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Perry Rhodan Neo 179: Seuchenschiff der Azaraq Staffel: Die Blues von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.07.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 179: Seuchenschiff der Azaraq

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit erschließt er der Menschheit den Weg zu den Sternen. Nach vielen Fortschritten und Rückschlägen wird die Erde ab 2051 unbewohnbar, während Milliarden Menschen zu einem unbekannten Ort transportiert werden. 2055 reist Rhodan mit dem riesigen Fernraumschiff MAGELLAN in die Galaxis Andromeda, findet dort aber keine Spur zur vermissten Erdbevölkerung. Er kehrt in die Milchstraße zurück - doch die Passage schlägt fehl. Die MAGELLAN strandet in der sogenannten Eastside. Die Besatzung begegnet den fremdartigen Blues und knüpft erste Freundschaften, findet sogar eine Spur zu der Weltraumarche, in der elf Milliarden Menschen im Tiefschlaf ruhen. Um sie zu bergen, holt Rhodan Unterstützung. Aber bei seiner Rückkehr trifft er auf eine riesige Kriegsflotte. Um einen Kampf zu verhindern, begibt er sich auf das SEUCHENSCHIFF DER AZARAQ ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 26.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348797
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 179: Seuchenschiff der Azaraq

1.

Perry Rhodan

Rückfall

"Mein Gott, es sind unfassbar viele!"

Perry Rhodan nahm das Bild der Ortung in sich auf. Die Zahl der Raumschiffe war das eine, das Wissen darum, was eine solche Riesenflotte anrichten konnte, das andere. In der Darstellung der Positronik ballten sich unzählige Impulse zu einem gewaltigen Schwarm. Gelb eingefärbt, erinnerten sie ihn an Bienen, die sich sammelten.

Rhodan hatte genug Erfahrung mit den Blues gemacht, seit die Menschen die Eastside der Galaxis erreicht hatten, nach dem fehlgeleiteten Sprung durch den Sechsecktransmitter im Zentrum Andromedas. Die molkexgepanzerten Diskusschiffe mochten nicht auf dem technischen Niveau der FERNAO sein, aber das war bei dieser Menge nicht ausschlaggebend.

"Viele blaue Hasen sind des Hundes Albtraum!", hörte Rhodan Rufus Darnell sagen.

Er drehte sich um. "Machen Sie Kogaddu Konkurrenz, Rufus?", fragte er.

Der Leitende Ingenieur der FERNAO bleckte die Pferdezähne. "Das wäre aussichtslos", sagte er. "Aber wo er recht hat, hat er recht. Das war ein Zitat aus der Zeit, als uns in Andromeda die Hetzgeschwader auf den Fersen waren. Ich habe nur eine farbliche Anpassung vorgenommen."

Cel Rainbow grinste schmal. "Die Meute von damals als Hasen zu bezeichnen, ist ... ziemlich lässig. Außerdem sind diese Hasen da vor uns schwarz und nicht blau."

Das war ein Hinweis auf die Molkexpanzerungen der Bluesraumschiffe, die sie so effektiv schützten wie jeder Schutzschirm. Durch dieses exotische Material wirkten die Diskusse schwarz. Der Kommandant der FERNAO beobachtete die Schiffsbewegungen sehr genau.

Das Einsatzschiff des Protektors stand nach der Transition in den äußeren Bereichen des Ovisystems. Sogar in einer Entfernung von über 15 Lichtstunden zu der roten Riesensonne war die Raum-Zeit in Aufruhr. Der Gigantplanet Moloch und seine Wolke aus 42 Monden zogen das Kontinuum als solches in Mitleidenschaft. Dort geschah etwas Unheimliches, dessen Auswirkungen nicht einmal hochkarätige Wissenschaftler vom Range eines Eric Leyden im ganzen Ausmaß verstanden. Dieses System war ein Albtraum. Die Sonne, groß wie der bekannte Antares, stand wie ein rot glühendes Auge im Zentrum des Systems. Droo Karuuhm, das "Schwarze Ei", wie die Azaraq das Raumgebiet nannten. Durch die von Moloch induzierte Verformung des Zentralgestirns ähnelte sie tatsächlich einem Ei, und der Vergleich mit einem Auge drängte sich geradezu auf. Auf Impos, einem der Monde war die Menschheit in der Memeterarche gestrandet. Die Sonne war der beste Beweis, dass das nicht das einzige Problem war.

"Sie hat sich verändert, oder kommt mir das nur so vor?", fragte Rhodan.

Freder Karminski schob Rhodan ein holografisches Datenfeld zu. Die darin aufbereiteten Ortungswerte waren mit unverhältnismäßig großen Unsicherheiten behaftet. Für den Ortungs- und Funkoffizier war eine Umgebung wie diese eine ständige Herausforderung. Aber Rhodan sah trotzdem, dass er mit seiner Vermutung richtiglag. Er glaubte, ein leichtes Vibrieren zu spüren.

"Die Leistung der Antigravaggregate ist kräftig nach oben geschnellt", sagte Darnell gepresst. "In der Nähe von Moloch ist die Hölle los. Dort möchte ich nicht unterwegs sein müssen."

"Die Flotte?", fragte Rhodan.

"Absatzbewegungen", meldete Zohra Rahimi, die Pilotin der FERNAO. "Sie verlegen große Teile ihrer zehntausend Einheiten."

"Zehntausend", wiederholte Rhodan ungläubig. "Was soll das werden?"

"Kommen wir ihnen in die Quere?", wollte Limber Baldivieso wissen. Das Unbehagen, sich einer derart riesigen Gataserflotte gegenüberzusehen, war der Ersten Offizierin anzumerken. Rhodan teilte ihre Besorgnis.

"Nein", antwortete Rainbow und musterte die multiplen Ortungsergebnisse intensiv. "Eher das Gegenteil ist der Fall. Es sieht beinahe aus, als wollten sie sich von uns absetzen."

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