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Perry Rhodan Neo 236: Das Ei der Loower Staffel: Sagittarius von Guth, Lucy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2020
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 236: Das Ei der Loower

Gut fünfzig Jahre nachdem die Menschheit zu den Sternen aufgebrochen ist, bildet die Solare Union die Basis eines friedlich wachsenden Sternenreichs. Aber die Sicherheit der Menschen ist immer wieder in großer Gefahr. Eine unheimliche Bedrohung sucht die Galaxis heim - das Dunkelleben. Es scheint seinen Ursprung im Zentrum der Milchstraße zu haben. Deshalb bricht Perry Rhodan mit der CREST II in den Sagittarius-Sektor auf. Die Terraner erkunden das Compariat in der galaktischen Kernregion, das von den Omniten beherrscht wird. Allerdings verwehrt ihnen eine Raumflotte der Shafakk den Zugang zum Omnitischen Herzen. Die CREST II versucht, diese Blockade zu passieren, indem ein extrem gefährlicher Raumsektor genutzt wird. Dabei geht ein mysteriöser Notruf ein. Selbstlos eilen die Menschen zu Hilfe und erreichen ein geheimnisvolles Kegelschiff. An Bord stoßen sie auf ein archaisches Mysterium - DAS EI DER LOOWER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 01.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845354361
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 631 kBytes
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Perry Rhodan Neo 236: Das Ei der Loower

1.

Thora Rhodan da Zoltral

 

Die Sterne standen dicht an dicht - ein Anblick, der Thora Rhodan da Zoltral Unbehagen verursachte. Der Weltraum, den sie gewohnt war, sah anders aus. Im galaktischen Zentrum gab es keine Schwärze des Alls, sondern nur ein allgegenwärtiges Zwielicht, ein Glühen. Denn zwischen den Sonnensystemen lagen nicht viele Lichtjahre, sondern manches Mal lediglich Lichtstunden. Was sie vor sich hatte - nein, eher um sich hatte -, war einfach ... zu viel.

Du hast doch als Kind davon geträumt, zu den Sternen zu fliegen - bitte, nun bist du da. Ihr Extrasinn klang amüsiert.

Damals träumte ich von den Sternsystemen um Arkon, nicht von Sagittarius A*, entgegnete Thora. Ich ahnte damals nicht mal, dass so etwas wie das hier möglich ist.

Obwohl sie es mit eigenen Augen sah, erschien es Thora unglaublich. Alte und junge Sonnen standen dicht an dicht, und wahrscheinlich war es in Wirklichkeit an vielen Stellen geradezu mörderisch hell - was die Positronik auf den Holodom der Zentrale in der CREST II projizierte, war eine aufbereitete Darstellung, die dem begrenzten Sehvermögen von Menschen und Arkoniden Rechnung trug. Es war dennoch ein überwältigender Anblick - vor allem, da im Zentrum Sagittarius A* stand, ein supermassereiches Schwarzes Loch.

Mit dem bloßen Auge würde man es gar nicht erkennen, denn ein solches Phänomen strahlte kein Licht ab. Arkonidische Systeme berechneten für gewöhnlich die Masse eines Schwarzen Lochs und bildeten sie grafisch durch Farbunterschiede ab. SENECA indes, die Hauptpositronik der CREST II, benutzte eine fast einhundert Jahre alte menschliche Technik, die Radiowellen in Normallicht umrechnete. Dadurch wurde Sagittarius A* zu einem riesigen, orangefarbenen Auge mit tiefschwarzer Pupille, dessen farbige Iris unheilvoll pulsierte und rotierte.

Das Auge Saurons, bemerkte Thoras Logiksektor, der eine Vorliebe für alte terranische Filme hatte.

Thora musste ihm hinsichtlich der optischen Ähnlichkeit zu dem Motiv aus »Der Herr der Ringe«, durchaus recht geben. Und auch, was das Gefühl einer bösartigen Bedrohung anging, die das Schwarze Loch ausstrahlte.

Dieses Gefühl ist wohl eher subjektiv einzuordnen, weil wir wissen, was für eine Gefahr in dieser schwarzen Pupille schlummert: Tihit.

»Irgendwelche Anzeichen von unseren Verfolgern?«, erkundigte sich Thora bei Sarah Maas.

Die mit Funk und Ortung betraute Offizierin hatte im Gegensatz zum Rest der Zentralebesatzung keinen Blick für das exotische Bild, das sich ihnen auf dem Außenbeobachtungsholo präsentierte. Die Deutsche konzentrierte sich auf einen Schwarm von Grafikhologrammen, die sie umschwirrten und die sie mit den Händen verschob, vergrößerte und verkleinerte, so virtuos, wie ein Dirigent sein Orchester im Griff hatte.

»Seit wir den Shafakk im Skargh-Kashkor-System entkommen sind, haben wir keins ihrer Kampfschiffe mehr gesichtet«, antwortete Maas. »Was für ein Glück, dass es Bumipol und Sianuk na Ayutthaya gelungen ist, die Psi-Strahlung des Couhl zu nutzen.«

»Ja, was für ein Glück«, murmelte Perry Rhodan, der schräg hinter Thora stand.

Die Arkonidin schenkte ihm einen scharfen Blick, kommentierte es jedoch nicht. Der Erfolg der beiden Wissenschaftler, den sie auch Cameron Canary und dem Sleeker Woggrill zu verdanken hatten, sprach für sich: Die hyperenergetische Strahlung hielt den Terranern die schwarzen Mausbiber vom Leib. Aber Thora war trotzdem nicht wohl dabei, einen mumifizierten Ilt-Vorfahren als mobile Shafakkabwehr an Bord zu haben; von den Auswirkungen dieser Emissionen auf die Mutanten einmal ganz abgesehen.

Thora stellte eine Verbindung zur Medostation her. Kaum hatte sich das Kommunikationsholo aufgebaut, gellten schon ohrenbetäubende Schreie durch die Zentrale, die jeden ringsum zusammenzucken l

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