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Perry Rhodan Neo 231: Angriff der Druuwen Staffel: Sagittarius von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.07.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 231: Angriff der Druuwen

Gut fünfzig Jahre nachdem die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist, bildet die Solare Union die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Aber die Sicherheit der Menschen ist immer wieder in großer Gefahr. Kaum hat Perry Rhodan eine Invasion der Erde durch die Arkoniden abwenden können, macht sich eine weitaus unheimlichere Bedrohung wieder bemerkbar - das Dunkelleben. Es scheint seinen Ursprung im Zentrum der Milchstraße zu haben. Deshalb bricht Rhodan mit der CREST II und seiner bewährten Mannschaft zu einer Erkundungsmission in den Sagittarius-Sektor auf. Diese Reise wird jedoch jäh unterbrochen, das irdische Raumschiff muss notlanden. Noch während die Menschen die Schäden an Bord reparieren, werden sie von einer Piratenflotte überfallen. Weil ein Großteil der Bordsysteme auf der CREST II ausgefallen ist, bleibt eine Gegenwehr zunächst unmöglich. Perry Rhodan hat keine Wahl - er kapituliert vor dem ANGRIFF DER DRUUWEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 23.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354316
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 546 kBytes
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Perry Rhodan Neo 231: Angriff der Druuwen

2.

Der Reisende

Du wanderst.

Es ist sonderbarerweise nicht bewusst herbeigerufen, es geschieht einfach. Vielleicht waren es zu viele Gedanken, die dein Unterbewusstsein zum Anlass genommen hat, dich auf eine Reise zu entführen.

Du wartest auf das Gefühl, in einem Zug zu sitzen und die Universen an deinem Fenster vorbeiziehen zu sehen. Aber so ist es diesmal nicht.

Du wanderst auf eigenen Füßen dahin und dahin und dahin.

Du fühlst nichts, keine Kälte, keine Wärme, keinen Luftzug. Dein Körper ist nicht mit dir gekommen. Aber du weißt, du hebst deine Beine, setzt Fuß vor Fuß.

Es ist dunkel. Dir ist klar, so wird es nicht bleiben. Es scheint, als würdest du nicht von der Stelle kommen, doch das stimmt nicht. Du kannst es spüren. Immer weiter entfernst du dich von deinem Leben. Es ist wie eine Art Heimweh, das mit wachsender Distanz größer wird.

Aber das kennst du und hast zumeist keine Angst davor. Im Gegenteil. Solange du dieses Gefühl hast, wirst du dich nicht verirren. Und derzeit ist das Gefühl nur sehr schwach, allzu weit bist du also noch nicht fort.

Du verstehst, wozu du fähig bist, wenngleich du nicht erklären kannst, auf welche Weise. Du kannst willentlich in die Chronophasen des Quantenraums vorstoßen. Dies geschieht manchmal real, weil du dich verletzen kannst, und manchmal wie in einem Traum. So muss es auch derzeit sein, du träumst. Hattest du diese Wanderung beabsichtigt? Du kannst dich nicht erinnern.

Du bist irgendwo in der Schwebe zwischen Wachen und Träumen. Manche würden es Vision nennen. Doch du gehst sehr viel weiter, stößt in den Quantenraum vor, um die Zukunft zu erkennen. Eine Zukunft wie in einem Paralleluniversum, nicht mehr als potenziell, denn fortwährend ändert sich alles. Eine winzige Fluktuation - die gibt es ständig -, und alles ist neu aufgesetzt. Dieselbe Reise könntest du folglich nie zweimal unternehmen.

Übergangslos ist es hell.

Beim Parallelwandern musst du manchmal erst eine Tür öffnen, um dorthin zu gelangen. Doch diesmal ist es anders. Kein Zug, kein Bahnhof, keine Tür.

Du gehst durchs Nichts, und dann bist du da.

Und du weißt sofort, dass du das nicht sehen möchtest.

Die Welt, die du nun wahrnimmst, ist dir nicht vertraut, trotz des blauen Himmels und der gelblichen Sonne. Das ist nicht das erste Mal, du hast schon viele düstere Zukünfte durchwandert. Und doch ... Auf solche Weise hat dich das noch nie erschreckt.

Es ist keine trockene, verlassene Welt - im Gegenteil. Das Leben wuchert nur so auf ihr. Kaum ein Platz, der nicht besetzt ist. Dicke Stränge, die wie Muskelfasern aussehen, krümmen sich, in sich selbst verschlungen, und streben nach oben. Aus ihnen wachsen weitere Fasern heraus, nicht minder verzweigt und gebogen, und lange, schleimige Blätter in verschiedenen Grün- und Rotschattierungen sprießen daraus.

Büsche und größere Gewächse, die den Begriff "Baum" nicht verdienen, Myzelflechten, Pilzschwämme, Pilzkappen, die ihre Lamellen nach außen stülpen. Das meiste ist so sehr ineinander verschlungen, dass du nicht einschätzen kannst, wo die eine Pflanze aufhört und die andere beginnt. Aus dem schleimigen Fadengewirr ragen riesige, häufig sechsstrahlige Blüten in knalligen Farben hervor, zumeist gelb und rot, die klebrigen, eitrig-gelben Saft absondern. Andere Blüten erweisen sich als fleischfressende Pflanzen, die blitzschnell aufklappen, sich über die Beute stülpen und sie auflösen. Auf und zwischen den großen Luftwurzeln sammeln sich makabre Haufen sauberer Knochen in allen Größen, aber auch schillernde Chitinpanzer.

Die Insekten sind um ein Vielfaches größer, als du sie kennst: achtbeinige Käferartige, geflügelte Raupen, Gottesanbeterinnen und Libellen, auch räuberische Schmeißfliegen mit langen Greifarmen und Mandibe

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