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Perry Rhodan Neo 182: Festung der Allianz Staffel: Die Allianz von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 182: Festung der Allianz

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit öffnet er den Weg zu den Sternen - ein Abenteuer, das den Menschen kosmische Wunder offenbart, sie aber immer wieder in höchste Gefahr bringt. Zuletzt musste sogar zeitweilig die gesamte Erde evakuiert werden. Im Jahr 2058 ist die Menschheit mit dem Wiederaufbau ihrer Heimat beschäftigt, während sie immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammenfindet. Die Terranische Union, Motor dieser Entwicklung, errichtet bereits Kolonien auf dem Mars und dem Mond. Auf Luna ereignen sich sonderbare Vorfälle. Die Urheber können sich unsichtbar machen und werden deshalb Laurins genannt. Rhodan kann sie vertreiben und setzt ihnen nach, um ihre Absichten zu erkunden. Die Spur führt an einen schrecklichen Ort, den Perry Rhodan aus seiner Vergangenheit kennt - es ist die FESTUNG DER ALLIANZ ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 06.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348827
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 182: Festung der Allianz

1.

Pranav Ketar wartete.

Der Goldene hatte gelernt, sich Zeit zu nehmen. Früher war er für die Allianz von Erfolg zu Erfolg geeilt, doch die Menschen hatten dem ein Ende gesetzt. Projekt Peaqash war seine Chance gewesen, sich zu rehabilitieren - und war es noch. So hoffte er zumindest, auch nach zwanzig Jahren. Trotz der langen Zeit war Ketar sicher: Wenn es ihm erst gelang, seine Schutzbefohlenen für die Ziele der Allianz zu gewinnen, wären die Rückschläge auf dem Weg bedeutungslos. Der Erfolg von Peaqash wäre ein Triumph für die Ewigkeit.

Er ließ den Blick durch den Raum schweifen. Die Vorbereitungen waren perfekt: Der runde, kristallene Tisch glänzte und funkelte; ein Prachtstück, des Imperatorenpalasts würdig. Drei platinbeschlagene Sessel mit Hyperkristallintarsien in den Füßen und Handstücken. Köstlichkeiten von neun verschiedenen Welten aus den Weiten des arkonidischen Imperiums. Wein aus dem Arkonsystem selbst - immer schon teuer, aber mittlerweile, in der Krise des Imperiums, eine kaum bezahlbare Delikatesse.

Daneben eine schimmernde Karaffe mit dem Getränk, das seinen Gast möglicherweise sogar noch mehr erfreuen würde: frisches, reines, kühles Wasser.

Ketar setzte sich in einen Platinsessel und aktivierte mit einem lässigen Wink das Überwachungsholo aus Ebene Elf. Seine Gäste waren auf dem Weg. Pathis ging gemessenen Schritts, unauffällig, aber zielstrebig. Ein Muster der Effizienz, wie immer seit seiner Transformation.

Tutmor hingegen bot einen erschreckenden Anblick. Der hünenhafte Arkonide taumelte, benötigte fast die gesamte Gangbreite, um voranzukommen. Die Wotokeskorte hatte sich darauf eingestellt. Die aufrecht gehenden Echsen warteten ab, wenn das Duplikat des ehemaligen arkonidischen Imperators mehr zur Seite fiel, als geradeaus zu gehen. Sie achteten nur darauf, dass Tutmor ihnen nicht zu nahe kam. Sie wollten nicht riskieren, dass das Duplikat ihnen eine Waffe entwendete und damit das Fortschreiten des Projekts gefährdete.

Das hätte Ketar nicht gefallen. Also achteten die Wotok sorgsam darauf, solche Situationen zu verhindern.

Wenn Tutmor stürzte, war es Pathis, der ihm auf die Beine half. Pathis stand an seiner Seite. Das musste Tutmor nur verinnerlichen, und sein Leben würde so viel einfacher werden. Und länger überdies. Unendlich lang.

Pathis hatte den Schritt bereits gemacht, der Tutmor noch bevorstand. Ein wenig beneidete Ketar den ehemaligen Arkoniden, der die Umwandlung zur Maschine vollzogen hatte. Das war eine andere Form der Ewigkeit als jene, die Ketar selbst genoss. Nicht altern, keine Krankheiten leiden: Das war nichts Besonderes für ihn als Goldenen. Aber er lebte, also konnte man ihn töten.

Die Maschine Pathis jedoch verfügte über einen Körper, den man sogar in kleine Stücke teilen und der sich danach trotzdem vollständig regenerieren konnte. Damit vermochte er der Allianz bis ans Ende aller Zeiten zu dienen.

Ketar desaktivierte das Holo. Seine Gedanken kehrten in die Gegenwart zurück und damit zu dem bevorstehenden Gespräch. Es wurde Zeit, dass Tutmor ein Einsehen zeigte. Die Zähigkeit der großen Männer in Ketars Obhut war beeindruckend, auf Dauer aber auch ermüdend. Trotz aller Geduld.

Ein sanfter Glockenklang informierte Ketar, dass Tutmor und Pathis angekommen waren. Mit einer weiteren Handgeste ließ er die Tür auffahren. Er erhob sich, als die beiden Duplikate eintraten, deren Vorlagen zu ganz unterschiedlichen Zeiten das arkonidische Imperium regiert hatten - und auf ganz unterschiedliche Weise. Tutmor hatte es zu Glanz und Stärke geführt.

Pathis war kurz nach seiner Thronbesteigung verrückt geworden, war abgesetzt und verjagt worden. "Hier sind wir, Wohltäter", sagte seine Kopie überflüssigerweise.

Ketar ignorierte es. Er trat auf Tutmor zu, ging auf ein Knie nieder und neigte das Haupt. "Imperator. Mein ergebenster Dank, dass Ihr mir die Gnade ei

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