passage in die Heimat schlägt fehl. Die MAGELLAN strandet in der Eastside der Galaxis. Die Besatzung begegnet den fremdartigen Blues und knüpft nach anfänglichen Konflikten erste Freundschaftsbande. Den Menschen eröffnet sich unverhofft die Chance, mehr über jene fremddimensionale Gefahr herauszufinden, die auch die Erde bedroht. Perry Rhodan und seine Gefährten spüren diesem Geheimnis nach und folgen dem LOCKRUF DES KREELLS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 03.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348735
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 173: Lockruf des Kreells

Katastrophe

Es passte wirklich gut zusammen. Jepprafomm betrachtete das Ortungshologramm, das aussah wie ein schlecht geführter Fellpflegesalon nach der Verwüstung durch eine Horde Kinder. Das ganze Verremsystem starrte geradezu vor Dreck. Und er war auf dem Weg mitten hinein in diese Suppe - zu den Dreckwühlern.

Was für eine originelle Benennung die hohen Himmelssammler den Wühlkreisen auf Rivar gegeben haben, dachte Jepprafomm. Sein tellerförmiger Kopf pendelte verächtlich auf dem langen Halsstamm, bis er den Hals wieder in die Kissen seines Pilotensessels sinken ließ. Der Kopf ragte über die Rückenlehne hinaus, sodass Jepprafomm mit den hinteren Augen freie Sicht auf weitere Kontrollen hatte.

Nein, Vorfreude auf die Ankunft in den Knotennestern der Himmelssammler sah anders aus. Aber die Knotennester waren nun einmal ein Hort der Neuigkeiten und Gerüchte, was Jepprafomm zu schätzen gelernt hatte. Der Prospektor arbeitete als Bindeglied zwischen den Wühlkreisen unten auf dem Planeten und den Tentra in den Knotennestern im Orbit. Vom Kreellschürfer hatte er sich zum Schürfer von Informationen entwickelt. Ein sich ankündigender Bedarf da, der vielversprechende Vorstoß zu einer Molkexschicht dort: Rechtzeitig zur Stelle zu sein, entschied für ihn über Erfolg oder Misserfolg.

Dazu gehörte es, sich nicht nur mit den Himmelssammlern auseinandersetzen zu müssen, sondern auch ihre zahlreichen Feiern zu besuchen.

"Das ist unangenehm", murmelte Jepprafomm. Bei dem Gedanken an den Trubel stellte sich ihm regelmäßig das Fell auf. Andere Azaraq liebten Gesellschaft, konnten gar nicht eng genug mit anderen zusammenleben, aber er ... Er konnte zu viele Azaraq um sich herum nicht ertragen. Hinweise aus der Masse der Gerüchte zu sieben, erinnerte ans Kreellwaschen, aber Kreellwaschen in einem reißenden Fluss. Wenigstens konnten die Informationen bares Kreell wert sein, sofern man die reichhaltige Spreu vom Gerrkorn zu trennen wusste.

Die Knotennester von Rivar erschienen in den Anzeigen. Jepprafomm drosselte den Antrieb und ließ sich die Außenbeobachtung einblenden. Wie die Asteroiden, Molekülketten gleich, mit kurzen Brücken und Verbindungstunneln zusammengesteckt über dem Planeten schwebten, war immer wieder ein beeindruckender Anblick. Das Zentralgestirn Verrem ließ den Weltraumstaub um den Planeten in schwach goldenem Licht irisieren und verlieh der Szenerie einen erhabenen Eindruck. Für einen Augenblick vergaß Jepprafomm seine Gedanken an Himmelssammler und Azaraqmassen und genoss die innere Ruhe. Leise summte er vor sich hin.

Zwei Reflexe im Abtasterholo holten ihn aus seiner Versunkenheit. Dass es zwei Raumschiffe waren, die in der Nähe des Knotennests flogen, hätte ihn nicht weiter interessiert, es herrschte schließlich ein reger Handelsverkehr. Diese beiden Objekte hatten aber nichts mit Handel im Sinn: Sie umkreisten einander wie argwöhnische Greifvögel.

"Die wollen doch nicht etwa einen Zweikampf austragen?", rief Jepprafomm in die bis auf ihn leere Zentrale.

Plötzlich krachte es in den Lautsprechern, und die Raumüberwachung meldete sich - alles andere als sachlich. "Ooh, meine sehr verehrten Damen und Herren, gleich ist es so weit, Tharvis Orlok und Tharvis Eerkaida haben das Band des Friedens zerschnitten. Wir haben es alle schon geahnt, da können sich zwei so gar nicht leiden. Nun haben wir das Resultat, meine sehr verehrten Damen und Herren, wir werden Zeuge: Sie tragen es aus, hier und jetzt! Verpasst dieses Schauspiel nicht, meine Freunde!"

Jepprafomm starrte entgeistert das Außenbeobachtungsholo an, als habe es sich vor seinen Augen in eine Wanne Schlammwürmer verwandelt. "Sind die verrückt geworden?", entfuhr es ihm.

"Und kommt schon Tharvis Orlok, sein Schiff hat da einen wundervollen Blitzgalopp hingelegt, haarscharf, wirklich haarscharf an Tharvis Eerkaida vorbei. Die lässt das

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