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Perry Rhodan Neo 202: Die Geminga-Morde von Wickenhäuser, Ruben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.06.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 202: Die Geminga-Morde

Fünfzig Jahre nachdem der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff entdeckt hat, ist eine neue Epoche der Menschheit angebrochen. Die Solare Union steuert den Aufbruch ins All. Die Menschen haben Kolonien nicht nur auf dem Mond und Mars, sondern auch in fernen Sonnensystemen errichtet. Mit ihren Raumschiffen erforschen sie das nahe Umfeld der Milchstraße und pflegen Kontakte zu fremden Zivilisationen. Doch manchmal müssen die terranischen Pioniere einen hohen Preis für ihren Wagemut bezahlen. Ende des Jahres 2088 wird eine chinesische Kolonie sogar vollständig ausgelöscht. Verantwortlich für diese Katastrophe ist offenbar der mysteriöse Iratio Hondro, der über unheimliche Gaben verfügt. Perry Rhodans Söhne Tom und Farouq verfolgen seine Spur bis zur Handelswelt Olymp. Einen ersten Hinweis zum Versteck des Flüchtigen liefern dort DIE GEMINGA-MORDE ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 13.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845349022
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 718 kBytes
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Perry Rhodan Neo 202: Die Geminga-Morde

1.

Feuriger Empfang

Castorsystem, an Bord der CREST II, 22. November 2088

"Eine Audienz bei Kaiser Anson Argyris", sagte Perry Rhodan.

"Wieder einmal eine Audienz bei einem Kaiser, der eigentlich gar kein Kaiser ist", bemerkte Thora mit einem Schmunzeln. "Das dürfte interessant werden."

"Argyris ist die wohl mächtigste Person auf Olymp, nicht bloß, weil er Obmann ist. Sein Einfluss reicht weit über das Castorsystem hinaus, auch in den anderen Kolonien hat sein Wort Gewicht. Außerdem hat er umfangreiche Befugnisse."

"Also ein bisschen ... wie ein Protektor." Thora lächelte ihn spöttisch an. "Wobei 'Kaiser Argyris' schon einen etwas staatstragenderen Klang hat als 'Kaiser Rhodan'. - Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Wahrscheinlich lieben ihn die Medien deswegen so sehr."

Rhodan verzog die Lippen. "'Kaiser Rhodan' klänge wirklich merkwürdig. Und es stimmt nicht, wie du weißt. Ein Protektor ..."

Thoras Lachen ließ ihn verstummen. "Schon gut. Die Space-Disk steht bereit, du solltest einen Kaiser nicht warten lassen."

"Jawohl, Prinzessin!"

"Imperatrice, wenn schon."

Die Audienz bei Anson Argyris war eingebettet in eine Handelskonferenz, die mit einer Grußnote der Terranischen Union, der TU, an die Würdenträger der Kolonie eröffnet werden sollte, gefolgt von einer Debatte über eine Reihe von Forderungen, die Olymp aktuell an Terra stellte, sowie über weitere Themen der Solaren Union. Rhodan hatte die Delegation auf die notwendigsten Personen beschränkt. Die kaiserliche Privataudienz nutzte er zudem als Vorwand, um mit einer eigenen Space-Disk anreisen zu können. Die anderen Delegationsmitglieder bereiteten sich derweil an Bord der zweiten Space-Disk auf das Treffen mit Handelsvertretern aus verschiedenen menschlichen Kolonien und Andromeda vor. Die beiden Raumboote würden zusammen einfliegen, wie es das Protokoll vorsah, doch dann würden sich die Wege von Rhodan und der anderen trennen. Thora blieb entsprechend ihrer Funktion als Schiffskommandantin auf der CREST II.

"Ich komme mit", hatte Gucky sogleich verkündet.

Er hatte einen Flunsch gezogen, als Rhodan antwortete: "Diesmal nicht, Kleiner. Unsere Diplomaten würden es mir nie verzeihen, wenn ich das Treffen vermassele, weil ich einen intergalaktisch berühmten Telepathen mitbringe. Tut mir leid, da muss ich allein durch."

"Und wenn ich mich ganz klein mache? Mäuschen spiele?"

"Keine Mäuschen. Erst recht nicht, wenn sie Biberschwänze haben."

"Ist ja schon gut", hatte Gucky geschmollt.

Rhodan hatte jedoch zufrieden bemerkt, dass der Mausbiber sich bei den Worten "intergalaktisch berühmter Telepath" ein stolzes Aufleuchten auf seinem Gesicht nicht ganz hatte verkneifen können.

Perry Rhodan nahm in seiner Space-Disk Platz. Er hätte eine gewöhnliche Maschine bevorzugt, aber da hatten sich die Erste Offizierin Akilah bin Raschid und Thora gegen ihn verbündet.

"Du kannst nicht mit einem beliebigen Blecheimer bei diesem extrovertiert gekleideten und ebenso prunkvoll residierenden Argyris erscheinen", hatte Thora argumentiert.

"Ein Auftritt, der dem Protektor der Terranischen Union nicht standesgemäß ist, würde unsere Verhandlungsposition schwächen", hatte ihr bin Raschid sekundiert. Der resolute Blick ihrer dunklen Augen hatte keinen Widerspruch zugelassen. "Ich empfehle dringend, eine unserer Protokoll-Disks zu wählen. Außerdem kann es nicht schaden, wenn die ab und zu auch mal bewegt werden."

"Ich bin also ein protektoraler Staubwedel", hatte sich Rhodan mit schwacher Stimme vergeblich beklagt.

Und so saß er nun neben einem Piloten in einem Luxusgefährt. Weiche Ledersessel, von chromblitzenden Beleuchtungseinheiten gerahmte, dunkle Holzapplikationen und einige Annehmlichkeiten in Gestalt einer zweifelsohne sündhaft teuren Espressomasc

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