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Perry Rhodan Neo 175: Der Moloch Staffel: Die Blues von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 175: Der Moloch

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit erschließt er der Menschheit den Weg zu den Sternen. In den Weiten der Milchstraße treffen die Menschen auf Gegner und Freunde; es folgen Fortschritte und Rückschläge. Nach 2051 wird die Erde unbewohnbar, während Milliarden Menschen an einen unbekannten Ort umgesiedelt werden. 2055 reist Rhodan mit dem riesigen Fernraumschiff MAGELLAN in die Galaxis Andromeda, findet dort aber keine Spur zur vermissten Erdbevölkerung. Er kehrt in die Milchstraße zurück - doch die Passage schlägt fehl. Die MAGELLAN strandet in der sogenannten Eastside. Die Besatzung begegnet den fremdartigen Blues und knüpft nach anfänglichen Konflikten erste Freundschaften. Danach steuert Perry Rhodan eine geheimnisvolle Region an, die man Droo Karuuhm nennt. Er hofft dort Hinweise zu finden, warum es die MAGELLAN in die Eastside verschlagen hat - aber am Ziel lauert bereits DER MOLOCH ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 31.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348759
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 175: Der Moloch

3.

Perry Rhodan

Das Schwarze Ei

Die MAGELLAN fiel aus dem Hyperraum.

Perry Rhodan wusste, dass die Rematerialisation keineswegs in Nullzeit ablief. Zwar betrug die Zeitspanne lediglich einige Femtosekunden, aber diesmal schien es deutlich länger zu dauern. Die ersten Wahrnehmungssequenzen tropften in sein Gehirn. Genau so fühlte es sich zumindest an. Rhodan hatte Mühe, den Blick zu scharf zu stellen. Die ganze Umgebung war verschwommen, verwaschen, und ein seltsames Ruckeln des Blickfelds störte den Gleichgewichtssinn.

Rhodan lehnte sich zurück, schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Langsam bildete sich die gewohnte Kulisse aus Bildern und Geräuschen, die typisch für die Zentrale des Riesenschiffs war. Über allem lag der Holodom und zeigte den umgebenden Weltraum.

Das ist Droo Karuuhm?, schoss es Rhodan durch den Kopf.

"Kreellpartikeldichte stark erhöht", sagte Mischa Petuchow laut. "Das ist beinahe wie in der Ödnis ... über Modul."

Die Erinnerung an Andromeda war frisch. Aber in der Milchstraße auf dieses Phänomen zu stoßen, war etwas völlig anderes. Die Gefahr der aus dem Creaversum in den Normalraum diffundierenden Fremdmaterie kannte mittlerweile jeder an Bord. Trotzdem: Die Eastside der Milchstraße war so etwas wie die Nachbarschaft der Erde.

Wie sich der Maßstab verschiebt, nachdem man eine andere Galaxis erreicht hat, dachte Rhodan. Die Nachbarschaft vergrößert sich schlagartig - und die Probleme der Nachbarschaft kauft man gleich mit.

"Die Fremdmaterie stürzt in einer Spirale ins System hinein", sagte Petuchow.

"Sieht der Stern deshalb so merkwürdig aus?", wollte Reginald Bull wissen. "Erinnert ein bisschen an die Wega ... nur in Rot"

"Der Zentralstern ist ein Roter Riese", antwortete der Ortungsoffizier. "Spektralklasse M5, ein Vergleich wäre Antares, also ein riesiger Brocken."

"Sieht aus wie ... ein Ei", schob Bull nach. "Rotiert das rote Monstrum derart schnell?"

"Nein", sagte Petuchow leise und gedehnt. "Das liegt nicht an der Rotation. Die Deformation ist anders, so als ziehe etwas den Stern in die Länge. Sie folgt diesem Schwerkrafteinfluss offenbar. Das ist ... Das ist ein Planet." Er räusperte sich. "Und was für einer. Anzeige!"

Ein Teil des Holodoms vergrößerte einen bestimmten Ausschnitt. Bull riss die Augen auf. Rhodan selbst konnte kaum glauben, was sich ihm da offenbarte.

"Madre Dios ... was für ein Brocken", kommentierte Renaya Dalva de Vasconcelos. "Ein Moloch."

Jepprafomm sah aus, als habe ihn die schwarze Kreatur des Todes zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Rhodan bemerkte, wie die Seitenzähne des Azaraq sich rhythmisch bewegten.

"Droo Karuuhm", flüsterte der Blue fasziniert. "Das Schwarze Ei ..."

"Nennen wir die Sonne Ovi", schlug Petuchow vor. "Der lateinische Lokativ. Würde gut zur Bezeichnung auf Aza passen."

Bull musterte Petuchow mit schrägem Grinsen. "Lassen wir ein wenig unsere klassische Bildung raushängen, Petuchow?"

Der Ortungsoffizier schmunzelte lausbübisch. "Bevor Doktor Leyden mit seinen Vorschlägen kommt ... Er ist nach wie vor auf der Suche nach einem Mond, den er nach sich benennen kann."

"Der Planet wäre ihm sicher ebenfalls recht gewesen", kicherte Gucky, der seinen Platz in der Mutantenlounge verlassen hatte. "Das Monstrum wäre ganz nach seinem Geschmack ... Seht euch das an!"

Eine riesige Welt schwoll im Hologramm stetig an, ein Gigant von einem Planeten.

"Eine Mischung aus einem Eisriesen und einer Supererde", kommentierte Petuchow. Er projizierte die Daten in einem Informationshologramm, das sich neben dem extrapolierten Bild des Planeten ständig aktualisierte. "Dieses Monstrum hat den dreizehnfachen Durchmesser der Erde - wenn die Messungen korrekt sind. Diesbezüglich habe ich durchau

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