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Perry Rhodan Neo 214: Der Zorn der Shafakk von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 214: Der Zorn der Shafakk

Fünfzig Jahre nachdem die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist, haben Kolonisten erste Siedlungen auf fremden Welten innerhalb und außerhalb des Sonnensystems errichtet. Der Weg ins Weltall verläuft mühsam und abenteuerlich. Aber geleitet von Perry Rhodan, haben die Menschen bislang jede Gefahr überstanden. Doch im Jahr 2089 werden sie mit einem Gegner konfrontiert, der nicht fassbar erscheint. Das mysteriöse Dunkelleben bedroht die Solare Union. Um dieses Phänomen zu enträtseln, wagt Rhodan eine Expedition in das ferne Compariat, ein bislang unbekanntes Sternenreich. Dabei kommt es zu einem katastrophalen Unfall. Rhodans Raumschiff, die FANTASY, strandet in einer fremden Raumregion. Dort erlebt Perry Rhodan, welche schrecklichen Folgen es hat, wenn sich das Dunkelleben weiter ausbreitet. Bei der Erkundung eines Fremdschiffs, das in Raumnot geraten ist, stoßen die Menschen unvermittelt auf einen grausamen Gegner - nun droht auch ihnen DER ZORN DER SHAFAKK ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 28.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845349145
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 525 kBytes
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Perry Rhodan Neo 214: Der Zorn der Shafakk

1.

Gucky: Die dunkle Seite

Vor neun Jahren hatte Reginald Bull Gucky zu einer Jubiläumsveranstaltung im New Grauman's Chinese Theatre mitgenommen, einem Filmpalast im Herzen von Terrania. Dort war ein Science-Fiction-Film gefeiert worden, der genau hundert Jahre zuvor entstanden war.

Gucky mochte irdische Filme, aber über alte Science-Fiction-Filme konnte er meist nur lachen. Wenn man selbst im All unterwegs war, und das war Gucky seit geraumer Zeit, wurde einem viel deutlicher als gewöhnlichen Kinogängern, was für einen physikalischen Quatsch solche Filme meist enthielten - und das nicht, weil die Filmemacher unfähig gewesen wären, sondern weil sie Weltraumschlachten so dramatisch wie historische Fliegerduelle hatten präsentieren wollen.

Auch bei diesem Film hatte Gucky vor allem gelacht. Manchmal hatte er sich auch gewundert, etwa als die Prinzessin diesen feschen Schmugglertyp küsste, obwohl sich die beiden zuvor die ganze Zeit angeschrien hatten. Für Menschen mochte das sinnvoll sein, für den Ilt nicht.

Eine Szene allerdings hatte ihm einen Schauer über den Rücken gejagt. Einer der Helden, ein junger Mann, war auf einem Sumpfplaneten in eine Höhle hinuntergeklettert, die sich unter einem alten, gruseligen Baum befand. In dieser Höhle war er auf eine geisterhafte Version seines schlimmsten Todfeinds gestoßen. Die beiden Männer hatten mit ihren leuchtenden Schwertern gegeneinander gekämpft, und schließlich hatte der junge Held dem Bösewicht den Kopf abgeschlagen.

Allein dieser Augenblick hatte dafür gesorgt, dass sich Gucky das Fell sträubte. Eine derartige Brutalität in einem ansonsten so lustigen Film.

Dann jedoch war das eigentlich Erschreckende geschehen. Das Visier des schwarzen Helms war mit einer Explosion abgeplatzt - und darunter war das Gesicht des jungen Helden zum Vorschein gekommen. Die Dunkelheit, so schien der Film sagen zu wollen, lauerte in jedem. Und manchmal war einem das Böse näher, als man glaubte.

An genau jenen Augenblick, an einem unbeschwerten Abend mit seinen Freunden genossen, fühlte sich Gucky aufs Grausamste erinnert, als er sich unvermittelt dem Shafakk gegenübersah.

Der todbringende, feindliche Krieger war etwas größer und kräftiger als Gucky und in einen Körperpanzer von dunkelgrüner Farbe gekleidet, der nur seinen Kopf frei ließ. Dieser Kopf war mit schwarzem Fell bedeckt. Zwei große, zerfranst wirkende Ohren standen davon ab. Vorn verjüngte sich der Schädel zu einer Schnauze. Der Mund war voller kleiner, spitzer Zähne, aber besonders auffällig waren zwei frontale, große Reißzähne, die so nah beieinanderstanden, als hätte man den Nagezahn eines Ilts in der Mitte gespalten. Sie glänzten silbrig, weil extrem scharf geschliffene Metallhülsen auf ihnen steckten. Aus dem Hinterteil des Wesens wuchs ein kräftiger, löffelförmiger Schwanz.

Das Geschöpf unterschied sich in vielerlei Hinsicht von Gucky. Trotzdem war die Verwandtschaft unbestreitbar: Ihr Gegner war ... ein Mausbiber.

Das alles ging Gucky binnen eines kurzen Moments der schieren Verblüffung durch den Kopf. Diesen Moment brauchte auch der schwarze Mausbiber, um im Gegenzug Gucky zu mustern. Gucky sah, wie sich die Mundwinkel des Shafakk abfällig nach unten verzogen. Der Shafakk zischte etwas Unverständliches. Ein Ausdruck von Verachtung lag in seinen kleinen, im Licht der Anzuglampen rötlich glühenden Augen. Du bist nicht würdig, dass ich mich mit dir beschäftige, schien der Shafakk zu sagen, eine verwirrende Reaktion, denn er kannte Gucky doch gar nicht.

Doch wie um diesen Gedanken zu unterstreichen, fuhr der Shafakk im nächsten Moment herum. Bevor irgendeiner der Anwesenden - Gucky, Mentro Kosum, Cameron Canary oder gar der immer noch am Boden liegende Ronald Tekener - reagieren konnte, griff der schwarzpelzige Gegner wieder an.

Sein Ziel war Canary, der rothaarige Multi-Ingenieur, der

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