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Perry Rhodan Neo 198: Duell der Bestien von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 198: Duell der Bestien

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit öffnet er den Weg zu den Sternen - der Menschheit werden kosmische Wunder offenbart, sie gerät aber auch in höchste Gefahr. 2058 sind die Menschen nach schwerer Zeit mit dem Wiederaufbau ihrer Heimat beschäftigt, wobei sie langsam zu einer Gemeinschaft zusammenfinden. Nur vereint können sie den Bedrohungen aus dem All trotzen. So wehren die Menschen mehrfach die Versuche des Geisteswesens ANDROS ab, mit einer Kriegsflotte der sogenannten Bestien die Erde anzugreifen. ANDROS will einen Durchgang in eine fremde Dimension öffnen, der zwei Galaxien verwüsten würde. Perry Rhodan kann eine Kette von Sonnentransmittern aktivieren, um diesem Plan Einhalt zu gebieten - aber er verliert seine Erinnerungen. Um sein Ziel zu vollenden, brechen seine Gefährten mit der MAGELLAN abermals nach Andromeda auf. Dort kommt es zum DUELL DER BESTIEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 18.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348988
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 571 kBytes
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Perry Rhodan Neo 198: Duell der Bestien

1.

Die MAGELLAN raste auf das gleißende Hexagon aus völlig identischen Sonnen zu. Der unglaubliche Transmitter, den einst die Memeter geschaffen hatten. Ein Wunderwerk, das jedem menschlichen oder arkonidischen Verständnis von Wissenschaft Hohn spottete. Der Abgrund zwischen den Galaxien Milchstraße und Andromeda: überwunden in einem Lidschlag.

Leider nicht nebenwirkungsfrei, wie Thora Rhodan da Zoltral wusste. Doch die Schmerzen und die Desorientierung, die auf den Übergang folgten, ließen sich mit den richtigen Medikamenten abmildern. Ihr selbst würde somit nichts geschehen. Genauso wenig ihrer Tochter Nathalie im Kontursessel neben ihr und all den Raumfahrern an Bord der MAGELLAN.

Ihre bange Sorge galt allein ihrem Mann. Perry Rhodan lag auf der Krankenstation der MAGELLAN, seit sein Situativ das Expeditionsraumschiff aufgespürt und ihn abgeliefert hatte wie ein Stück Fracht.

Diese Beschreibung traf seinen Zustand leider viel zu gut. Etwas Schreckliches war mit ihm geschehen während seiner Mission. Perry hatte sein Gedächtnis verloren, erkannte niemanden mehr auf der MAGELLAN. Keinen einzigen seiner Weggefährten, mit denen er seit Jahrzehnten die Galaxis bereiste.

Auch seine Frau und seine Tochter nicht.

Thora hatte versucht, den Sprung in die andere Sterneninsel hinauszuzögern, bis mehr über Perrys Zustand bekannt war - die Ursache, mögliche Behandlungsmethoden. Niemand wusste, wie er in seinem ohnehin angegriffenen Zustand auf die neuerliche Belastung reagieren würde.

Doch sie hatte sich nicht durchsetzen können. Der entscheidende Kampf gegen ANDROS stand bevor - jenes Geisteswesens, das seit mindestens fünfzigtausend Jahren, wahrscheinlich aber schon viel länger gegen die Menschheit und viele andere Völker vorging. Nun begannen die letzten Tage des langen Ringens. Wenn ANDROS gewann, bedeutete dies möglicherweise das Ende zweier Galaxien.

Deshalb musste die Besatzung der MAGELLAN rechtzeitig am Ort der finalen Auseinandersetzung sein. Mitsamt Perry Rhodan, der in diesem Kampf eine besondere Rolle spielen sollte. Es blieb einfach keine Zeit, ihn gründlich zu untersuchen und langwierig zu behandeln.

Thora verstand es. Aber sie konnte es nicht akzeptieren.

Das Abstrahlfeld im geometrischen Zentrum zwischen den sechs Sonnen erfasste die MAGELLAN.

Die Medikamente wirkten nicht wie erwartet. Brüllend vor Schmerz verlor Thora das Bewusstsein.

Sie erwachte mit dröhnendem Schädel. Ein Blick auf das Multifunktionsarmband verriet ihr, dass sie nur wenige Sekunden verloren hatte. Rasch sah sie zur Seite, zu Nathalie. Die ruckartige Kopfbewegung war ein Fehler. Sie verursachte einen plötzlichen Migräneanfall, als säße sie von einem Moment auf den anderen verkatert zwischen fünf Presslufthämmern und hörte eine dieser seltsamen terranischen Heavy-Metal-Bands.

Nathalie schaute mit großen Augen zurück. "Mama, was ist mit dir? Alles in Ordnung?"

Thora zwang sich zu lächeln. "Ja, mein Schatz." Wie konnte es sein, dass ihre Tochter die Reise so locker überstand, während sie, die erfahrene Raumfahrerin ...

Sie schreckte hoch. Perry fiel ihr wieder ein. Wie hatte er den Transfer überstanden?

Sie funkte die Medostation an, bekam aber nur eine automatische Antwort, die Art und Dringlichkeit des Notfalls erfragte.

"Das will ich von dir wissen, du ..." Wegen Nathalie verkniff sie sich die Beschimpfung. Sie stand auf und musste sich zwei Sekunden an der Lehne ihres Sessels abstützen, bis ihre Knie nicht mehr zitterten.

"Wo willst du hin, Mama?"

"Ich gehe nach deinem Vater schauen."

"Darf ich mitkommen?"

"Lieber nicht", sagte sie. "Erst wenn die Ärzte es erlauben, okay?" Sie wollte zuerst allein nach Perry sehen. Sie hatte ein ganz, ganz schlechtes Gefühl im Magen, und das rührte nicht von den Nebenwirkungen des Transmitterdurchgangs her.

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