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Perry Rhodan Neo 222: Welt der Mehandor Staffel: Arkon erwacht von Guth, Lucy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.03.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 222: Welt der Mehandor

Gut fünfzig Jahre nachdem Perry Rhodan auf Außerirdische getroffen und die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist, haben sich terranische Siedlungen auf verschiedenen Welten entwickelt. Die Solare Union bildet die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Ende 2089 kehrt Rhodan von einer Fernexpedition zur Erde zurück. Weil er sich über ein ausdrückliches Verbot der terranischen Regierung hinweggesetzt hat, verliert er sein Amt als Protektor. Dennoch wird er ins Imperium der Arkoniden entsandt. Mysteriöse 'alte Herrscher' wollen dort die Macht ergreifen. Die Folgen für die Menschheit kann noch niemand abschätzen. Perry Rhodan erlebt mit, wie der arkonidische Hochadel die Imperatrice stürzt. Er erfährt, wer die Drahtzieher der Revolte sind und dass sie ihre Kriegsflotte mit einer verheerenden Waffe ausrüsten, gegen die es keine Abwehr gibt. Rhodan forscht nach, wer die Arkoniden mit Transformkanonen beliefert - er bricht auf zur WELT DER MEHANDOR ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 19.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354224
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 525 kBytes
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Perry Rhodan Neo 222: Welt der Mehandor

1.

Gefährliche Stromschnellen

In der Schwärze des Weltraums waberte eine gleißende, gelb-rote Spirale und in deren Zentrum ein düsteres Nichts. Nicht weit davon entfernt - zumindest in kosmischen Maßstäben - das gleiche Phänomen noch einmal, und dann noch eins und noch eins ... Wie tausend gelbe Raubtieraugen starrten die Schwarzen Löcher Thora Rhodan da Zoltral an. Sie schauderte vor Faszination und Entsetzen.

"Ein überwältigender Anblick." Perry Rhodan an ihrer Seite klang staunend, wie ein Kind.

Unwillkürlich musste sie lächeln. Das liebte sie auch nach all den Jahren an diesem Barbaren, mit dem sie verheiratet war: diese Neugier und Offenheit, die er sich bewahrt hatte. Er sah immer das Schöne - sogar dort, wo sie Gefahr witterte. Sie drückte seine Hand und ging zum Kommandosessel der CREST II hinüber.

She'Katraka - das Sternenriff. Für Thora war es ein legendärer Ort, von dem jeder wusste, dem man aber besser nicht zu nahe kam. Für Arkoniden war She'Katraka ein vergleichbares Mysterium wie das Bermudadreieck früher für irdische Seefahrer. Man wusste nicht genau, was sich darin befand. Und das Risiko, es herausfinden zu wollen, war zu groß. Zu viele Raumschiffe hatten in dieser unzugänglichen Zentrumsregion des von den Arkoniden Thantur-Lok genannten Kugelsternhaufens M 13 ein unrühmliches Ende gefunden. Das She'Katraka war ein praktisch undurchdringliches Gewimmel von mehrheitlich kleinen Schwarzen Löchern, die einander auf kaum berechenbaren Bahnen umschwirrten und extreme, allzu oft tödliche Schwerkraftverhältnisse schufen. Insbesondere die unvorhersehbar auftretenden K'Urgahs - massive Gravitationsschwankungen, die Stromschnellen im Wasser ähnelten - erwiesen sich immer wieder als Todesfallen und zerrten ihre Opfer ins Verderben.

"Das ist faszinierend", meinte Sarah Maas, die Funk- und Ortungschefin der CREST II. "So viele Schwarze Löcher auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Was die Gravitation angeht, muss dort drinnen das reinste Irrenhaus sein. Und da wollen wir hinein?"

"Da unser Zielsystem Rusuma mitten im Sternenriff liegt, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben." Thora rief ein Hologramm auf, das ihr die nähere Umgebung zeigte. "Mir ist selbst nicht ganz wohl dabei, das gebe ich zu."

"Sollte es für Sie nicht so eine Art Heimspiel sein?", fragte Akilah bin Raschid. Die Erste Offizierin kannte Thora lange genug, um sich eine solche Vertraulichkeit erlauben zu dürfen. "Immerhin ist Archetz nur knapp über vierundvierzig Lichtjahre von Arkon entfernt. Sie und die Imperatrice dürften die Einzigen an Bord der CREST II und der MAGELLAN sein, die das schon einmal gesehen haben."

Bei der Erwähnung von Theta musste sich Thora beherrschen, um nicht das Gesicht zu verziehen. Sie war froh, dass die launische Imperatrice derzeit nicht in der Zentrale war. Theta hatte beschlossen, sich die bevorstehende Reise mit ihrem Gefolgsmann Askhan Kuur durch die Aussichtskuppel der CRISTOBAL anzusehen, des im oberen Pol verankerten, größten Beiboots der CREST II.

"Das stimmt - Arkon ist meine Heimat, allerdings nur astronomisch gesehen. Die nähere Umgebung kenne ich tatsächlich sehr gut. She'Katraka jedoch bildet eine Ausnahme. Das Sternenriff ist auch für mich 'Terra incognita', um einen menschlichen Ausdruck zu benutzen."

"Dass ich solche Worte einmal aus deinem Mund höre!", rief Gucky aus dem als "Mutantenlounge" bezeichneten Aufenthaltsbereich für Zivilisten in der Zentrale, wo er es sich bequem gemacht hatte.

Thora drohte dem Ilt spielerisch mit dem Finger. "Halt den Mund, Gucky, oder ich befördere dich persönlich zurück auf die MAGELLAN."

"Bitte nicht - wir sind froh, dass es bei uns mal etwas ruhiger zugeht", meldete sich Conrad Deringhouse zu Wort. Der Kommandant der MAGELLAN war per Holokommunikation zugeschaltet; derzeit bestand eine fast ununterbrochene Funkverbindung zwischen d

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