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Perry Rhodan Neo 187: Schwarzschild-Flut Staffel: Die Allianz von Wickenhäuser, Ruben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.11.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 187: Schwarzschild-Flut

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit öffnet er den Weg zu den Sternen - ein Abenteuer, das den Menschen kosmische Wunder offenbart, sie aber immer wieder in höchste Gefahr bringt. Zeitweilig muss sogar die gesamte Erde evakuiert werden. 2058 ist die Menschheit mit dem Wiederaufbau ihrer Heimat beschäftigt und findet immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammen. Die Terranische Union, Motor dieser Entwicklung, errichtet bereits Kolonien auf dem Mars und dem Mond. Auf Luna tauchen mysteriöse Fremdwesen auf. Sie können sich unsichtbar machen und werden deshalb Laurins genannt. Kurz darauf bläht sich die Sonne auf, ihre Glut bedroht die inneren Planeten. Während Perry Rhodan am Rand der Milchstraße den Laurins nachspürt, taucht im heimatlichen Sonnensystem ein Feind auf, mit dem niemand mehr gerechnet hat. Es kommt zur SCHWARZSCHILD-FLUT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 15.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348872
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 187: Schwarzschild-Flut

Prolog

Der Bündler

"Die Flotte gibt Klarmeldung für Verschlusszustand. Alle Schiffe bereit für Bündlertransit. Alle internen Systeme bereit für Bündlerdurchgang. Kommandowalze bereit für Bündlertransit."

"Gut."

Wie ein Berg stand Grek-1 Khroonas vor der Taktikdarstellung im Holodom. Er trug die Verantwortung für die Angriffsflotte Phosphorrot, achttausend Maahkwalzen neuester Bauart. Phosphorrot war für Vernichtungsschläge durch gestaffelte Verteidigungsringe hindurch ausgelegt. Wenn die Vorhut den Feind studiert und die Hammergruppen dessen mobile Einheiten geschwächt hatten, kam Phosphorrot ins Spiel. Ihre Spezialität war, in Asteroidengürteln verankerte, engmaschige Abwehrsysteme des Gegners auszuschalten, in ihren Orbits hängende Festungsmonde zu knacken und schließlich die Schirme der planetaren Verteidigung zu durchschlagen.

Die Verschiedenartigkeit der Begleitschiffe spiegelte die Herausforderungen wider, denen Khroonas sich bereits ausgesetzt gesehen hatte. Seine Flotte umfasste vor Strahlenkanonen starrende, kleine Kreuzer mit jeweils nur geringer Stärke, aber insgesamt umso effektiverer Wirkung auf Abwehrschirme; segmentierbare Rammwalzen, die sich innerhalb von Augenblicken in ein Dutzend flacher Scheiben trennen ließen und mit enormer Reaktionsmasse an Bord auf stationäre Ziele niederstürzten; scheinbar träge dahintrottende Lafetten, deren wenige Geschütze eine Zerstörungskraft in ihre gebündelte Energielanze legen konnten, die von keinem anderen Maahkschiff erreicht wurde. Dazu Hunderte von bauchigen 200-Meter-Raumern, die Schwärme von Invasionsfähren auf einen schutzlosen Planeten entlassen konnten, damit die darin transportierten Maahks ihn zu Ehren der Neunväter von Oxyds säuberten.

Obwohl ein Großteil der Kriegsflotte Phosphorrot erst kürzlich von den Werften ausgespien worden war, hatte sie bereits ebenso riskante wie erfolgreiche Einsätze hinter sich. Khroonas' 2000-Meter-Kommandowalze trug die Bedeutung WELTENZERSTÖRER zu Recht in ihrem Namen.

Khroonas fühlte den Stolz des erfolgreichen Heerführers auf sein bedingungslos loyales Heer. Vielleicht lag es an diesem Stolz, dass seine Schuppen wie von gefrorenem Methan überzogen glänzten und nicht stumpf waren wie die vieler seiner Leute. Die Schiffsatmosphäre, die im Unterschied zum Heimatplaneten Maahkaura stets stillstand und daher den natürlichen Abrieb der Schuppenhaut vermissen ließ, machte ihm nichts aus.

Vielleicht liegt es auch am Feuer, das ich ständig in mir spüre, dachte Khroonas. Es ist, als tobe der Permazorn ohne Unterlass in meinem Innern, einzig zurückgehalten von einer hauchdünnen Trennhaut. Es ist großartig.

Khroonas stieß ein Brüllen aus, das durch die Kommandozentrale der Maahkwalze rollte wie ein Blitzgewitterschlag auf Maahkaura. Seine Untergebenen reagierten mit einem bestätigenden Heulen. Sie kannten ihren Grek-1, und sie liebten ihn.

Ich bin der Schlachtenlenker und Richter. Ich bin der, der die Oxyds aus ihren schwersten Festungen treibt und jedem Maahk das zuteil werden lässt, was er verdient. Ich bin der Hammer auf dem Amboss der Neunväter. Ich bin Khroonas!

Khroonas sog tief den Wasserstoff durch die Bronchialkanäle. Ein neues Ziel lag vor ihnen. Oxyds, die von den Vorauseinheiten bereits weichgeklopft worden waren. Die Feinde nahmen vermutlich an, dass sie die Schlacht gegen die Maahks gerade noch einmal gewonnen hatten. Sie ahnten nicht, dass nur noch Stunden sie von der absoluten Vernichtung trennten.

Vor ihm gähnte der schwarzblaue und vor allem bodenlose Schlund des Bündlers. Das Abstrahlfeld schimmerte dunkelrot auf und gewann rasch an Farbkraft. Der gewaltige Trichter hatte die Kodes akzeptiert und den Transfer freigegeben.

Durch das rückwärtige Kommunikationsholo schenkte Khroonas dem Stellvertretenden Flottenkommandanten Arghraak einen

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