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Perry Rhodan Neo 228: Das Elysische Fragment Staffel: Arkon erwacht von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 228: Das Elysische Fragment

Gut fünfzig Jahre nachdem Perry Rhodan auf Außerirdische getroffen und die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist, haben sich terranische Siedlungen auf verschiedenen Welten entwickelt. Die Solare Union bildet die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Als aus dem riesigen Imperium der Arkoniden beunruhigende Nachrichten zur Erde dringen, reist Rhodan in den Kugelsternhaufen M 13. Er wird Zeuge einer Revolte, bei der die bisherige Herrscherin gestürzt wird. Mascudar da Gonozal, ein Imperator aus ferner Vergangenheit, schwingt sich zum neuen Machthaber auf. Seine erste Amtshandlung ist, eine Invasionsflotte zusammenzustellen, mit der er die Erde erobern will. Überraschend erhält Rhodan eine Botschaft von seiner verschollenen Tochter Nathalie. Sie will ihn an einem der geheimnisvollsten Orte im Arkonsystem treffen. Mit seiner Frau Thora bricht Rhodan auf und gerät alsbald in einen Strudel sich überstürzender Ereignisse - Brennpunkt ist DAS ELYSISCHE FRAGMENT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354286
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 572 kBytes
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Perry Rhodan Neo 228: Das Elysische Fragment

2.

Geheime Pfade

"Ein Kontakt zu Atlan!"

Thora Rhodan da Zoltral hatte die Trennwand zwischen den beiden Arbeitsbereichen ihres gemeinsamen Quartiers heruntergefahren und lehnte nun im Durchgang zu Perry Rhodans Büro. Sie wirkte entspannt. Die Verletzung, die sie im Kristallpalast erlitten hatte, bereitete ihr keine Beschwerden mehr. Suds schnelles Eingreifen hatte die Heilarbeit des Zellaktivators erleichtert.

Die CREST II verbarg sich deutlich außerhalb der Ekliptikebene des Arkonsystems in einem Ausläufer des Elysischen Gürtels, geschützt durch die Trümmerteile der geborstenen Welt, die MAGELLAN hielt sich in ihrer Nähe auf. Der Privatbereich, den sie sich an Bord der CREST II teilten, war großzügig bemessen, modern und bequem eingerichtet. Rhodans Areal wurde von warmem, dunklem Holz, schwarzem Leder und einem dunkelgrauen Teppich dominiert, während in Thoras Bereich Weiß und sanfte Beigetöne vorherrschten, dort wirkte alles eher nüchtern, ja kühl.

"Sehr gut", sagte Rhodan. "Er hat unsere Nachricht also erhalten." Er aktivierte das Kommunikationsholo.

Atlans Oberkörper erschien - im Hintergrund, stark weichgezeichnet, erkannte Rhodan die typische Zentrale eines arkonidischen Kriegsschiffs. Das Leitschiff, das den Flottenaufmarsch koordiniert, dachte er müde. Die FAMA'ARK.

Noch hatte er die Verbindung nicht freigegeben, als Thora fragte: "Beunruhigt?"

Rhodan runzelte die Stirn. "Wer wäre nicht beunruhigt, wenn sich in seiner Nähe eine Invasionsflotte zusammenrottet, deren Ziel die eigene Heimatwelt ist? Abgesehen davon sind arkonidische Kriegsschiffe grundsätzlich Grund zur Sorge."

Thora lächelte schmal. "Es sei denn, man ist Arkonide ..."

Rhodan winkte ab. "Dann frag mal arkonidische Kolonisten. Die sehen das ähnlich wie ich." Er schaltete die Verbindung frei.

Atlan zwinkerte ironisch. "Ich bin überrascht, dass du dermaßen gefragt bist, mein Freund."

Rhodan zeigte seine Irritation nicht. "Für dich bin ich immer zu sprechen."

Atlan da Gonozal, der offizielle Gos'athor, der Kristallprinz des Großen Imperiums, hob abwehrend die Hände. "Oh, du missverstehst mich. Mich hat soeben eine Nachricht erreicht, die eindeutig an dich gerichtet ist; persönlich. Sie kommt aus dem Elysischen Gürtel. Du wirst zugeben, dass das ... hm ... ungewöhnlich ist."

Thora trat hinter Rhodan. "Kommt sie von einem der Bruchstücke?", fragte sie.

"Eindeutig ja", bestätigte Atlan. "Ich kann dir sogar sagen, von welchem. Der Spruch kam offen und ohne kryptografische Codierung. Er stammt von CORS-VII-4 und wurde von CELIS-387 an uns weitergeleitet."

"CELIS-387?", hakte Rhodan nach.

"Eine der Überwachungsstationen im Elysischen Gürtel", erläuterte Atlan. "Wir nennen sie Ark'an Celis, die 'Augen Arkons'. Eine sehr klangvolle Bezeichnung für eine sehr langweilige und deprimierende Tätigkeit."

"Und sie ist an mich gerichtet?", wunderte sich Rhodan. "Ist es ein automatischer Ruf?"

"Nein, eindeutig nicht. Üblicherweise hätte kein Arkonide in Führungsposition auch nur darüber nachgedacht, dich zu kontaktieren. Aber der Absender ist ... nun, ja, etwas Besonderes. Er weist sich durch eine bizarre Individualsignatur aus, die mir bekannt vorkam. Dabei betrifft das nur einen Teil davon."

"Einen Teil?", fragte Thora. "Wie das?"

Atlan zögerte kurz. "Ihr wisst, ich war in Andromeda, als Nathalie aufwuchs. Ich hatte nur einige Male Kontakt zu ihr, aber ein bisschen ist hängen geblieben. Zu etwas muss ein fotografisches Gedächtnis schließlich gut sein. Der Teil, den ich erkannt habe, stammt von eurer Tochter."

Rhodan wechselte einen Blick mit Thora. Die Arkonidin war erkennbar ebenso ratlos wie er selbst. Dann wandte er sich wieder Atlan zu. "Und der Rest?"

Atlan zuckte in menschlicher Manier mit den Achseln. "Das weiß ich nicht

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